logo debAuf einem virtuellen Kongress hat die IIHF die Austragungsorte der Weltmeisterschaften und der Olympiaqualifikationsturniere 2021 bestätigt.

Offiziell bestätigt wurde der Termin für die Weltmeisterschaften 2021 in Lettland und Weißrussland. Vom 21. Mai bis zum 06. Juni wird der Weltmeister ermittelt. Deutschland trifft dabei in der Gruppe B in Riga auf Finnland, Italien, Kanada, Kasachstan, Lettland, Norwegen und den USA.  Die in Minsk spielende Gruppe A besteht aus Dänemark, Großbritannien, Russland Schweiz, Schweden, Slowakei, Tschechien und Weißrussland.

Die U20 spielt vom 26. Dezember 2020 bis zum 05. Januar 2021 in Edmonton/Kanada gegen Finnland, Kanada, die Schweiz und die Slowakei in einer Vorrundengruppe. Die Gruppe B spielt in Red Deer, hier treffen Österreich, Russland, Schweden, Tschechien und die USA aufeinander.

Die U18 reist vom 15. bis zum 25. April 2021 ebenfalls nach Übersee, in Plymouth/USA geht es in der Vorrunde gegen Finnland, Russland, Tschechien und die USA. In Ann Arbor/USA spielt die Gruppe A, diese besteht aus Kanada, Lettland, Schweden, Schweiz und Weißrussland.


Für den Frauen geht es vom 07. bis zum 17. April nach Kanada. In Truro trifft die DEB-Auswahl auf Dänemark, Japan, Tschechien und Ungarn. Die Gruppe A spielt in den USA, Halifax ist Gastgeber für Finnland, Kanada, Russland, die Schweiz und den USA.

Die U18 muss vom 05. bis zum 12. Januar 2021 nach Schweden, in Linköping besteht dort die Gruppe B aus Schweden, der Schweiz, Tschechien und Deutschland. In Mjölby spielen Finnland, Russland, Kanada und die USA um die Platzierungen nach der Vorrunde.

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Auch die Olympiaqualifikationsturniere sind nun terminiert. Für Deutschlands Frauen geht es vom 26. bis zum 29. August 2021 in Füssen gegen Dänemark, Österreich und einem Qualifikanten um das Olympiaticket.

DEB-Sportdirektor Stefan Schaidnagel: „Die Verschiebungen der WM 2021 und der Olympia-Qualifikation sind die richtigen Entscheidungen. Die nach wie vor unabsehbare weltweite Situation im Sport muss global neu organisiert werden und deshalb sind diese Entscheidungen schlüssig und notwendig. Dadurch ist die Chance gegeben, den Nationalmannschaften trotz möglicher Verschiebungen im Ligenspielbetrieb eine professionelle Vorbereitung zu gewährleisten.“

 

Frauen-Bundestrainer Christian Künast: „Die Olympia-Qualifikation ist ein großes und wichtiges Ereignis für uns, mit der Verschiebung müssen alle in gleichem Maße zurechtkommen. Wir werden uns so gut wie möglich vorbereiten und hoffen, unseren Heimvorteil in Füssen ausspielen zu können. Wir wollen uns für Peking 2022 qualifizieren, das ist unser großes Ziel und das wäre ein bedeutender Schritt für das deutsche Fraueneishockey. Auch die Möglichkeit, erstmals seit Turin 2006 wieder mit Frauen und Männern bei Olympia vertreten zu sein, ist eine große Motivation für uns.“

Die Amtszeit des IIHF-Präsidiums wurde um ein Jahr verlängert, da der geplante Kongress im September nicht stattfinden kann.