logo frauen kompaktNach DFEL, und der EWHL wird nun auch in der 1. Frauenliga Nordost gespielt. So gibt es diesmal eine Zusammenfassung von acht Spielen aus drei Wettbewerben.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

Planegg weiter mit weißer Weste

Der ECDC Memmingen Indians und der ESC Planegg-Würmtal trafen sich zu den ersten beiden Spielen. Samstag wurde in Memmingen gespielt. Immer noch ersatzgeschwächt unterlagen die Indians dem Meister am Samstag mit 0:2 (0:1/0:0/0:1). Marie Kristin Schmid (12.) und Franziska Feldmeier trafen für Planegg. Lisa Hemmerle wehrte 21 Schüsse ab und konnte sich zusätzlich über einen Shutout freuen.

Am Sonntag waren die Titelverteidigerinnen Gastgeberinnen. Viel Grund zu feiern gab es auf Planegger Seite. Rebecca Orendorz ist nun im Club der Spielerinnen mit 250 Einsätzen, Marie-Kristin Schmid hat ihr 200. Spiel absolviert. Zunächst musste aber noch gegen Memmingen gute 30 Minuten hart gearbeitet werden. Denn Kassandra Roach (15.) und Laura Kluge (26.) brachten Memmingen mit zwei Treffern in Überzahl mit 0:2 in Führung. Dann aber drehte Planegg auf. Ebenfalls in Überzahl Julia Zorn (33.) und Janina Fuchs (34.) konnten bis zur 2. Pause ausgleichen. Im letzten Drittel wurde Memmingen überrollt. Julia Zorn erzielte gleich drei Tore (41., 2x52.,), Sarah Kubiczek mit zwei Treffern (44., 50.) und Franziska Feldmeier (58.) sorgten für einen am Ende klaren 8:2-Erfolg.

Mad Dogs kämpfen Bären nieder

Die Mad Dogs Mannheim empfingen den EC Bergkamener Bären zu zwei Heimspielen. Zwar konnten Michele Mohr (12.) und in Überzahl Lea Welcke (19.) die Mad Dogs im 1. Drittel mit 2:0 in Führung bringen, Bergkamen konnte aber ebenfalls mit einer Spielerin mehr auf dem Eis durch Leonie Maßner nach 28 Minuten auf 2:1 verkürzen und das Spiel so wieder spannend gestalten. Es sollte aber der letzte Treffer dieses Spiels bleiben und so holte Mannheim die ersten drei Punkte des Wochenendes.
Am Sonntag folgte wieder ein enges Spiel. Zwar gewannen die Mad Dogs mit 5:3 (1:0/1:2/3:1), sie hatten aber einiges zu tun, um dieses Spiel zu gewinnen. Denn eine 2:0-Führung von Lilli Welcke (19.) und Laura Lundblad nach 37 Minuten konnten Linda Rulle (39.) und Michelle Lübbert (40.) ausgleichen. Luisa Welcke (42.) und Malina Huerkamp (51.) brachten Mannheim wieder mit zwei Tore nach vorne, doch Annika Becker konnte in Überzahl wieder den Anschluss herstellen. Yvette Reichelt erlöste Mannheim vier Minuten vor dem Ende mit dem 5:3-Siegtreffer und so holen sich die Mad Dogs wieder sechs Punkte. Claudia Weltermann kassierte in Mannheim die 250. Strafminute ihrer Bundesligakarriere.

Ingolstadt holt volle Punktzahl

Zum ERC Ingolstadt reisten die Eisbären Juniors Berlin. Ingolstadt konnte am Samstag nach bereits 127 Sekunden durch Jule Schiefer in Führung gehen. Lena Düsterhöft gelang in Überzahl nach elf Minuten das 2:0. Die endgültige Entscheidung fiel 107 Sekunden vor dem Ende, Marie Delarbre traf zum 3:0-Endstand. Julia Huber konnte beim ersten Saisoneinsatz gleich einen Shutout feiern.

Auch am Sonntag gewann der ERC Ingolstadt, diesmal mit 4:1 (1:0/2:1/1:0). Celina Haider brachte Ingolstadt in ihrem 100. Bundesligaspiel nach 12 Minuten in Führung, Jule Schiefer erhöhte nach 29 Minuten auf 2:0. Nach einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen eines Bandenchecks gegen Berlins Alina Fiedler (29.) konnte Ann-Kathrin Voog in Überzahl auf 3:0 erhöhen (31.). Ebenfalls in Überzahl konnte Thea-Marleen Bartell auf 3:1 verkürzen. Den Schlusspunkt setzte Marie Delarbre mit dem 4:1 in der 44. Minute. Nicola Eisenschmid konnte am Wochenende insgesamt drei Vorlagen geben und hat nun 150 Vorlagen in ihrer Bundesligastatistik.

Spielfrei war an diesem Wochenende der Kölner EC. Der ESC Planegg-Würmtal führt die Tabelle nach sechs Siegen aus sechs Spielen an, die Mad Dogs Mannheim folgen mit 12 Punkten aus sechs Spielen. Vier Spiele hat der ERC Ingolstadt absolviert und daraus elf Punkte geholt. Den 4. Platz belegt der ECDC Memmingen Indians mit sieben Punkten aus sechs Spielen, die Eisbären Juniors Berlin liegen mit ebenfalls sechs Spielen einen Punkt dahinter. Noch ohne Punkt sind nach jeweils vier Spielen der EC Bergkamen und der Kölner EC.

Und auch am kommenden Wochenende finden wieder sechs Spiele statt. Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER.

 Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey. 

1. FRAUENLIGA NORDOST:

Mit dem Spiel des Altonaer SV gegen die Hamburg Crocodiles wurde am Sonntag die Saison eröffnet. Der ASV gewann dieses Spiel mit 6:3 (4:0/2:2/0:1). Natalie Floigl (2), Mareyke Faroß, Lisa Meister, Sophie Sokour und Franziska Wild (je 1) trafen für den ASV, Valerie Stammer (2) und Jessica Passon waren für die Crocodiles erfolgreich.

Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

Zum Duell der österreichischen Spitzenteams kam es in Wien. Der EHV Sabres Wien empfingen die DEC Salzburg Eagles. Das erste Aufeinandertreffen der österreichischen Spitzenmannschaften war eine klare Angelegenheit für die Sabres. Tatum Skaggs mit einem Dreierpack (5., 20., 27.), Kayla Nielsen mit zwei Treffern (4., 30.), Kinga Jokai-Szilagyi (31.) und Laura Kraus (45.) waren für die Sabres erfolgreich. Einen richtigen Shutout gab es bei Wien nicht, Selma Luggin und Anna Scharmitzer teilten sich die Spielzeit. Für Eagles-Spielerin Nadja Granitz war die Partie nach 55 Minuten beendet, sie musste nach einem Bandencheck mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig in die Kabine.

Fünf Spiele sind für das kommenden Wochenende vorgesehen und auch dann wird mit Aisulu Almaty ein Team noch ohne Spiele sein. Dennoch kommt langsam mehr Bewegung in die Tabelle.

Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER