logo para2021Japan gewinnt hoch gegen Polen, China lässt auch Finnland keine Chance, Deutschland holt gegen Schweden wichtigen Sieg.

Japan – Polen 10:0 (2:0/1:0/7:0)

Beide konnten am Eröffnungstag keinen Treffer erzielen, wobei Japan nach den Leistungen vom Vortag favorisiert in dieses Spiel ging. Japan übernahm auch gleich das Kommando und Polens Torhüter Kamil Zgorzynski bekam wieder viel zu tun. Auch eine Strafzeit gegen Japan brachte Polen keine Offensivaktionen. Nach zehn Minuten gelang Japan der erste Treffer des Spiels. Yudai Ishikawa bekam den Puck schön aufgelegt und hatte keine Mühe die Führung zu erzielen.44 Sekunden später zog Masaharu Kumagai ab und es stand 2:0. Auch ein zweites Powerplay brachte Polen keine Entlastung, es blieb aber nach 15 Minuten beim 2:0.

Zu Beginn des 2. Drittels kassierte Japan erneut eine Strafe und nun konnte Polen sich endlich eine Torchance erspielen. Im Anschluss stand Polens Torhüter wieder im Mittelpunkt, Japan hatte zahlreiche gute Torchancen. Nach 20 Minuten war aber auch er machtlos, Masaharu Kumagai erzielte seinen zweiten Treffer in diesem Spiel. Polen hatte im 2. Drittel einige gute Aktionen und auch Torschüsse du so musste Japans Torhüter Mitsuru Nagase einige Male eingreifen. Japan blieb aber das überlegende Team, ein weiterer Treffer fiel im 2. Drittel aber nicht.

Dafür gab es nach 32 Minuten den ersten Unterzahltreffer der WM. Japan kassierte wieder eine Strafe, aber wieder kam Polen nicht zu einem Angriff. Dafür aber Japan, Masaharu Kumagai erzielte seinen drittel Treffer in diesem Spiel. Eine Minute später kassierte Japans Shunsuke Nakamura nach einem Foul an Polens Torhüter eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Doch wieder half das nur den Japanern, Masaharu Kumagai erhöhte mit seinem vierten Treffer nach 35 Minuten auf 5:0. Und auch das 6:0 fiel noch in Unterzahl, diesmal war Nao Kodama erfolgreich (36.). Es wurde bitter für Polen, denn Masaharu Kumagai konnte, immer noch in Unterzahl, eine Minute später auf 7:0 erhöhen. Schön herausgespielt war das 8:0. Mit viel Übersicht wurde der Puck in die Mitte gespielt und Kazuyoshi Niitsu vollendete (40.). Japan wechselte nun den Torhüter, Osamu Odajima kam für Mirsuru Nagase. Und dieser sah Sekunden später das 9:0 von Yoshihiro Shioya, Nach einer weiteren Strafe gegen Japan folgte Unterzahltreffer Nr. 5 durch Yudai Ishikawa und so stand es nach 41 Minuten 10:0. Bei diesem Spielstand blieb es und so endete auch das vierte Spiel der WM für den Gewinner ohne Gegentor.

Japan siegte zwar verdient, es wurde am Ende aber etwas hoch, was auch am kleinen Kader der Polen liegt.

Tore:
1:0 (09:16) Y. Ishikawa (M. Yoshikawa, E. Misawa); 2:0 (10:03) M. Kumagai;
3:0 (19:50) M. Kumagai;
4:0 (31:56) M. Kumagai SH1; 5:0 (34:07) M. Kumagai SH1; 6:0 (35:35) N. Kodama (M. Nagase) SH1; 7:0 (35:43) M. Kumagai SH1; 8:0 (39:08) K. Niitsu (M. Kumagai, M. Yoshikawa); 9:0 (39:37) Y. Shioya (Y. Ishikawa); 10:0 (40:25) Y. Ishikawa (M. Yoshikawa) SH1;

China – Finnland 12:0 (9:0/2:0/1:0)

China ging als klarer Favorit in dieses Spiel, für Finnland konnte es nur darum gehen sich gut zu verkaufen und eventuell den ersten Turniertreffer zu erzielen. Finnland geriet gleich unter Druck, konnte aber einige Minuten standhalten, zumal Torhüter Timo Karko einige gute Aktionen hatte. Mit der ersten Strafe gegen Finnland legte China aber richtig los. Innerhalb von 54 Sekunden konnten Xiang Dong Song in Überzahl, Zhan Fu Zhu, Jin Tao Tian und Yi Feng Shen vier Tore erzielen. Bis zur Pause schraubten Zhi Dong Wang (6.), Yi Feng Shen (8.), innerhalb von neun Sekunden Yu Tao Cui und Ju Jiang Wang (beide 10.) und in Unterzahl Zhan Fu Zhu (12.) das Ergebnis auf 9:0.

Zum 2. Drittel wechselte China den Torhüter, für den beschäftigungslosen Wie Wang kam Yan Zhao Ji. Nach drei Minuten eröffnete Hong Guan Li nach drei Minuten mit dem 10:0 den Torreigen. Hong Guan Li traf nach 24 Minuten zum 11:0 und bei diesem Spielstand blieb es bis zur 2. Pause.

