logo regioIm vorgezogenen ersten Halbfinalspiel um die Meisterschaft der Regionalliga Ost unterlagen die Berlin Blues nach schwacher Leistung gegen Tornado Niesky mit 3:5 (2:1/0:2/1:2).

Eigentlich wäre dies das zweite Spiel dieser Runde gewesen, die Tornados waren aber mit einem vorgezogenen Heimspiel der Blues einverstanden. Aber notfalls hätte sich bestimmt auch noch eine andere Lösung gefunden. Die Vorrundenbilanz spricht für Tornado, auch wenn die Blues in Niesky zwei Punkte holen konnten. Denn in den anderen beiden Partien gelang den Berlinern kein Treffer.

Der Titelverteidiger setzte die Blues von Beginn an unter Druck und Benjamin Nitschke im Tor der Blues bekam gleich gut zu tun. Nach zwei Minuten hatte er Glück, den ein Schuss knallte an den Pfosten. Von den Gastgebern kam zunächst nicht viel in Richtung Nieskyer Gehäuse. Und dennoch waren es die Blues, die den ersten Treffer erzielten. Nach 13 Minuten zog Christopher Graul von der blauen Linie ab und gegen diesen verdeckten Schuss war Ivonne Schröder im Tor der Tornados machtlos. Niesky griff weiter an und nutzte sein erstes Powerplay zum Ausgleich. Robert Bartlick zog ab und nach 16 Minuten stand es 1:1 . Die Blues versuchten aber auch weiterhin anzugreifen und als die Abwehr der Gäste den Puck nicht vom Tor wegbekamen, stocherte Ilya Demidov diesen 33 Sekunden vor der Pause ins Tor.

Das 2. Drittel begann ähnlich, Niesky hatte mehr Spielanteile, die Blues konterten meist. Wieder in Überzahl gelang den Gästen der Ausgleich, Andreas Brill traf per Nachschuss (25.). Am Spielverlauf änderte sich nichts und der nächste Treffer ging verdient an die Gäste. Ein Schuss wurde geblockt, den Nachschuss konnte Jörg Pohling nutzen (37.)

Bei den Blues schlichen sich im Laufe des Spiels immer mehr Fehler ein und einen nutzten die Tornados nach 43 Minuten aus. Tristan Schwarz bekam den Puck und traf zum 2:4. Die Gastgeber versuchten nun offensiver zu spielen, es lief aber nicht viel zusammen. Einige eigenartige Pfiffe brachten den Blues aber eine doppelte Überzahl und die wurde genutzt. Geordie Wudrick brachte die Blues mit einem Hammer acht Minuten vor dem Ende zurück ins Spiel. Doch mehr sollte nicht gelingen, denn bei den Berlinern lief weiterhin wenig bis nichts zusammen. 39 Sekunden vor dem Ende fiel der letzte Treffer in diesem Spiel. Die Blues ohne Torwart, ein Schuss wird von Ivonne Schröder abgewehrt und landet bei Sebastian Greulich. Der hat keine Probleme, den Puck ins leere Tor zu schießen.

Mit einer solchen Leistung wird es für die Blues schwer, diese Serie noch zu drehen. Samstag geht es in Niesky weiter und die Tornados könnten dann den Finaleinzug klar machen.

Schiedsrichter: E. Posacki - J. Blandin, P. Heinze
Strafen: Blues 10 (4/4/), Niesky 16 (4/6/6)
Tore:
1:0 (12:45) Ch. Graul (T. Leibrandt, A. Eshun); 1:1 (15:40) R. Bartlick (S. Kuhlee, A. Brill) PP1; 2:1 (19:23) I. Demidov (G. Wudrick, K. Arkuszewski);
2:2 (24:43) A. Brill (M. Noack, S. Kuhlee) PP1; 2:3 (36:54) J. Pohling (S. Becher, Ch. Rösler);
2:4 (42:21) T. Schwarz (D. Wimmer); 3:4 (51:25) G. Wudrick (I. Demidov, A. Eshun) PP2; 3:5 (59:21) S. Greulich (I. Schröder);

Im zweiten Halbfinale trennten sich die Schönheider Wölfe und FSSS Berlin 5:2 (0:1 2:0 3:1). Damit steht es in dieser Serie 1:0 für Schönheide.

erschienen bei Icehockeypage