wm 2022

Die Gruppe A startete den langen Samstag mit einem Sieg von Dänemark gegen Frankreich. Am Abend gewann die Slowakei gegen Italien. Das Spitzenspiel zwischen der Schweiz und Kanada holten sich die Schweizer. Das Auftaktspiel der Gruppe B gewann die USA nach Verlängerung gegen Schweden. Finnland holte gegen Österreich den erwarteten Sieg. Tschechien holte sich das Abendspiel gegen Norwegen.

Gruppe A:

Dänemark – Frankreich 3:0 (1:0/1:0/1:0)

Mit einem Sieg würde Dänemark den 4. Platz absichern und auch Deutschland helfen das Viertelfinale zu erreichen. Frankreich würde mit weiteren Punkten den Klassenerhalt sichern und im Rennen um den 4. Platz bleiben.

Es ging im 1. Drittel recht ausgeglichen zu. Beide Teams versuchten Angriffe zu fahren, richtig gefährlich wurde es aber nicht oft. Drei Minuten vor der Pause fiel der erste Treffer des Spiels. Ein schnell vorgetragener Angriff brachte Peter Regin an den Puck und er verwandelte sicher zur Führung für Dänemark. Nach 20 Minuten hatte Dänemark leichte Vorteile und so ging die Führung in Ordnung.

Die Franzosen holten sich im 2. Drittel die erste Strafe des Spiels ab und das führte zum 2:0. Ein leicht verdeckter Fernschuss von Joachim Blichfeld ging durch und so stand es nach 26 Minuten 2:0. Dänemark blieb nun überlegen, zumal sich die Franzosen weitere Strafen abholten. Erst zwei Strafen gegen Dänemark ab der 31 Minute brachten etwas Entlastung. Es blieb aber nach 40 Minuten beim insgesamt verdienten 2:0 für Dänemark.

Frankreich musste mehr riskieren, sollte aus diesem Spiel noch zählbares geholt werden. Sie versuchten auch mehr Druck aufzubauen, aber die Dänen standen hinten sehr gut und so blieb es zunächst bei einigen Torschüssen. Strafzeiten stoppten die Franzosen und brachten Dänemark ins Spiel. 123 Sekunden vor dem Ende zog Frankreich den Torhüter, doch das half nur den Dänen. Julian Jakobsen gewann ein Laufduell und der Rest war Formsache. 96 Sekunden vor dem Ende machte Dänemark den Sack zu. Frankreich versuchte es zwar weiter ohne Torhüter, es blieb aber beim 3:0.

19 Schüsse hatte Sebastian Dahm abgewehrt und konnte einen Shutout feiern. Dänemark macht damit einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale, Frankreich ist immer noch nicht ganz gerettet.

Schiedsrichter: S. Hansen (NOR), J. Rekucki (USA) – D. Beresford (GBR), H. Sormunen (FIN)
Zuschauer: 3007
Strafen: DEN 6 (0/4/2), FRA 10 (0/6/4)
Tore:
1:0 (16:43) P. Regin (F. Storm, M. Lauridsen);
2:0 (25:28) J. Blichfeld (M. Lauridsen, N. Ehlers) PP1;
3:0 (58:24) J. Jakobsen (F. Storm) ENG;

Kanada – Schweiz 3:6 (3:3/0:1/0:2)

Mit vier Siegen aus vier Spielen liegen beide mit 12 Punkten die Tabelle der Gruppe A an. Der Sieger dieses Spiels dürfte die Gruppe als Tabellenführer abschließen. Chancenlos war die Schweiz gegen den Favoriten sicherlich nicht, die bisherigen Leistungen stimmten.

Vor dem Spiel wurde der Schweizer Andres Ambühl für sein 120. WM-Spiel geehrt, er ist damit alleiniger Rekordhalter für WM-Spiele. Den alten Rekord hielt Udo Kießling und dieser hatte lange Bestand.

