logo debFavoritensiege gab es im Viertelfinale der Weltmeisterschaft. Die USA gewann gegen Japan, Kanada gegen Deutschland, Russland schlägt die Schweiz und Finnland gewinnt knapp gegen Tschechien.

11:30 Uhr USA – Japan 4:0 (1:0/1:0/2:0)

Achtbar schlug sich der krasse Außenseiter Japan gegen die USA. Bis drei Minuten vor der Pause stand die Null, dann n traf Hilary Knight zum 1:0- Im 2. Drittel bedurfte es eines Überzahl, Dani Cameranesi erhöhte nach 30 Minuten auf 2:0. Im letzten Drittel gelangen noch zwei Tore, Cayla Barnes (43.) und Kendall Coyne Schofield (51.) sorgten für einen 4:0-Endstand.

Schiedsrichter: H. Aberg, N. Celarova – M. Anex dit Chenaud, J. Jaatinen
Zuschauer: 2483
Strafen: USA 4 (2/2/0), JPN 4 (0/4/0)
Tore:
1:0 (16:48) H. Knight (M. Picard, A. Carpenter);
2:0 (29:22) D. Cameranesi (M. Keller, C. Barnes) PP1;
3:0 (42:51) C. Barnes (A. Kessel, S. Brodt); 4:0 (50:36) K. Coyne Schofield;

13:00 Uhr Schweden – Frankreich 3:2 (0:0/2:0/1:2)

Im Duell der Absteiger tat sich Schweden wieder sehr schwer. Erst nach 37 Minuten gelang Sofie Lundin das 1:0. Im letzten Drittel ging es dann hin und her. Emma Nordin konnte nach 49 Minuten in Überzahl das wichtige 2:0 erzielen. Ebenfalls in Überzahl konnte Clara Rozier sieben Minuten vor dem Ende auf 2:1 verkürzen. Eine Minute später gelang Isabell Palm das vorentscheidende 3:1. Chloe Aurard konnte zwar drei Minuten vor dem Ende noch auf 3:2 verkürzen, diesen Vorsprung rettete Schweden aber über die Distanz. Schweden belegt damit im Abschlussklassement vor Frankreich den 9. Platz.

Schiedsrichter: M. Nakayama, Y. Zueva – N. Hertrich, M. Stefkova
Zuschauer: 142
Strafen: SWE 6 (0/4/2), FRA 8 (4/2/2)
Tore:
1:0 (36:41) S. Lundin (J. Holmgren, H. Olsson);
2:0 (48:02) E. Nordin (P. Winberg, M. Nylen Persson) PP1; 2:1 (53:25) C. Rozier (A. Locatelli) PP1; 3:1 (54:31) I. Palm (E: Nordin, P. Winberg); 3:2 (56:54) C. Aurad (E. Durvin);

15:00 Uhr Kanada – Deutschland 5:0 (1:0/2:0/2:0)

Kanada war klarer Favorit und machte auch gleich Druck. Jennifer Harß im Tor des DEB-Teams bekam gleich gut zu tun. Nach acht Minuten war sie aber machtlos, Blayre Turnbull ging durch und traf zum 1:0. Danach konnte sich Deutschland ein wenig befreien, was auch an zwei Strafen gegen Kanada lag. So blieb es bis zur Pause beim 1:0. Kanada machte weiter Druck, aber erst eine Strafe gegen Deutschland führte zum zweiten Gegentreffer. Brianne Jenner traf nach 28 Minuten. Zwei Minuten später konnte Laurs Stacey per Nachschuss auf 3:0 erhöhen. Mit viel Einsatz konnten im 2. Drittel weitere Gegentore verhindert werden. Nach 43 Minuten gelang Kanada zwar ein weiterer Treffer, aber mit dem Schlittschuh erzielte Tore zählen im Eishockey nur selten. Eine Minute später stand es aber doch 4:0, Natalie Spooner fälschte bei Überzahl Kanada einen Schuss ins Tor ab. Ebenfalls in Überzahl gelang Kanada nach 52 Minuten das 5:0, diesmal war Blayre Turnbull erfolgreich. Bei diesem Ergebnis blieb es am Ende. Es war ein verdienter Sieg, aber insgesamt hat sich das deutsche Team gut verkauft und kann mit dem Abschneiden bei dieser Weltmeisterschaft zufrieden sein.

