wm 2022

Die Gruppe A startete mit einem Erfolg der Schweiz, die gegen Deutschland nach Penaltyschießen gewann. Am Nachmittag gewann die Slowakei klar gegen Dänemark. Kanada holte sich locker das Abendspiel gegen Frankreich. Das erste Spiel der Gruppe B ging an Schweden, dass gegen Lettland gewann. Die USA holte sich gegen Norwegen drei Punkte. Finnland gewann gegen Tschechien und blieb wieder ohne Gegentor.

Gruppe A:

Deutschland – Schweiz 3:4 (2:1/0:2/1:0) n.P.

Der Sieger dieser Partie würde diese Gruppe als Tabellenführer abschließen. Ein Punkt würde für Deutschland mindestens den 2. Platz bedeuten. Bei einer Niederlage hinge die Abschlussplatzierung für das DEB-Team von den anderen Partien ab.

Bei Deutschland pausierte Dominik Bittner, es wurden komplette vier Blöcke aufgeboten. Im Tor begann Philipp Grubauer. Bei der Schweiz fehlte Tristan Scherwey, der sich am Vortag verletzte. Außerdem pausierte Andrea Glauser.

Das erste Ausrufezeichen kam von der Schweiz. Nach 97 Sekunden führten sie, ein leicht verdeckter Schuss von Anders Ambühl schlug oben im kurzen Eck ein. Auch in der Folge hatten die Eidgenossen die besseren Angriffe. Die erste richtig gute Chance hatte Deutschland nach sechs Minuten, aber diese und auch der Nachschuss konnten abgewehrt werden. Die 12. Minute brachte Deutschland ein Powerplay und das war nach fünf Sekunden beendet. Lukas Reichel gewann das Bully bei der Schweiz und Kai Wissmann hämmerte den Puck ins Tor. Nun war Deutschland im Spiel und es gab weitere gute Chancen. Doch auch die Schweizer konnten immer wieder für Gefahr sorgen. Den nächsten Jubel gab es wieder im Lager von Deutschland, Moritz Seider kam nach einem Bullygewinn an der blauen Linie zum Puck und Stefan Loibl fälschte seinen Schuss noch ein wenig ab. Deutschland führte dadurch nach 16 Minuten mit 2:1. Am Ende des Drittels führte Deutschland inzwischen verdient mit 2:1.

Das 2. Drittel begann mit einer Druckphase der Schweizer, aber zunächst konnten alle Schüsse abgewehrt werden. Nach 86 Sekunden klingelte es aber doch, Pius Suter traf zum 2:2. Recht ausgeglichen ging es weiter, beide Teams hatten gute Angriffe, beide verteidigten aber auch gut. Und beide schenkten sich hier auch nichts, es ging schließlich um den Gruppensieg. Deutschland konnte zwei Powerplay nicht nutzen, die Schweizer machten es besser. Die erste Strafe gegen das DEB-Team nutzte Denis Malgin, um mit einem Hammer 89 Sekunden vor der Pause für das 2:3 zu sorgen. Wieder hatte die Schweiz Dank eines starken Drittels ein Spiel gedreht.

Entschieden war hier natürlich noch nichts, es würde aber schwer werden. Und es gab auch gleich in der Anfangsphase Chancen auf beiden Seiten. Leider wurde der Einsatz teilweise übertrieben, zum Glück blieben Verletzungen aus. Die 48. Minuten brachte Deutschland den Ausgleich. Mathias Plachta spielte mehrere Gegenspieler aus und überlistete auch den Schweizer Torhüter. Beide suchten weiter die Entscheidung und so ging es vor beiden Toren hoch her. Es blieb beim 3:3 und damit war schon vor der Verlängerung klar, dass die Schweizer diese Gruppe gewinnen würden und Deutschland auf dem 2. Platz bleiben würde.

Auch hier gab es tolle Spielzüge von beiden Mannschaften. Die Torhüter wollten aber noch ein wenig beschäftigt werden und so folgte ein Penaltyschießen.

Deutschland konnte keinen Penalty verwandeln, für die Schweiz trafen Nico Hischer und Damian Riat. Damit holen sich die Schweizer den zweiten Punkt.

16 Punkte und der 2. Platz sind das beste je erreichte und so kam man am Ende der Gruppenphase durchaus zufrieden sein. Dass können die Schweizer mit dem Gruppensieg natürlich auch und von beiden kann im Viertelfinale einiges erwartet werden.

Schiedsrichter: L. Öhlund (SWE), P. Stano )SVK) – J. Spur (CZE), E. Yletyinen (SWE)
Zuschauer: 3862
Strafen: GER 2 (0/2/0), SUI  8 (2/4/2)
Tore:
0:1 (01:37) A. Ambühl (E. Corvi, F. Herzog); 1:1 (11:51) K. Wissmann (L. Wissmann) PP1; 2:1 (15:30) S. Loibl (M. Seider, M. Müller);
2:2 (21:26) P. Suter (D. Malgin, D. Kukan); 0:3 (38:31) D. Malgin (J. Moser, T. Meier) PP1;
3:3 (47:57) M. Plachta (K. Wissmann);
3:4 (65:00) N. Hischier PS;

Slowakei – Dänemark 7:1 (2:0/5:0/0:1)

Während die Slowaken gleich zu guten Angriffen kamen, brauchte Dänemark ein wenig. Nach genau zehn Minuten konnten die Slowaken sich für ihren Einsatz belohnen, ein Schuss von Tomas Tatar wurde von einem Dänen unhaltbar abgefälscht. Dänemark kam einfach nicht ins Spiel, die Slowaken ließen kaum Angriffe zu und den ersten Torschuss gab es erst nach 17 Minuten. Auch ein Powerplay half nicht, es blieb beim 1:0. Besser machten es die Slowaken, ein Break konnte Tomas Tatar 23 Sekunden vor der Pause zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel nutzen. Und es gab noch eine Chance für die Slowaken, diese führte aber nur zu einer Strafe gegen Dänemark.

So konnten die Slowaken das 2. Drittel mit einem Powerplay beginnen. Kurz vor Ablauf dieser Strafe konnte die Slowakei das 3:0 erzielen. Pavol Regenda konnte mit einem Nachschuss schon fast für eine Vorentscheidung sorgen. Die Dänen fanden einfach nicht ins Spiel und plötzlich wankte ihre Viertelfinalteilnahme gewaltig. Und als es endlich etwas besser lief und gute Chancen gab, kassierten die das 4:0. Mislav Rosandic zog von der blauen Linie ab und gleich zwei Dänen fälschten den verdeckten Schuss ab. 33 Minuten waren gespielt und nun sah es noch schlechter aus für die Dänen… Diese kamen zwar zu Torchancen, 100 Sekunden vor Drittelende gab es aber den nächsten Rückschlag. Juraj Slafkovsky konnte ungehindert durchgehen und es stand 5:0. Ein Metalltreffer verhinderte kurz vor der Pause einen noch höheren Rückstand, aber Dänemark war auch so schon fast aus dem Spiel.

Dänemark versuchte im letzten Drittel noch einmal alles und nach 48 Minuten konnte Joachim Blichfeld in Überzahl den ersten Treffer erzielen, es sollte aber auch der letzte sein. Die Slowaken waren an diesem Tag nicht zu stoppen und Simon Nemec traf 67 Sekunden vor Spielende zum 6:1. Dänemark holte sich noch eine Strafe ab und die führte 41 Sekunden vor der Schlusssirene zum 7:1 durch Pavol Regenda.

Dänemark spielte eine klasse Hauptrunde, im letzten Spiel aber lief nichts mehr zusammen und so rutschte das Team noch auf den 5. Platz ab. Die Slowaken rutschen im letzten Spiel durch diesen Erfolg noch auf den 4. Platz.

Schiedsrichter: S. MacFarlane (USA), J. Rekucki (USA) – H. Sormunen (FIN), N. van Oosten (CAN)
Zuschauer: 3084
Strafen: SVK 8 (2/4/2), DEN 6 + 10 M. Lauridsen (unsportliches Verhalten) (2/0/14)
Tore:
1:0 (10:00) T. Tatar (M. Kristof); 2:0 (19:37) T. Tatar (M. Kristof);
3:0 (21:57) P. Regenda (J. Slafkovsky, S. Nemec) PP1; 4:0 (32:17) M. Rosandic (M. Lunter, S. Nemec); 5:0 (38:20) J. Slafkovsky;
5:1 (47:43) J. Blichfeld (M. Lauridsen, N. Ehlers) PP1; 6:1 (58:53) S. Nemec (S. Takac, M. Roman); 7:1 (59:19) P. Regenda (S. Simon, R. Lantosi) PP1;

Kanada – Frankreich 7:1 (2:0/2:0/3:1)

Auf die Tabelle hatte dieses Spiel keine Auswirkungen mehr, beide Teams konnten also befreit aufspielen.

Wenig überraschend bestimmten die Kanadier von Beginn an das Spielgeschehen und es gab viele gute Torchancen. Die Franzosen versuchten auch anzugreifen, wenn dies möglich war, viele Torschüsse gab es aber nicht, sie hatten es aber in sich. 13 Minuten hielt die Abwehr der Franzosen den Angriffen der Kanadier stand, dann kamen die Kanadier zur Führung. Dylan Cozens lenkte einen Schuss unhaltbar ins Tor ab. Es ging weiter in Richtung französisches Gehäuse. Sie wehrten sich zwar, aber zwei Minuten vor den Pause kassierten sie doch das 2:0. Maxime Comtois traf mit einem Nachschuss. Es blieben die einzigen Tore in diesem Drittel, dass verdient an Kanada ging.

Am Spielverlauf änderte sich im 2. Drittel nichts, Kanada blieb überlegen. Und nach 127 Sekunden konnte Pierre-Luc Dubois konnte ziemlich unbedrängt einschießen. Kanada kontrollierte das Spiel und hatte die Franzosen im Griff. Nach 36 Minuten gelang das 4:0, Eric O´Dell wurde angespielt und er ließ den Torhüter aussteigen. Beide hatten in diesem Drittel ein erstes Powerplay, das kein Tor einbrachte. Kanada führte nach dem 2. Drittel ungefährdet mit 4:0.

Als nach 46 Minuten wegen Strafen gegen beide Teams etwas mehr Platz vorhanden war, konnten die Kanadier durch Zach Whitecloud das 5:0 erzielen. Zuvor kamen auch die Franzosen zu durchaus guten Möglichkeiten. Frankreichs Einsatz wurde nach 49 Minuten mit einem Tor belohnt, Anthony Rech traf nach einem Konter. Kanada beantwortete diesen Treffer mit dem 6:1, Pierre-Luc Dubois kam nach 52 Minuten zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel. Den Schlusspunkt setzte aber Kanada, Damon Severson traf vier Minuten vor dem Ende zum 7:1. Es war am Ende der erwartet klare Erfolg der Kanadier gegen den Außenseiter.

Kanada belegt damit den 3. Platz der Gruppe A. Frankreich beendet die WM auf dem 6. Platz.

Schiedsrichter: A. Ansons (LAT), L. Heikkinen (FIN) – T. Niittyla (FIN), D. Zunde (LAT)
Zuschauer: 2873
Strafen: CAN 6 (0/2/4), FRA 4 (0/2/2)
Tore:
1:0 (12:40) D. Cozens (T. Sanheim, D. Batherson); 2:0 (17:31) M. Comtois (T. Sanheim, S. Severson);
3:0 (22:07) P.-L. Dubois (D. Cozens, D. Batherson); 4:0 (35:10) E. O´Dell (Z. Whitecloud, N. Holden);
6:0 (45:29) Z. Whitecloud (D. Mercer); 5:1 (48:20) A. Rech; 6:1 (51:16) P.-L. Dubois (D. Batherson, D. Cozens); 7:1 (55:19) D. Severson (P.-L. Dubois, D. Batherson);

Gruppe B:

Schweden – Lettland 1:0 (0:0/1:0/0:0)

Mit einem Sieg würde Schweden mindestens den 2. Platz in dieser Gruppe belegen, es könnte sogar mehr werden. Eine Niederlage könnte noch der 3. Gruppenplatz bedeuten. Lettland musste drei Punkte holen und auf einen Ausrutscher der USA hoffen, dann könnte es noch zum 4. Platz reichen.

Schweden dominierte von Beginn an die Partie, Lettland kam kaum zu eigenen Angriffen. Erst Mitte des Drittels konnten die Letten sich befreien und einige gute Schüsse auf das Tor der Schweden abgeben. Ein erstes Powerplay konnten die Letten nicht zum Führungstreffer nutzen, Schweden verteidigte gut. Trotz weiterer Vorteile der Schweden blieb es nach 20 Minuten beim 0:0.

