logo landesligaIn den letzten zwei Jahren konnte die Landesliga Berlin keinen Meister ehren, was besonders für das Jubiläumsjahr der Saison 2020/21 ärgerlich war. Die 41. Landesligasaison endete wieder mit einer Ehrung und die Saison hatte einiges zu bieten.

Lediglich ein Spiel musste in der Hauptrunde nach einer Absage gewertet werden, alle anderen Spiele fanden wie geplant statt, wenn auch in einem Fall nicht komplett. Die Hauptrunde brachte zwar manch überraschendes Ergebnis, am Ende setzten sich aber die Favoriten durch. Die FASS Berlin Allstars gewannen diese vor den Wikingern vom BSchC, dem ERSC Berliner Bären und dem Berliner Schlittschuh-Club, Diese vier ermittelten in einem Finalturnier den Meister der Saison 2021/22. Auf den Plätzen gab es auch keine Überraschungen. Die 1b der Berlin Blues sicherte sich im Endspurt den 5. Platz und hatte lange Chancen, noch den 4. Platz zu erreichen. Der OSCBerlin schwächelte zu Saisonbeginn, konnte aber nach einen Endspurt noch den 6. Platz sichern. Die 1b von FASS Berlin kann auf eine gute Saison zurückblicken und den 7. Platz belegen. Der ASC Spandau stand lange auf dem 6. Platz mit kleinen Chancen noch weiter nach oben zu rutschen, nach gutem Saisonstart ging es am Ende noch runter auf den 8. Platz. Der SCC Berlin belegte den 9. Platz, trotz einiger guter Neuzugänge lief es noch nicht richtig gut. Eine Steigerung war teilweise aber zu erkennen. Neuling OSC Berlin 1b war chancenlos, was auch im Verein durchaus einkalkuliert wurde. Dennoch Hut ab vor allen Spielerinnen und Spieler, die sich an das Abenteuer Landesliga herangewagt haben.

Im Finalturnier gab es zwei spannende Halbfinalbegegnungen. Die Wikinger, in der Hauptrunde noch mit dem besten Angriff, erzielten in zwei Spielen ganze zwei Tore. Im Halbfinale unterlagen sie dem ERSC Berliner Bären mit 1:2. Im 2. Halbfinale gewannen die FASS Berlin Allstars nach 4:3 Verlängerung gegen den Berliner Schlittschuh-Club. Das kleine Finale ging glatt an den Club, 5.1 gewannen sie das Duell gegen die Wikinger. Das Finale ging ebenfalls in die Verlängerung, FASS gelang hier der Siegtreffer und so holten sie sich den Titel. Der ERSC Berliner Bären kam auf einen sehr guten 2. Platz.

FASS konnte sich also mit etwas Anlauf den Meistertitel sichern. Favorit waren sie schon in den letzten Jahren, sie wurden aber immer zwangsausgebremst. Positiv bleibt hängen das es „nur“ eine 10er Strafe gab. Ein inoffizieller Rekord gelang Simon Braun, der in einem Spiel auf 18 Scorerpunkte (11 Tore, 7 Vorlagen) kam. Die negativen Geschichten blenden wir hier lieber aus, denn insgesamt überwiegen die positiven Eindrücke.

Mit ein bisschen Sorge werden einige Ergebnisse betrachtet. Es gab in den letzten Jahren bei einigen Teams sehr starke Neuzugänge, andere Teams konnten da nicht mithalten. Und so gab es doch sehr viele klare Ergebnisse. Hier wird im Sommer sicherlich ein wenig diskutiert werden. Dennoch hat die Liga wieder einiges geboten und gezeigt das sich ein Besuch bei den Spielen lohnt.

An dieser Stelle geht noch ein Dank an Ligenleiter Peter Hannemann für die wieder gute Zusammenarbeit, einigen Verantwortlichen und Spielern der einzelnen Teams, sowie zahlreichen Schiedsrichter, die mich wieder mit Informationen und Spieldaten für die Statistik versorgt haben. Und noch ein Tipp, vieles zur Geschichte der Landesliga gibt es im Archiv, zu erreichen unter https://www.noppe-ist-schuld.de/index.php/berichte/landesliga-berlin/statistik-archiv

Und nächstes Mal: Der Abschluss