logo regioIn der Regionalliga Ost waren auch in dieser Saison wieder drei Teams am Start, also zumindest bis in den Februar. Insgesamt kann aber trotzdem auf eine gute Saison geblickt werden.

Mit unverändertem Teilnehmerfeld ging es in die Saison, leider mussten die Berlin Blues aber im Februar die Segel streichen. Und es konnten auf Grund einer Zwangspause in einem Bundesland auch nicht alle Spiele ausgetragen werden. Alle Spiele nachzuholen war hier wirklich nicht möglich und so wurde auch hier der Punktedurchschnitt zur Ermittlung der Tabelle angewendet.

Immerhin gelang es den ersten vier Teams die gleiche Anzahl von Spielen auszutragen. FASS Berlin belegte hier nach 18 Spielen mit 43 Punkten den 2. Platz. Lange lagen die Weddinger sogar auf dem 1. Platz, aber zahlreiche Ausfälle in den letzten Wochen der Saison kosteten vermutlich den Platz an der Sonne. Im Halbfinale ging es gegen die Chemnitz Crashers, wo sich die Weddinger Dank zweier Heimsiege durchsetzte. Im Finale ging es gegen Titelverteidiger Schönheider Wölfe. Hier setzte es zwei klare Niederlagen und so blieb am Ende eine durchaus gute und verdiente Vizemeisterschaft.

Für die Eisbären Juniors Berlin war es durchaus eine gute Saison, auch wenn es am Ende nach 17 absolvierten Spielen „nur“ der 5. Platz wurde. Vom ersten Spieltag an gab es Ausfälle. Zahlreiche Spieler verletzten sich, dazu kam Corona. So mussten wieder einige junge Spieler ran, am Ende sogar aus der U17. Das kostete durchaus einige Punkte, auch wenn die jungen Spieler ihre Sache sehr gut machten.

Wären da noch die Berlin Blues. Leider gab es hier auch in dieser Saison immer wieder Personalprobleme und so war es schwer sportlich mitzuhalten. Potential war auch in dieser Saison durchaus vorhanden, nur fehlten immer wieder aus unterschiedlichsten Gründen zahlreiche Spieler und so ging es oft nur mit Minikader, die zum Teil noch mit Landesligaspieler aufgefüllt wurden, in die Spiele. Im Februar zogen die Verantwortlichen die Reißleine und meldeten das Team ab. Für die Liga war es sicherlich ein Verlust, für den Verein aber vermutlich die beste Lösung.

Wie es in der Regionalliga weitergeht, bleibt abzuwarten. Der Berliner Schlittschuh-Club meldet Interesse einer Teilnahme, dann gäbe es zumindest wieder acht Teams. Allerdings verpasste der Club die sportliche Qualifikation. Auch hier wird sich zeigen ob es klappt. Sollte es Meldungen geben, es gibt ja das Sommerlochgeflüster 2021/22.

Und nächstes Mal: Eine fast komplette Saison…