Arm an Torschüssen verlief zunächst das 2. Drittel. Beide Teams stoppten immer wieder die Angriffe des Gegners. Selbst ein Powerplay brachte Lettland keine Vorteile. Es ging recht intensiv zur Sache und nach 35 Minuten führte das zu einem Powerplay für Schweden, das zum 0:1 führte. William Nylander zog ab und es stand 0:1. Mit diesem insgesamt verdienten Spielstand ging es in die Kabine.

Lettland musste kommen, sollte es weiter eine minimale Chance auf das Viertelfinale geben. Nur ließen die Schweden nicht viele Schüsse zum sie selbst kamen aber immer wieder zu guten Angriffen. Erst in den letzten Minuten gelang es Lettland Druck aufzubauen und 135 Sekunden vor dem Ende ging der lettische Torhüter vom Eis. Es half nichts, es blieb ein Spiel mit nur einem Treffer.

Schwedens Torhüter Linus Ullmark verdiente sich nach 21 gehaltenen Schüssen einen Shutout. Schweden wird die Gruppenphase mindestens auf dem 2. Platz beenden. Lettlands Abschlussplatzierung steht erst nach den letzten beiden Spielen fest.

Schiedsrichter: M. Frandsen (DEN), R. S. Hansen (NOR) – A. W. Kroyer (DEN), J. Merten (GER)
Zuschauer: 5560
Strafen: SWE 6 (2/4/0), LAT 4 (0/4/0)
Tore:
1:0 (34:54) W. Nylander (R. Dahlin, L. Wallmark) PP1;

USA – Norwegen 4:2 (2:0/1:1/1:1)

Nach Angriffsversuchen beider Teams brachte die 4. Minute den USA die Führung. Ryan Hartman traf per Nachschuss zum 1:0. Die USA blieben das bessere Team und nach acht Minuten erhöhte Matthew Boldy auf 2:0. Den Norwegern gelang es zwar das Drittel etwas ausgeglichener zu gestalten, aber vor dem Tor war Feierabend. So blieb es nach 20 Minuten beim 2:0 für die USA.

17 Sekunden vor der Pause kassierte die USA eine Strafe und so kam Norwegen gleich zu einem langen Powerplay. Für US-Keeper Strauss Mann war das gleich eine Herausforderung, denn er kam zum 2. Drittel für Jeremy Swayman. Die Unterzahl überstanden die USA, im Anschluss konnte aber Andreas Martinsen nach 23 Minuten auf 2:1 verkürzen. Nach 26 Minuten jubelten die USA, aber die Schiedsrichter gaben den Treffer nicht. Ein Hauptschiedsrichter hatte den Puck im Fallen ins Tor gelenkt… Nach 209 Minuten gelang aber doch das 3:1, Ben Meyers traf nach einem Doppelpass. Norwegen konnte das Drittel zwar ausgeglichener gestalten, die USA blieben aber besser und führten weiterhin verdient.

Für Norwegen ging es noch darum sich gut zu verabschieden und eventuell noch den 5. Platz zu holen. Dazu musste allerdings ein Sieg nach regulärer Spielzeit her. Und nach 119 Sekunden waren sie wieder dran, Daniel Rokseth verwandelte eine schöne Vorlage von Kristian Jakobsson. Norwegen kämpfte weiter und sie nahmen 157 Sekunden vor dem Ende den Torhüter vom Eis. 40 Sekunden vor der Sirene konnte Sean Farrell den Puck ins leere Tor schießen und so gewannen die USA am Ende mit 4:2.

Die USA belegen damit den 4. Platz in dieser Gruppe. Norwegen schließt das Turnier auf dem 7. Platz ab.

