para quali berlin

Die Slowakei bleibt auch gegen Japan ohne Gegentor und gewinnt im Endspurt. Italien tut sich gegen Schweden schwer. Deutschland gewinnt gegen Norwegen.

11:30 Uhr Slowakei – Japan 3:0 (1:0/0:0/2:0)

Japan konnte trotz der Auftaktniederlage durchaus überzeugen, leicht würden sie es sicherlich auch in diesem Spiel den Favoriten nicht machen. Beide Teams traten in diesem Spiel in kompletter Besetzung an.

Die Slowaken versuchten zwar gleich Druck aufzubauen, aber Japan stand wieder gut. Nach fünf Minuten jubelten die Slowaken zwar, aber der vermeintliche Überzahltreffer konnte wegen Torraumabseits nicht gegeben werden. Ein weiteres Powerplay brachte ebenfalls keinen Erfolg. 39 Sekunden vor der Pause gelang doch noch die Führung. Martin Joppa ging durch und er ließ Japans Torhüter Kazuya Mochizuki keine Chance.

Japans Torhüter bekam auch im 2. Drittel viel zu tun, er konnte aber weitere Gegentore, wenn auch manchmal mit ein wenig Glück, verhindern. Nach vorne gab es weiter nur wenige gute Angriffe der Japaner. Im Laufe des Drittels änderte sich das, Japan kam immer öfter vor das Tor der Slowaken. Einen Treffer konnten aber beide Teams in diesem Drittel nicht erzielen.

Entschieden war hier noch nichts und so ging es mit viel Einsatz von allen Akteuren weiter. Viele Chancen gab es nicht, eine nutzte die Slowakei zur Entscheidung. In Überzahl konnte, drei Minuten vor dem Ende konnte Milos Vecerek auf 2:0 erhöhen. 39 Sekunden vor dem Ende gelang Martin Joppa noch der Treffer zum 3:0-Endstand.

Japan hielt wieder gut mit, ein Treffer gelang aber auch in diesem Spiel nicht. Die Slowaken haben nun sechs Punkte auf dem Konto und Eduard Lepacek hat immer noch keinen Gegentreffer hinnehmen müssen.

Schiedsrichter: J. Grumsen (DEN) - M. Hermansen Oswold (NOR), T. Rundström (SWE)
Strafen: SVK 2 + 10 S. Ferencik (Check gg Kopf- oder Nackenbereich) (0/0/12), JPN 10 (4/2/4)
Tore:
1:0 (14:21) M. Joppa (M. Stasak);
2:0 (41:59) M. Vecerek (M. Ligda, M. Stasak); 3:0 (44:21) M. Joppa (M. Ligda, P. Kascak);

Beste Spieler:
SVK: Martin Joppa
JPN: Eiji Misawa

15:00 Uhr Italien – Schweden 5:4 (1:1/4:1/0:2)

Mit viel Kampf konnte Italien sein Auftaktspiel gewinnen, kämpfen können die Schweden aber auch und so könnte auch in diesem Spiel auf die Italiener viel Arbeit zukommen. Bei Italien gab es bei der eine Änderung, Igor Stella war mit dabei. Damit traten 13 Feldspieler aus dem Süden gegen elf aus Schweden an. Im Tor gab es eine Änderung, bei Italien begann Julian Kasslatter. Ulf Nilsson hütete wieder das Tor der Schweden.

Italien übernahm gleich das Kommando, ohne dabei zu vielen Schüssen zu kommen. Denn Schweden stand gut und so gab es kaum gute Chancen. Es war dann der Außenseiter, der den ersten Treffer der Partie erzielen konnte. Im Anschluss an ein Powerplay konnte Niklas Ingvarsson Schweden nach 14 Minuten in Führung bringen. Diese hielt aber nur eine Minute, Italien kam wie am Vortag zum schnellen Ausgleich. Gianluigi Rosa traf 43 Sekunden vor der Pausensirene.

Ganze 55 Sekunden brauchte Italien im 2. Drittel, um sich abzusetzen. Nils Larch und Alessandro Andreoni sorgten für einem 3:1-Zwischenstand. Schweden gab zwar nicht auf, aber Italien hatte das Spiel nun gut im Griff und nach 25 Minuten gelang das 4:1. Stephan Kafmann war erfolgreich. Und 19 Sekunden später konnte Gianluigi Rosa auf 5:1 erhöhen. Doch Schweden konnte zumindest noch auf 5:2 verkürzen. Rasmus Lundgren traf mit einem Schuss unter die Latte (27.).

Italien hatte im letzten Drittel weiterhin mehr Spielanteile, die Schweden kämpften aber weiter. Und sie wurden mit dem 5:3 belohnt. Maximilian Dickson Gyllsten traf nach 29 Minuten mit einem Nachschuss. Drei Minuten vor dem Ende kassierte Italien eine Strafe und Schweden nahm sofort den Torhüter vom Eis. Italien überstand die Unterzahl, kassierte aber neun Sekunden vor dem Ende doch noch das 5:4 durch Rasmus Lundgren.

Mit zwei Siegen liegen auch die die Italiener gut im Rennen, um eines der beiden Tickets für Peking. Schweden hat es dem Favoriten aber sehr schwer gemacht.

