wu18 2022Mit den beiden Qualifikationsspielen für das Halbfinale und dem ersten Relegationsspiel ging es bei der WM weiter. 3137 Zuschauer sahen am 4. Tag der WM Siege von Kanada, Schweden und der Schweiz.

Schweiz – Deutschland 1:0 (0:0/0:0/1:0) Stand der Serie: 1:0

Deutschland musste im ersten Relegationsspiel auf Annabella Sterzik verzichten, im Tor begann Sara Brammen. Bis ins letzte Drittel schafften es beide Teams nicht erfolgreich zu sein. Auch Powerplays brachten nicht den erwünschten Erfolg. Am Ende gab es, wie schon im Gruppenspiel, einen Treffer, diesmal allerdings für die Schweizerinnen. Die letzten Strafe des Spiels konnte Naemi Herzig acht Minuten vor dem Ende zum Siegtreffer nutzen. Von Deutschland kam offensiv zu wenig, lediglich 12 Schüsse musste Nadia Haener im Tor der Schweiz abwehren. Sie kassierte keinen Treffer und die Schweiz führt in der Serie 1:0.

Schiedsrichter: Ch. Hurley (USA), A. Tassoni (USA) – S. Buckner (USA), L. Gutauskas (CAN)
Zuschauer: 256
Strafen: SUI 4 (2/2/0), GER 6 (0/2/4)
Tore:
1:0 (51:27) N. Herzig (A. Baechler, A. Marti) PP1;

Kanada – Slowakei 7:0 (2:0/3:0/2:0)

Kanada war klarer Favorit und sie wurden dieser Rolle auch klar gerecht. Über die gesamte Spielzeit war Kanada überlegen und so wurden am Ende 65:5 Schüsse gezählt. Madison Chantler erleichterte den Kanadierinnen mit einem Treffer nach 52 Sekunden die Aufgabe. Zwar kämpften die Slowakinnen, aber Mckenna van Geldern konnte trotzdem nach 10 Minuten das 2.0 erzielen. Im 2. Drittel erhöhten Alyssa Regalado (26.) und Karel Prefontaine (31.) auf 4:0 und im letzten Drittel sorgten Ava Murphy (42.), Jordan Baxter (53.) und Emmalee Pais (59.) für den 7:0-Endstand. Erstaunlich waren nicht nur sieben unterschiedliche Torschützinnen, alle kamen außerdem zu ihrem ersten Treffer bei dieser WM. Mari Pietersen im Tor von Kanada hatte keine Probleme zu einem Shutout zu kommen.

Schiedsrichter: A. Kuroda (JPN), A. Martin (CAN) – J. Männlein (GER), A. Paulheim (HUN)
Zuschauer: 1433
Strafen: CAN 2 (0/0/2), SVK 6 (2/4/0)
Tore:
1:0 (00:52) M. Chantler (S. MacEachern); 2:0 (09:31) M. van Geldern (S. MacEachern, J. Iginla);
3:0 (25:32) A. Regalado (M. van Geldern, A. Aubin); 4:0 (30:25) K. Prefontaine (A. Murphy, S. Swiderski);
5:0 (41:36) A. Murphy (M. Chantler, K. Prefontaine); 6:0 (52:25) J. Baxter (P. Grober); 7:0 (58:37) E. Pais (R. Hicks, H. Abela);

Schweden – Tschechien 2:1 (1:1/1:0/0:0)

Ein hartes Stück Arbeit hatte Schweden zu bewältigen, ehe der Halbfinaleinzug geschafft wurde. Tschechien konnte durch Tereza Plosova nach fünf Minuten in Führung gehen. 55 Sekunden vor der Pause konnte Nicole Hall in Überzahl den Ausgleich erzielen. Zwei Strafen gegen Tschechien bestraften die Schweden mit dem 2:1. Jenna Raunio ließ Schweden jubeln und nun wurde verteidigt. Bis zum Ende rannte Tschechien an und sie waren im letzten Drittel überlegen, es blieb aber beim knappen 2:1 für die Skandinavierinnen.

Schiedsrichter: S. Strohmenger (GER), S. Strong (USA) – J. Oksanen (FIN), K. Smetkova (CZE)
Zuschauer: 1448
Strafen: SWE 14 (6/4/4), CZE 8 (2/6/0)
Tore:
0:1 (04:30) T. Plosova (A. Sapovalivova, T. Pistekova) PP1; 1:1 (19:05) N. Hall (M. Markström, M. Jungacker);
2:1 (24:47) J. Raunio (M. Markström, M. Jungacker) PP1;

Damit kommt es am 12. Juni zu folgenden Halbfinalspielen:

Finnland – Kanada
USA – Schweden

Tschechien und die Slowakei spielen um den 5. Platz und zwischen Deutschland und der Schweiz gibt es das 2. Relegationsspiel.

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2022/ww18/

erschienen bei Icehockeypage