Schiedsrichter: J. Ingram (CAN), F. Lawrence (CAN) – M. Chaput (CAN), S. Synek (SVK)
Zuschauer: 5435
Strafen: USA 4 (2/0/2), NOR 4 (0/2/2)
Tore:
1:0 (03:45) R. Hartman (A. Galchenyuk, S. Lafferty); 2:0 (07:20) M. Boldy (A. Galchenyuk);
2:1 (22:43) A: Martinsen (M. Haga, M. Roymark); 3:1 (28:05) B. Meyers (L. Hughes, K. Kuhlman);
3:2 (41:59) D. Rokseth (K. Jakobsson, M. Trettenes); 4:2 (59:20) S. Farrell ENG;

Finnland – Tschechien 3:0 (2:0/1:0/0:0)

Es ging für beide um die Abschlussplatzierung. Ein einem Sieg nach 60 Minuten würde Finnland diese Gruppe als Tabellenführer abschließen. Tschechien würde mit drei Punkte auf den 2. Platz vorrücken, dann wäre Finnland am Ende auf dem 3. Platz. Ein Punkt würde den Finnen also reichen, um den 2. Platz abzusichern.

Beide Abwehrreihen verhinderten zunächst gut Angriffe des Gegners und so gab es nicht viele Torchancen. Ein solcher Spielverlauf war auch erwartet worden. Den Finnen gelang es den ersten Treffer zu erzielen. Ein Alleingang von Joel Armia mit einem platzierten Schuss ins Eck als Abschluss brachte Finnland nach zehn Minuten die Führung. Es ging ausgeglichen weiter, bis sich Tschechien eine Strafe abholte. Ein gutes Powerplay brachte Sakari Manninen an den Puck und dieser hatte nach 17 Minuten keine Mühe das 2:0 zu erzielen. Nicht unverdient nahmen die Finnen diese Führung mit in die Kabine.

Zu Beginn des Mitteldrittels kamen die Tschechen zu einigen guten Chancen. Eine Druckphase über mehrere Minuten forderte Finnlands Abwehr alles ab. Erst nach sechs Minuten gab es die ersten finnischen Angriffe. Das Spiel verlief nun offener, in beiden Dritteln war einiges los. Und dann waren es doch die Finnen, die den nächsten Treffer erzielten. Eine Traumvorlage von Mikael Seppälä konnte Toni Rajala nach 36 Minuten zum 3:0 einnetzen. Tschechien zeigte sich in diesem Drittel verbessert, dennoch hieß es nach 40 Minuten 3:0 für Finnland.

Im letzten Drittel passierte nicht mehr viel Finnland hatte zwei Powerplay, die Tschechen eines. Knapp drei Minuten vor dem Ende nahm Tschechien den Torhüter vom Eis, man wollte wenigstens den Ehrentreffer. Eine Strafe gegen Finnland sorgte für noch ein Powerplay. Es blieb aber beim 3:0. Viele Schüsse hatten beide nicht in diesem Drittel und so holte sich Finnland am Ende dieses Spiel. Finnlands Torhüter Jussi Olkinuora kam im 5. Einsatz zu seinem 4. Shutout.

Finnland gewinnt die Gruppe B, Tschechien belegt den 3. Platz.

Schiedsrichter: M. Nord (SWE), M. Stolc (SUI) – N. Briganti (USA), J. Davis (USA)
Zuschauer: 11673
Strafen: FIN 4 (0/0/4), CZE 6 (2/0/4)
Tore:
1:0 (09:31) J. Armia (H. Pesonen); 2:0 (16:17) S. Manninen (J. Sallinen, M. Granlund) PP1;
3:0 (35:34) T. Rajala (A. Seppälä, M. Heiskanen);

Damit kommt es zu folgenden Viertelfinalspielen:

In Tampere:

Deutschland - Tschechien
Schweiz – USA

In Helsinki:

Schweden – Kanada
Finnland - Slowakei

Tabellen:

Gruppe A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Schweiz

7

34:15

19

20

2

Deutschland

7

26:20

6

16

3

Kanada

7

34:18

16

15

4

Slowakei

7

23:19

4

12

5

Dänemark

7

18:18

0

12

6

Frankreich

7

11:24

-13

5

7

Kasachstan

7

19:31

-12

3

8

Italien

7

12:32

-20

1

Gruppe B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Finnland

7

25:5

20

19

2

Schweden

7

27:10

16

18

3

Tschechien

7

19:13

6

13

4

USA

7

18:12

6

13

5

Lettland

7

14:20

-6

8

6

Österreich

7

16:22

-6

7

7

Norwegen

7

15:29

-14

5

8

Großbritannien

7

10:33

-23

1

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2022/wm