Auch Finnland wechselte den Torhüter, für Timo Karko kam Pasi Heikkila. Am Spielverlauf änderte sich aber nichts, China war weiter überlegen, auch wenn sie es etwas ruhiger angehen ließen. Eine Strafe gegen China nutzte Hong Guan Li, um nach 40 Minuten das Dutzend voll zu machen. Es sollte der letzte Treffer des Spiels bleiben und somit gab es auch im 5. Spiel der WM ein Team ohne Gegentreffer.

Tore:
1:0 (03:05) X. D. Song (Z. Zhang) PP1; 2:0 (Z. F. Zhu (J. T. Tian); 3:0 (03:43) J. T. Tian (D. P. Qiu); 4:0 (03:59) Y. F. Shen (Z. D. Wang, Y. T. Cui); 5:0 (Z. D. Wang (Y. F. Shen); 6:0 (07:49) Y. F. Shen (Z. D. Wang); 7:0 (09:49) Y. T. Cui (X. D. Song); 8:0 (j. J. Wang (Z. Zhang); 9:0 (11:11) Z. F. Zhu (J. Q. Xu) SH1;
10:0 (17:37) H. G. Li (J. Q. Xu); 11:0 (23:06) H. G. Li (J. T. Tian);
12:0 (39:29) H. G. Li (D. P. Qiu) SH1;

Schweden – Deutschland 1:3 (0:0/1:3/0:0)

Beide kamen gut in das Turnier und holten deutliche Siege. Der Sieger dieser Partie könnte sich eine gute Ausgangsposition für den restlichen Turnierverlauf schaffen. Deutschland hatte die ersten guten Aktionen in diesem Spiel und auch im Laufe des ersten Drittels mehr Spielanteile. Schwedens Torhüter Ulf Nilsson bekam einige gefährliche Schüsse auf sein Tor, die teilweise nur knapp vorbei gingen. Nach vorne ging beim WM-Gastgeber nicht viel, es gab nur einen guten Schuss in der Anfangsphase, der aber zu hoch angesetzt war. Deutschland schaffte es nicht bis zur ersten Pause etwas aus seiner Überlegenheit zu machen und so ging es mit einem 0:0 in die erste Pause.

Das 2. Drittel begann mit einem Powerplay für Deutschland, denn mit der Pause gab es noch eine Strafe gegen Schweden. Ein Treffer gelang aber nicht und im Anschluss folgte ein erstes Powerplay der Schweden. Auch hier gab es kein Tor, wenig später fiel dann aber doch der erste Treffer des Spiels. Schweden gewann vor dem deutschen Tor ein Bully und ein Schuss von Peter Nilsson schlug unhaltbar für Torhüter Simon Kunst unter der Latte ein. So konnte Schweden etwas überraschend nach 19 Minuten in Führung gehen. Doch Deutschland blieb davon unbeeindruckt und konnte zwei Minuten später den Ausgleich erzielen. Eine Druckphase nutzte Bas Disveld zum 1:1. 42 Sekunden später jubelte Deutschland erneut, musste dann aber Geduld aufbringen. Der Schiedsrichter blickte erst auf den Videobeweis, ob nicht ein hoher Stock im Spiel war. Er gab den Treffer und so jubelte nicht nur Torschütze Bernhard Hering. Nun lief es und zwei Minuten später gab es erneut Jubel im deutschen Lager. Ingo Kuhli-Lauenstein fälschte einen Schuss ins Tor ab und es stand 1:3. Insgesamt blieb Deutschland das bessere Team und ging mit einer verdienten 1:3-Führung in die 2 Pause.

Deutschland versuchte weiter Druck aufzubauen, Schweden konnte aber trotzdem einige Angriffe vortragen. Obwohl Deutschland das Spiel gut kontrollierte, nahm Trainer Andreas Pokorny fünf Minuten vor dem Ende eine Auszeit, um seine Leute nochmals einzustimmen. Das war durchaus gut, denn Schweden kam 147 Sekunden vor dem Ende noch zu einem Powerplay und nahm auch gleich den Torhüter vom Eis. Deutschlands Torhüter bekam noch etwas zu tun, das Team verteidigte aber den Vorsprung und holt einen wichtigen Sieg.

Es war das erste WM-Spiel mit Toren beider Teams und es war das spannendste des Turniers. Und Deutschland hat mit diesem Sieg seine Chancen auf den Aufstieg in den A-Pool erhöht.

Tore:
1:0 (18:57) P. Nilsson (R. Lundgren, N. Ingvarsson); 1:1 (20:56) V. Disveld (B. Hering); 1:2 (21:38) B. Hering; 1:3 (22:32) I. Kuhli-Lauenstein (F. Rennhack);

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

China

2

30:0

30

6

2

Deutschland

2

10:1

9

6

3

Schweden

2

7:3

4

3

4

Japan

2

10:7

3

3

5

Finnland

2

0:18

-18

0

6

Polen

2

0:28

-28

0

Ausführliche Statistiken gibt es HIER