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Italien gewinnt Krimi gegen die Slowakei, Norwegen gewinnt skandinavisches Duell gegen Schweden, Deutschland macht es gegen Japan spannend.

11:30 Uhr Italien – Slowakei 3:2 (1:0/0:1/2:1)

Mit zwei Siegen gestartet können beide mit einem weiteren Erfolg einen ganz großen Schritt in Richtung Peking machen. Beide haben Stärken, aber auch Schwächen gezeigt und so war beiden ein Sieg zuzutrauen.

Zwölf Spieler bot Italien auf, verzichtete also auf drei Akteure. Die Slowaken wollten mit ebenfalls zwölf Spielern zum Erfolg kommen. Und beide versuchten von Beginn an zum Erfolg zu kommen. Die Torhüter Gabriele Araudo (ITA) und Eduard Lepacek (SVK) bekamen gut zu tun. 49 Sekunden vor der Pause war der Weg zum 1:0 frei und das nutzte Stephan Kafmann aus. Es war der erste Gegentreffer, den die Slowakei in diesem Turnier hinnehmen musste. So ging es mit einem 1:0 in die Kabine.

Auch im 2. Drittel kamen beide Teams zu sehr guten Torchancen, aber die Torhüter zeigten eine starke Leistung. Es waren dann die Slowaken, die nach 28 Minuten einen Treffer erzielen konnten. Martin Joppa kam an den Puck und gegen seinen Schuss war Italiens Torhüter machtlos so war zum letzten Drittel wieder alles offen.

Dieses begannen die Slowaken in Unterzahl und das konnte Italien ausnutzen. Nils Larch traf nach 68 Sekunden zum 2:1. Doch die Slowaken kamen schnell zum Ausgleich. 47 Sekunden später landete ein Schuss von Miroslav Stasak zum 2:2 im Tor. Die Torhüter standen weiter im Mittelpunkt, beide Teams suchten die Entscheidung. Die 38. Minute brachte Italien die erneute Führung, Nils Larch traf mit einem Schuss unter die Latte. Nun verteidigte Italien nur noch, während die Slowaken vergeblich versuchten Druck aufzubauen. Es blieb bei diesem knappen Ergebnis und damit ist Italien den paralympischen Spielen einen großen Schritt nähergekommen. Die Slowaken bleiben aber auch noch im Rennen um eines dieser begehrten Tickets.

Schiedsrichter: O. Luthcke (NOR) - T. Fazekas (SBR), T. Rundström (SWE)
Strafen: ITA 0 (0/0/0), SVK 2 (0/2/0)
Tore:
1:0 (14:11) S. Kafmann (Ch. Depaoli);
1:1 (27:16) M. Joppa;
2:1 (31:08) N. Larch (G. Rosa) PP1; 2:2 (31:55) M. Stasak (D. Karman); 3:3 (37:30) N. Larch (A. Andreoni, A. Enderle); 

Beste Spieler:

ITA: Christoph Depaoli
SVK: David Korman

15:00 Uhr Norwegen – Schweden 4:1 (2:0/0:0/2:1)

Um noch eine Chance auf eines der beiden Tickets zu haben, müssten beide hier gewinnen. Norwegen konnte ein Spiel gewinnen, Schweden scheiterte bisher knapp daran.

Bei den Norwegern musste Tor Joakim Rivera weiter auf seinen ersten Einsatz bei diesem Turnier warten, es blieben aber immer noch 13 Feldspieler übrig. Bei Schweden waren alle neun anwesenden Spieler dabei.

Norwegen legte auch gleich los, nach einem ersten Angriff der Schweden folgte das frühe 1:0 des Favoriten. Morten Vaernes traf nach 97 Sekunden zum 1:0. Im Anschluss konnte Schweden das Spiel aber offen gestalten, was auch an zwei Strafen gegen die Norweger lag. Doch ausgerechnet in diese 2. Strafe fiel das 2:0. Mit dem ersten Shorthander des Turniers erhöhte Ola Oiseth auf 2:0. So konnte Norwegen das Drittel mit einer guten Führung im Rücken beenden.

Mit einer Druckphase der Norweger begann der 2. Abschnitt. Fast drei Minuten konnten sie sich im schwedischen Drittel festsetzen, dann stoppte sie eine Strafzeit. Kaum komplett, ging es wieder ab zu den Schweden. Doch was nutzt das, wenn daraus kein Kapital geschlagen wird, denn es blieb nach 30 Minuten beim 2:0.