Schiedsrichter: G. Grahn, K. Ketonen – V. Lovensno, D. Mokhova
Zuschauer: 744
Strafen: CAN 6 (4/0/2), GER 6 (0/2/4)
Tore:
1:0 (07:40) B. Turnbull (J. Larocque, E. Ambrose):
2:0 (28:02) B. Jenner (S. Nurse, B. Lacquette) PP1; 3:0 (29:26) L. Stacey (J. Rattray, M. Zandee-Hart);
4:0 (43:11) n. Spooner (B. Lacquette, B. Jenner) PP1; 5:0 (51:32) B. Turnbull (M. Daoust, L. Fortino) PP1;

17:00 Uhr Russland – Schweiz 3:0 (0:0/1:0/2:0)

Ein wahrer Sturmlauf der Russinnen blieb lange erfolglos. Zwar konnte die Schweiz das 2. Drittel etwas ausgeglichener gestalten, den Russinnen gelang jedoch nach 33 Minuten die Führung. Anna Shokhina traf zum 1:0. Im letzten Drittel konnte Yelena Dergachyova nach 46 Minuten auf 2:0 erhöhen. Zwar versuchten die Schweizerinnen alles, um hier wieder den Anschluss zu schaffen, ein Treffer wollte aber nicht gelingen. Und als sie knapp zwei Minuten vor dem Ende die Torhüterin vom Eis nahmen, konnte Russland das 3:0 erzielen. Alevtina Shtaryova machte mit dem 3:0 den Halbfinaleinzug der Russinnen perfekt.

Schiedsrichter: G. Ariano Lortie, M. Fuhrberg – J. Heikkinen, J. Kainberger
Zuschauer: 114
Strafen: RUS 4 (0/2/2), SUI 6 (2/2/2)
Tore:
1:0 (32:04) A. Shokhina (A. Shtaryova, Y. Dergachyova);
2:0 (45:24) Y. Dergachyova (A. Shokhina, A. Shibanova); 3:0 (58:22) A. Shtaryova (A. Shokhina) ENG;

18:30 Uhr Finnland – Tschechien 3:1 (0:0/2:1/1:0)

Die Tschechinnen konnten das Spiel recht ausgeglichen gestalten. Im 1. Drittel konnte kein Team ein Tor erzielen, nach 91 Sekunden des 2. Drittels sollte sich das ändern. Natalie Mlynkova brachte den Außenseiter in Führung. Die erste Strafzeit des Spiels konnte Finnland durch Michelle Karvinen sechs Minuten später zum Ausgleich nutzen. Beide Teams überstanden eine weitere Unterzahl, dann konnte Finnland die Führung übernehmen. Vier Minuten vor der 2. Pause traf Susanna Tapani zum 2:1. Tschechien gab zwar nicht auf, eine Strafe brachte aber die Entscheidung zu Gunsten der WM-Gastgeberinnen. Jenni Hiirikoski sorgte nach 51 Minuten für den 3:1-Endstand.

Schiedsrichter: J. Huntley Park, L. Senuk – J. Spresser, J. Tod
Zuschauer: 3290
Strafen: FIN 2 (0/2/0), CZE 8 (0/4/4)
Tore:
0:1 (21:31) N. Mlynkova (A. Mills, K. Hymlarova); 1:1 (27:42) M. Karvinen (J. Hirikoski, N. Tulus) PP1; 2:1 (35:58) S. Tapani (M. Karvinen, R. Sallinen);
3:1 (50:53) J. Hiirikoski (M. Karvinen, N. Tulus) PP1;
Damit kommt es am Samstag zu folgenden Halbfinalspielen:
USA –Russland
Kanada - Finnland