 Mit dem Anpfiff ging es auch gleich zur Sache, beiden zeigten vollen Einsatz. Nach vier Minuten kam Kanada zu einem fünfminütigen Powerplay, Timo Meier saß nach einem Bandencheck draußen. Kanada hatte bisher das beste Powerplay des Turniers, die Schweizer lagen im Penalty Killing auf dem 2. Platz. Die ersten Chancen in diesen fünf Minuten hatten nicht die Kanadier, die Schweizer kamen zu zwei guten Breaks. Erst danach gab es Chancen der Kanadier, es blieb aber beim 0:0. Und kaum komplett, jubelten die Schweizer. Nico Hischier hatte den Puck ins Tor geschoben, aber Kanada nahm die Coach´s Challange, es ging um eine Torhüterbehinderung. Und der Treffer wurde auch nicht gegeben. Kanada musste dennoch in Unterzahl weiterspielen, denn nach dem Tor gab es eine kleine Auseinandersetzung. Nach 12 Minuten war der Puck wieder im Tor und diesmal zählte der Treffer. Von hinter der Torlinie schoss Kent Johnson den nicht perfekt stehenden Schweizer Torhüter an und Kanada führte 1:0. Doch 59 Sekunden später stand es 1:1. Michael Fora zog ab und ein Kanadier fälschte den Puck ins Tor ab. Ausgerechnet in Überzahl gerieten die Schweizer wieder in Rückstand. Adam Lowry schnappte sich an der eigenen blauen Linie den Puck und er tunnelte den Schweizer Torhüter. Nach 13 Minuten führte Kanada mit 2:1. Doch wieder antworteten die Eidgenossen schnell. Diesmal dauerte es 82 Sekunden, dann konnte Dean Kukan Kanadas Torhüter überlisten. 57 Sekunden vor der Pause schlugen die Kanadier erneut zu. Ein Pass im eigenen Drittel wurde abgefangen und am Ende sagte Drake Batherson Danke. Und es war kaum zu glauben, aber wieder kamen die Schweizer schnell zum Ausgleich. Ein Bullygewinn der Schweizer brachte Simon Siegenthaler an den Puck und er traf neun Sekunden vor der Sirene zum 3:3. Es war ein hochklassiges Anfangsdrittel und da durften sich die Zuschauer sicherlich auf 40 weitere Minuten freuen, die einem Spitzenspiel gerecht werden würden.

Kanada kam besser aus der Kabine und sie konnten viel Druck aufbauen. Eine Strafe beendete diese Druckphase und nun war die Schweiz dran. Wieder in Überzahl konnte Nico Hischier nach 27 Minuten das 3:4 erzielen. Nun ging es wieder vor beiden Toren hoch her. Es gab allerdings deutlich weniger Torschüsse. Die Abwehrreihen fingen also viel ab. Intensiv ging es immer noch zu, es gab aber im 2. Drittel deutlich weniger Torchancen. Zwei Minuten vor der Pause hatte Kanada mit einem Lattentreffer Pech. Es blieb in diesem Drittel bei einem Treffer und so war für das letzte Drittel noch für Spannung gesorgt.

Auch im letzten Drittel schenkten sich beide nichts. Und nach 4 Minuten konnten die Schweizer einen weiteren Treffer erzielen. Bei angezeigter Strafe gegen Kanada konnte Pius Suter mit einem Schuss ins lange Eck auf 3:5 erhöhen. Kanada versuchte den Schweizer Abwehrriegel zu knacken, aber viel ließen sie nicht zu. Auch zwei Powerplay in den letzten acht Minuten halfen den Kanadiern nicht. 128 Sekunden vor dem Ende nahmen den Kanadier den Torhüter vom Eis, 17 Sekunden später landete der Puck im leeren Tor. Timo Meier schoss den Puck mit viel Übersicht über die gesamte Eisfläche und sicherte den Schweizern damit endgültig den Sieg.

Dieser war verdient, die Schweizer lieferten ein starkes Spiel ab. Kanada spielte ebenfalls gut, aber eben nicht gut genug, um diese Schweizer an diesem Tag zu schlagen.

Die Schweiz übernimmt damit die Tabellenführung der Gruppe, Kanada folgt auf dem 2. Platz.

Schiedsrichter: L. Heikkinen (FIN), L. Öhlund (SWE) – J. Davis (USA), J. Spur (CZE)
Zuschauer: 5676
Strafen: CAN 8 (4/2/2), SUI 9 (5/0/4)
Tore:
1:0 (11:52) K. Johnson (M. Barzal, R. Graves); 1:1 (12:51) M. Fora (T. Meier, P. Kurashev); 2:1 (14:11) A. Lowry (SH1); 2:2 (15:33) D. Kukan (N. Hischier, E. Corvi) PP1; 3:2 (19:03) D. Batherson (M. Barzal); 3:3 (19:51) J. Siegenthaler (P. Suter, D. Malgin);
3:4 (26:13) N. Hischier (D. Kukan) PP1;
3:5 (43:41) P. Suter (D: Malgin, D. Simion); 3:6 (58:01) T. Meier ENG:

Italien – Slowakei 1:3 (0:2/0:0/1:1)

Für Italien ging es um Punkte zum Verbleib in der Top-Division, die Slowaken würden mit drei Punkten auf Dänemark aufschließen und hätten so noch bessere Chancen sich noch für das Viertelfinale zu qualifizieren. Wer Favorit war, war auch klar.