Schweden versuchte im letzten Drittel zum Anschluss zu kommen, doch nach 34 Minuten konnte Norwegen mit einem Konter die Vorentscheidung erzwingen. Torschütze war Loyd Remi Solberg. Sieben Minuten vor dem Ende nahm Schweden bei einem Powerplay Torhüter Ulf Nilsson vom Eis und das brachte den Anschlusstreffer. Per Kasperi überwand Torhüter Johan Groenlie. Schweden versuchte es weiter ohne Goalie, aber das verhalf Norwegen zum 4:1 durch Audun Bakke. Gespielt waren da 42 Minuten. Mit diesem Ergebnis endete das Spiel und damit hat auch Norwegen sechs Punkte auf der Habenseite. Schweden wartet noch auf einen Punkt.

Schiedsrichter: J. Grumsen (DEN) - L. Beelen (NED), I. Nedeljkovic (SBR
Strafen: NOR 10 (4/4/2), SWE 4 (2/2/0)
Tore:
1:0 (01:37) M. Vaernes (F. C. Oeverli); 2:0 (10:11) O. Oiseth SH1;
3:0 (33:21) L. R. Solberg; 3:1 (39:49) P. Kasperi (R. Meng, R. Lundgren) PP1; 4:1 (41:14) A. Bakke ENG;

Beste Spieler:

NOR: Alexander Lyngroth
SWE: Peter Nilsson

18:30 Uhr Japan – Deutschland 1:2 (0:1/0:1/1:0)

Chancen waren da, auf einen Treffer warten die Japaner bisher aber vergebens. Deutschland konnte mit einem Sieg ganz oben dranbleiben und die Chancen erhalten eines der beiden begehrten Tickets zu ergattern.

Deutschland trat in unveränderter Aufstellung an, also mit 12 Feldspielern und weiter ohne Jacob Wolff. Japan konnte auf das komplette Aufgebot von 13 Feldspielern zurückgreifen.

Mit viel Schwung ging Deutschland in dieses Spiel, Japans Torhüter Kazuya Mochizuki musste gleich mehrfach eingreifen. Selbst eine Strafe gegen Deutschland brachte Japan nur wenig Entlastung. Deutschland machte das besser, Bernhard Hering konnte nach acht Minuten in Überzahl das 0:1 erzielen. Viel Offensives kam von Japan auch danach nicht, Deutschland bestimmte weiter das Spiel. Japan hielt das 0:1 bis zur Pause und war damit gut bedient.

Deutschland setzte im 2. Drittel weiter auf Angriff und das wurde nach 18 Minuten belohnt. Wieder in Überzahl konnte Frank Rennhack auf 0:2 erhöhen. Der Druck auf das Tor der Asiaten hielt an, ihr Torhüter verhinderte aber schlimmeres. Er sorgte dafür, dass es nach dem 2. Drittel nur 0:2 stand.

Die ersten Minuten des letzten Drittels gingen an Japan und nun wurde auch Simon Kunst im Tor der Deutschen gefordert. Sechs Minuten vor dem Ende passierte es dann, Japan kam zum ersten Treffer des Turniers. Im Überzahl traf Mamoru Yoshikawa und es wurde wieder spannend. Zumal Deutschland wenig später die nächste Strafe kassierte. Es blieb nach dieser Strafe beim 1:2. Deutschland fing sich und kämpfte nun um den Sieg. Es blieb beim knappen 1:2 und somit bleibt das Ziel Peking weiter erreichbar.

Schiedsrichter: K. Danielsen (NOR) - M. Hermansen Oswold (NOR), L. Niittyla (FIN)
Strafen: JPN 6 (2/4/0), GER 10 (2/4/4)
Tore:
0:1 (07:25) B. Hering PP1;
0:2 (17:38) F. Rennhack (J. Wedde, F. Schrader) PP1;
1:2 (38:21) M. Yoshikawa (Y. Ishikawa, Y. Shioya) PP1;

Beste Spieler:

JPN: Mamoru Yoshikawa
GER: Frank Rennhack

Nun gilt es für alle am Ruhetag zu regenerieren und dann in den Endspurt zu gehen. Entschieden ist hier im Kampf um die Tickets noch nichts, vier Teams können sich noch Hoffnungen machen.

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Italien

3

12:7

5

9

2

Slowakei

3

9:3

6

6

3

Deutschland

3

9:7

2

6

4

Norwegen

3

8:7

1

6

5

Japan

3

1:7

-6

0

6

Schweden

3

5:13

-8

0

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.paralympic.org/berlin-2021/liveresults

Livestreams gibt es unter https://sportdeutschland.tv/dbs

erschienen bei Icehockeypage