wu18 2022Das deutsche U18-Nationalteam der Juniorinnen verlor auch das zweite Relegationsspiel bei der Weltmeisterschaft in Middleton (Wisconsin, USA) gegen die Schweizerinnen. Mit 3:7 unterlag die DEB-Auswahl den Eidgenossinnen, schloss die WM damit auf dem achten Platz ab und muss nun im kommenden Jahr in der Division I den Weg zurück in die Top-Division antreten.

Die Treffer für das deutsche Team erzielten am heutigen Abend Anna Rose (ECDC Memmingen) zum 3:7-Endstand, Lola Liang (Mad Dogs Mannheim) zum zwischenzeitlichen 2:7 und Anastasia Gruß (ETC Crimmitschau) zum 1:6.

● Felicity Luby (EHC Troisdorf) startete zum dritten Mal im deutschen Tor und parierte 7 Torschüsse
● Chiara Schultes (EHC Straubing) hatte ab Minute 26 ihren ersten WM-Einsatz im Kasten der DEB-Auswahl und hielt 12 Torschüsse
● Das DEB-Team schoss 18 Mal aufs gegnerische Tor
● Lola Liang (Mad Dogs Mannheim) erzielte ihr 3. Tor des Turniers und war damit Toptorschützin und Topscorerin der Mannschaft (3 Tore, 1 Vorlage = 4 Scorerpunkte)
● Leonie Willeitner (ESC Planegg-Würmtal) markierte ihre dritte Vorlage und kam ebenfalls auf 4 Scorerpunkte (1 Tor, 3 Vorlagen = 4 Scorerpunkte)
● Anastasia Gruß (ETC Crimmitschau) und Anna Rose (ECDC Memmingen) erzielten ihre ersten Treffer bei einer Weltmeisterschaft
● Heute nicht im Line-Up: Lilianne Gottfried, Sara Brammen (beide Iserlohner EC/EC Bergkamen)

Beste Spielerin des deutschen Teams: Charlott Schaffrath (ECDC Memmingen)
Beste Spielerinnen des deutschen Teams im Turnier: Annabella Sterzik (Eisbären Juniors Berlin), Celine Mayer (ESC Planegg-Würmtal), Lola Liang (Mad Dogs Mannheim)
Einen kurzen Spielbericht finden Sie auf unserer Website unter www.deb-online.de
Ausführliche Statistiken: IIHF - Home 2022 IIHF ICE HOCKEY U18 WOMEN'S WORLD CHAMPIONSHIP

Stimme zum Spiel
U18-Bundestrainerin Franziska Busch:
„Wir sind sehr gut ins Spiel gestartet und hatten am Anfang mehr vom Spiel. Leider hat uns dann ein Unterzahltor den Schwung genommen. Wir haben die Schweizerinnen insgesamt zu leicht zum Toreschießen kommen lassen. Zum Ende hin hat die Mannschaft noch mal eine Reaktion gezeigt, das war dann aber zu spät, um das Ergebnis noch drehen zu können.”

Frauen-Bundestrainer Thomas Schädler (als Assistenztrainer vor Ort): „Nach über zwei Jahren ohne internationalen Höhepunkt haben wir bei dieser WM unseren momentanen Standpunkt ermittelt. Wir haben viel Arbeit und große Aufgaben vor uns. Wir können uns nur vorankommen, wenn alle Beteiligten (DEB, Landesverbände, Ligen und Vereine) an einem Strang ziehen und den Willen haben, das Fraueneishockey weiterentwickeln zu wollen.”

Pressemitteilung Deutscher Eishockey-Bund