Italien spielte zu Beginn überraschend offensiv und so kamen beide Teams zu guten Angriffen. Die Slowaken hatten zwar mehr Angriffe, die Konter der Italiener hatten es aber in sich. Nach elf Minuten konnten die Slowaken den Führungstreffer erzielen, im Nachschuss traf Michal Kristof. Nun wurden die Slowaken immer dominierender und Italiens Torhüter musste mehrmals in höchster Not retten. Sechs Sekunden vor Drittelende war er aber machtlos, Adam Sykora traf mit einem Schuss hoch ins lange Eck. Immerhin gelang es ihm mehr Gegentore zu verhindern. Eigene Chancen konnte Italien nicht nutzen und so stand es nach den 1. Drittel 0:2.

Nach ersten Angriffen der Slowaken kassierten sie eine Strafzeit und die brachte den Italienern gute Chancen. Im Anschluss kontrollierten die Slowaken das Spiel, ohne das es zu vielen Torszenen kam. Zumal Italien hinten weiter hart arbeitete. Fast schien es so, als wollten die Slowaken Kraft für das letzte Spiel sparen, dabei haben sie jetzt zwei freie Tage. So blieb es nach schwachen 20 Minuten beim 0:2.

Zu sicher sollten sich die Slowaken nicht sein, so ein Spiel kann bekanntlich schnell kippen. Und Italien kam zum Anschlusstreffer, Alex Trivellato hämmerte den Puck bei Überzahl der Italiener nach 45 Minuten ins Tor. Nun wachten auch die Slowaken wieder auf und sie gingen etwas mehr Tempo. Und sie kamen zum 1:3. Wieder in Überzahl konnte Alex Tamasi einen Nachschuss im Tor unterbringen und so stand es nach 50 Minuten 1:3. Italien gab nicht auf und vor allem in Überzahl kamen sie zu Offensivaktionen. Doch auch die Slowaken kamen zu weiteren Torchancen und so sah das Spiel nun ansehnlicher aus. Italien nahm 2:28 vor dem Ende den Torhüter vom Eis und riskierte somit alles. Doch die Slowakei verteidigte den Vorsprung und holte sich die drei Punkte.

Damit bleibt die Slowakei im Rennen um den 4. Platz, Italien muss weiter um den Verbleib in der Top-Division zittern.

Schiedsrichter: A. Ansons (LAT), M. Rohatsch (GER) – N. Constantineau (FRA), D. Zunde (LAT)
Zuschauer: 3442
Strafen: ITA 10 (0/4/6), SVK 8 (0/2/6)
Tore:
0:1 (10:31) M. Kristof (T. Tatar, J. Slafkovsky); 0:2 (19:54) A. Sykora (J. Slafkovsky, T. Tatar);
1:2 (44:09) A. Trivellato (S. Kostner) PP1; 1:3 (49:14) A. Tamasi (M. Ivan, R. Lantosi) PP1;

Gruppe B:

USA – Schweden 3:2 (1:1/1:0/0:1) n.V.

Die USA liegen drei Punkte hinter den Schweden, sie könnten also mit einem Sieg an die Skandinavier vorbeiziehen. Diesen zu holen dürfte schwer werden, die Schweden haben in den vier bisherigen Spielen erst einen Punkt abgegeben.

Das erste Ausrufezeichen setzten die Schweden. Gleich die erste Torchance wurde genutzt, Rasmus Dahlin verwandelte einen Querpass nach 148 Sekunden zum 0:1. Versuche der USA das Spiel schnell wieder auszugleichen, scheiterten an einer guten schwedischen Abwehr. Etwas überraschend kamen die USA nach acht Minuten zum Ausgleich. Adam Gaudette kam freistehend am Bullykreis zum Schuss und der schlug hoch im langen Eck ein. Beide Teams konnten sich bis zur Pause noch in Powerplay versuchen, es blieb aber nach 20 Minuten beim Leistungsgerechten 1:1.