Schiedsrichter: O. Luthcke (NOR) - I. Nedeljkovic (SBR), L. Niittyla (FIN)
Strafen: ITA 8 (2/2/4), SWE 0 (0/0/0)
Tore:
0:1 (13:19) N. Ingvarsson (R. Lundgren, M. Dickson Gyllsten); 1:1 (14:17) G. Rosa;
2:1 (15:27) N. Larch (Ch. Depaoli); 3:1 (15:55) A. Andreoni (F. Torella); 4:1 (24:27) S. Kafmann; 5:1 (24:40) G. Rosa (G. L. Cavaliere); 5:1 (26:57) R. Lundgren (P. Nilsson, P. Ojala);
5:3 (38:41) M. Dickson Gyllsten (N. Ingvarsson, R. Lundgren) PP1; 5:4 (44:51) R. Lundgren (N. Dickson  

Beste Spieler:

ITA: Andrea Macri
SWE: Rasmus Lundgren

18:30 Uhr Norwegen – Deutschland 2:6 (0:2/2:1/0:3)

Deutschland stand in diesem Spiel schon unter Druck. Dieses Spiel musste gewonnen werden, sonst dürfte es ganz schwer werden, noch ein Ticket für Peking zu ergattern. Der Einsatz im 1. Spiel stimmte und das machte Hoffnung für dieses Spiel. Und Deutschland konnte auf Bernhard Hering und Frank Rennhack zurückgreifen, der nach einem positiven Corona-Test pausieren mussten. Außerdem war Veit Muelhans mit dabei. So standen ein Dutzend Feldspieler zur Verfügung, im Tor begann wieder Simon Kunst. Norwegen nahm eine Änderung vor, für Morten Vaernes war Emil Krististuen mit dabei. Im Tor begann wieder Johan Groenlie.

Deutschland versuchte Norwegen gleich unter Druck zu setzen, Torchancen gab es dabei aber nur wenige. Die hatte Norwegen gleich beim ersten Angriffsversuch, aber ein Tor gelang nicht. Der erste Treffer fiel nach vier Minuten und zwar für Deutschland. Jörg Wedde stocherte den Puck über die Linie. Der Turniergastgeber setzte nach und es gab auch weitere Chancen. Doch auch die Skandinavier kamen zu guten Angriffen und so war es ein abwechslungsreiches Spiel. Die 11. Minute brachte das 0:2, ein Schuss von Felix Schrader prallte vom Torhüter ins Tor. Norwegen kam in den letzten zwei Minuten des Drittels noch zu einem Powerplay, es blieb aber beim 0:2.

Mit dem Versuch, den Gegner gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen, startete Deutschland ins 2. Drittel. Und das klappte auch ganz gut, Norwegen kam kaum zu Angriffen. Auch eine Strafe wurde schadlos überstanden. Vier Minuten vor der 2. Pause kam Norwegen doch zum 1:2, Loyd Solberg brachte die Skandinavier wieder heran. Nun wankte Deutschland wieder und das nutzte Norwegen aus. Ola Oiseth gelang drei Minuten vor der Pause der Ausgleich. Doch diesmal schlug Deutschland zurück. 19 Sekunden später brachte Bernhard Hering Deutschland wieder in Führung und mit dieser ging es in die 2. Pause.

Dank einigee Sekunden Reststrafe aus dem 2. Drittel gelang es Felix Schrader mit einen Alleingang 95 Sekunden nach Wiederbeginn auf 2:4 zu erhöhen. Nach einigen Chancen für Norwegen legte Deutschland einen nach. Felix Schrader zog von der Seite ab und es stand nach 41 Minuten 2:5. Eine Minute später hatte Felix Schrader seinen lupenreinen Hattrick, er erhöhte sogar auf 2:6. Bei diesem Ergebnis blieb es und dieser Sieg war auch verdient.

Von dieser Stelle gute Besserung an Norwegens Martin Skolbekken, der im 2. Drittel verletzt vom Eis gebracht werden musste.

Mit diesem Sieg ist Deutschland wieder voll im Rennen um eines der beiden Tickets für Peking. Nun gilt es nachzulegen, es sind ja noch vier Spiele zu absolvieren.

Schiedsrichter: M. Rapak (CHE) - L. Beelen (NED), T. Fazekas (SRB)
Strafen: NOR 2 (0/0/2), GER 6 (2/4/0)
Tore:
0:1 (03:25) J. Wedde; 0:2 (10:47) F. Schrader (F. Rennhack);
1:2 (25:52) L. Solberg (A. Lyngroth); 2:2 (27:00) O. Oiseth (L. Solberg); 2:3 (27:19) B. Hering (B. Disveld);
2:4 (31:25) F. Schrader (I. Kuhli-Lauenstein); 2:5 (40:44) F. Schrader (L. Sklorz); 2:6 (41:48) F. Schrader (I. Kuhli-Lauenstein);

Beste Spieler:

NOR: Audun Bakke
GER: Ingo Kuhli-Lauenstein

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Slowakei

2

7:0

7

6

2

Italien

2

9:5

4

6

3

Deutschland

2

7:6

1

3

4

Norwegen

2

4:6

-2

3

5

Schweden

2

4:9

-5

0

6

Japan

2

0:5

-5

0

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.paralympic.org/berlin-2021/liveresults

Livestreams gibt es unter https://sportdeutschland.tv/dbs

erschienen bei Icehockeypage