logo debEin Hauch von NHL wehte am Dienstag durch den ehemaligen VIP-Raum im Wellblechpalast. Der Deutsche Eishockey-Bund lud im Vorfeld der Länderspiele gegen Frankreich am Donnerstag in Wolfsburg und Samstag in Berlin zu einer Pressekonferenz. Bundestrainer Marco Sturm und NHL-Stürmer Leon Draisaitl standen Rede und Antwort.

Themen waren natürlich der Olympiaerfolg und die bevorstehende Weltmeisterschaft in Dänemark, beziehungsweise die Vorbereitung auf diese. Bundestrainer Marco Sturm war mit dem ersten Teil der Vorbereitung und den Spielen in Russland zufrieden, mit den beiden gegen die Slowakei nicht. Die Änderungen im Kader werden nicht die letzten sein und es werden auch noch Spieler aus dem DEL-Finale nachnominiert. Dass er dann andere Spieler streichen muss, tut ihm zwar leid, "das ist aber leider mein Job". Möglicherweise könnte auch noch jemand aus der NHL dazu stoßen. Natürlich ist er froh, einen Spieler wie Leon Draisaitl dabei zu haben. Er soll innerhalb des Teams einfach die Rolle spielen, die er auch bei Edmonton einnimmt. Gelandet ist auch Markus Eisenschmid, allerdings ohne Gepäck, das noch gesucht wird. Er wird erst ab morgen mit aufs Eis gehen. Wer alles am Donnerstag spielen wird, ist noch nicht klar.

deb 01Leon Draisaitl ist gerne zur Nationalmannschaft gestoßen. Er hätte zwar lieber Play Off mit Edmonton gespielt, "es ist mir aber eine Ehre für Deutschland zu spielen". Olympia hat er im Fernsehen verfolgt, die Spiele der Deutschen liefen meistens nachts. Beim Finale hatte er selbst ein Spiel. Nach Spielende verfolgte er die Entscheidung live mit. Dass bei Olympia keine NHL-Spieler dabei sein konnten, fand er sehr schade. Auf die nächsten Wochen freut er sich, es macht immer Spaß bei der Nationalmannschaft.

Auf ein WM-Ziel will man sich noch nicht festlegen. Leon Draisaitl wies aber auch darauf hin, dass jedes Turnier anders ist und es eine sehr schwere WM wird. Sicherlich werden sowohl Marco Sturm, Leon Draisaitl und auch der Rest des Teams alles geben, um eine gute WM abzuliefern.

Der Kader für die Spiele in Wolfsburg und Berlin:

Tor: Mathias Niederberger [#35], Timo Pielmeier [#51], Niklas Treutle [#30]

Abwehr: Sinan Akdag [#82], Benedikt Brückner [#5], Bernhard Ebner [#67], Björn Krupp [#40], Oliver Mebus [#32], Moritz Müller [#91], Marco Nowak [#11], Fabio Wagner [#38], Pascal Zerressen [#6]

Angriff: Simon Danner [#62], Leon Draisaitl [#29], Yasin Ehliz [#42], Markus Eisenschmid [#58], Jaroslav Hafenrichter [#77], Mirko Höfflin [#61], Maximilian Kammerer [#49], Nicolas Krämmer [#21], Stefan Loibl [#15], Marc Michaelis [#65], Marcel Müller [#25], Daniel Pietta [#86], Matthias Plachta [#22], Frederik Tiffels [#95], Sebastian Uvira [#27]