Zu Beginn des 2. Drittels häuften sich die Chancen, zunächst allerdings nur für die Schweden, die unter anderem zu einem Pfostenschuss kamen. Schweden hatte auch danach Vorteile, nur der Abschluss fehlte. Jedenfalls bis zur 29. Minute. Dann konnte Carl Grundström einen Konter mit dem 1:2 abschließen. Die USA nahmen die Coach´s Challange, sie ließen eine eventuelle Abseitsposition überprüfen. Der Treffer wurde nicht gegeben und so hatten die USA Glück. Bis zum Ende des Drittels gelang es den USA das Spiel nicht nur ausgeglichen zu gestalten, sondern sogar in Führung zu gehen. Ein gutes Powerplay endete mit einem Schuss von Nate Schmidt, der 62 Sekunden vor der Pause die USA mit 2:1 in Führung brachte.

Da die USA hinten gut standen, gab es nur wenige Torchancen der Schweden. Die USA versuchten sich zwischendurch mit Konter, aber auch sie kamen kaum zu Torchancen. Nach 47 Minuten kam Carl Grundström an den Puck, weil einem Gegner der Schläger brach. So hatte der Schwede viel Platz und den nutzte er um den Ausgleich zu erzielen. Viel Einsatz auf beiden Seiten bestimmten den weiteren Spielverlauf und so gab es weiterhin kaum Torchancen. Tore fielen bis zur Schlusssirene nicht mehr und so folgte eine Verlängerung.

Beide kamen hier zu Chancen, der bei nur drei Feldspielern vorhandene Platz half dabei. Elf Sekunden vor dem Ende konnten die USA den Siegtreffer erzielen. Bei einem Konter der USA passte T. J. Tynan zu Adam Gaudette und dieser traf zum 3:2.

Schweden reicht dieser eine Punkt um sicher ins Viertelfinale einzuziehen, die USA sind noch nicht ganz durch.

Schiedsrichter: P. Lawrence (CAN), P. Stano (SVK)D. Obwegeser (SUI), N. van Oosten (CAN)
Zuschauer: 8304
Strafen: USA 6 (2/2/2), SWE 0#6 (2/2/0#2)
Tore:
0:1 (02:28) R. Dahlin (N. Aman, O. Lang); 1:1 (07:50) A: Gaudette (B. Meyers);
2:1 (38:58) N. Schmidt (A. Gaudette, T. J. Tynan) PP1;
2:2 (46:56) C. Grundström;

Österreich – Finnland 0:3 (0:1/0:1/0:1)

Gastgeber Finnland sollte Außenseiter Österreich nicht unterschätzen, der Nachrücker konnte mit einigen guten Ergebnissen aufwarten.

Die Finnen begannen gleich mit einer Druckphase und nach 105 Sekunden gelang der erste Treffer. Valtteri Filppula lief vor das Tor und er verwandelte einen Pass zur frühen Führung. Finnland bestimmte weiter das Geschehen auf dem Eis, Österreich kam nur selten zu Entlastungsangriffen. Bis zur Pause dominierte Finnland die Partie, Österreich hielt aber den knappen Rückstand.

Finnlands Sturmlauf ging auch im 2. Drittel weiter. Österreich stand von Beginn an unter Druck und nach 25 Minuten konnte Mikael Granlund mit einem Nachschuss das 0:2 erzielen. Österreich kam weiter kaum aus dem eigenen Drittel, trotzdem waren durchaus Chancen zu einem Tor vorhanden. Aber immerhin konnten bis zur zweiten Pause weitere Gegentore verhindert werden.

Ein Powerplay zu Beginn des letzten Drittels brachte Österreich einige Chancen, ein Treffer gelang aber nicht. Kaum komplett, ging es wieder in Richtung Tor von Österreich und nach 48 Minuten konnte Toni Rajala mit dem 0:3 für die Entscheidung sorgen. Auch in diesem Drittel konnte Finnland nur einen Treffer erzielen. Finnland ließ 19 Torschüsse von Österreich zu und alle konnte Torhüter Jussi Olkinuora abwehren. So blieb er im 2. Spiel nacheinander ohne Gegentreffer.

Finnland führt nach sechs absolvierten Spielen die Tabelle an, Österreich muss noch um den Klassenerhalt bangen.

Schiedsrichter: J. Ingram (CAN), N. Nord (SWE) – N. Briganti (USA), M. Chaput (CAN)
Zuschauer: 11573
Strafen: AUT 0 (2/4/0), FIN 0 (0/0/2)
Tore:
0:1 (01:45) V. Filppula (T. Hartikainen, M. Granlund);
0:2 (24:10) M. Granlund (T. Hartikainen, M. Lehtonen);
0:3 (47:39) T. Rajala (V. Filppula);

Norwegen – Tschechien 1:4 (0:1/0:1/1:2)

Norwegen lag vor diesem Spiel zwei Punkte hinter den Tschechen, aber auch nur vier vor dem letzten dieser Gruppe. Tschechien würde mit einem Sieg einen großen Sprung in Richtung Viertelfinale machen.

Recht ausgeglichen begann diese Partie. Tschechien versuchte Druck aufzubauen, Norwegen hielt dagegen und sie kamen ebenfalls zu Angriffen, allerdings ohne einen Torschuss abgeben zu können. Nach sechs Minuten gab es die erste Strafe des Spiels, es traf einen Norweger. Und die Tschechen trafen das Tor. Sie Tschechen ließen die Scheibe gut laufen und David Pastrnak hämmerte den Puck von Außen ins Tor und so stand es nach sieben Minuten 0:1. Tschechien bestimmte nun das Spielgeschehen und es gab weitere Chancen. Nur Tore gelangen nicht mehr es blieb nach 20 Minuten beim 0:1.

Die Tschechen griffen auch im 2. Drittel gleich an und nach 73 Sekunden kamen sie zu einem Powerplay Die Tschechen nutzten auch diese Strafe und sie erzielten ihren zweiten Treffer. Jakub Vrana stand alleine vor dem Tor und er konnte einen Pass von hinter der Torlinie sicher verwandeln. Tschechien machte einfach zu wenig aus seiner Überlegenheit, Norwegen kam weiter kaum zu Angriffen. Weitere Treffer konnten in diesem Drittel nicht bejubelt werden.

48 Sekunden nach Drittelbeginn sorgte Tschechien für eine Vorentscheidung. David Pastrnak bekam nach einem Break einen Penalty zugesprochen und den verwandelte er sicher zum 0:3. Norwegen kam nach 45 Minuten zum ersten Treffer des Spiels, in Überzahl konnte Ludvig Hoff elf Sekunden nach Beginn des Powerplays vollendete er eine schöne Kombination der Skandinavier. Norwegen versuchte weiter hier den Anschluss herzustellen, aber die Tschechen standen hinten gut. Auch weitere Powerplays brachten Norwegen keinen Treffer. 160 Sekunden vor dem Ende ging Norwegens Torhüter vom Eis. Doch das half nichts, denn Roman Cervenka konnte den Puck uns verlassene Tor der Norweger schießen und so gewann Tschechien am Ende 1:4.

Tschechien hat sich damit zunächst auf den 3. Platz der Tabelle geschoben. Ganz gesichert sind die Norweger noch nicht, es ist aber auch noch ein Platz im Viertelfinale möglich.

Schiedsrichter: M. Frandsen (DEN), S. MacFarlane (USA) – T. Niittyla (FIN), E. Yletyinen (SWE)
Zuschauer: 6015
Strafen: NOR 12 (2/2/8), CZE 10 (0/0/10)
Tore:
0:1 (06:26) D. Pastrnak (D. Krejci, R. Cervenka) PP1;
0:2 (22:21) J. Vrana (T. Kundratek, J. Cernoch) PP1;
0:3 (40:48) D. Pastrnak PS; 1:3 (44:27) L. Hoff (M. Trettenes, M. Haga) PP1;1:4 (58:34) R. Cervenka (D. Pastrnak, D. Krejci) ENG;

Die ersten Viertelfinalteilnehmer stehen damit fest. Aus der Gruppe A haben es Kanada, die Schweiz und Deutschland geschafft, aus der Gruppe B Finnland und Schweden.

Tabellen:

Gruppe A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Schweiz

5

25:10

15

15

2

Kanada

5

25:14

8

12

3

Deutschland

5

18:12

6

12

4

Dänemark

5

14:9

5

9

5

Slowakei

6

16:18

-2

9

6

Frankreich

5

8:12

-4

5

7

Italien

6

10:27

-17

1

8

Kasachstan

5

10:24

-14

0

Gruppe B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Finnland

6

22:5

17

16

2

Schweden

5

19:9

10

12

3

Tschechien

5

18:10

8

10

4

USA

5

14:9

5

10

5

Lettland

5

10:16

-6

5

6

Norwegen

5

12:18

-6

5

7

Österreich

6

11:19

-8

4

8

Großbritannien

5

4:24

-20

1

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2022/wm

erschienen bei Icehockeypage