logo frauen kompaktDer Gewinner des Wochenendes heißt ESC Planegg-Würmtal. Der Titelverteidiger gewann beide Spiele gegen den ERC Ingolstadt. Auch der ECDC Memmingen Indians und die Eisbären Juniors Berlin können sich über sechs Punkte freuen.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

Planegg gewinnt beide Spitzenspiele

Zum Spitzenduell des Wochenendes kam es Samstag in Grafing zum Duell des ESC Planegg-Würmtal und dem ERC Ingolstadt. Glatt mit 5:1 (2:0/3:0/0:1) ging das Spiel am Samstag an den Titelverteidiger aus Planegg. Julia Zorn (3.), Franziska Feldmeier (15.), Celine Meyer (21.) und ein Doppelpack von Julia Zorn (31., 33.) sorgten für eine 5:0-Führung, ehe Tamara Lan Yee Chiu (48.) Ingolstadts Ehrentreffer erzielen konnte.

Das Rückspiel stieg am Sonntag in Ingolstadt. Gerade 20 Sekunden waren gespielt, da ließ Julia Zorn die Gäste erstmals jubeln. Es folgten noch das 0:2 durch Sonja Pleyer nach 16 Minuten und im 2. Drittel das 0:3 von Monika Pink. Trotz nach Torschüssen klarer Überlegenheit von Ingolstadt gewann Planegg am Ende mit 0:3.

Katharina Gerstmeier absolvierte am Wochenende ihr 250. Bundesligaspiel und kann sich außerdem über sechs Punkte freuen, Lisa Hemmerle über ein Shutout.

Indians lassen Haie keine Chance

Der ECDC Memmingen Indians empfing den Kölner EC „Die Haie“. Trotz Überlegenheit der Indians dauerte es etwas, bis sie das Spiel für sich entscheiden konnten. Katharina Häckelsmiller traf nach fünf Minuten zum 1:0, im 2. Drittel sicherten Tore von Anne Bartsch (22.), Anna-Lena Niewollik (24.) und Savannah Rennie (27., 36.) den Erfolg ab. Im letzten Drittel trafen Marina Swikull (42.) und Savannah Rennie (53.) zum 7:0-Endstand. Saskia Serbest bekam nicht viel zu tun und blieb ohne Gegentor.
Am Sonntag teilten sich Memmingens Torhüterinnen das Spiel und beide kassierten keinen Treffer. Vorne gelangen in jedem Drittel vier Tore und so endete die Partie 12:0 (4:0/4:0/4:0). Savannah Rennie konnte fünf Tore erzielen, Anne Bartsch drei, Kassandra Roache, Charlott Schaffrath und Marina Swikull erzielten die weiteren Tore.

Sechs Punkte für die Eisbären

In Berlin wollten die Eisbären Juniors Berlin gegen den EC Bergkamener Bären alle Punkte holen. Mit reichlich Personalsorgen reisten die Bären in die Hauptstadt, hielten sich aber am Samstag achtbar. Lucie Geelhaar (17.), Pauline Gruchot (17.) und Fine Raschke mit ihrem ersten Treffer (57.) trafen für die Eisbären, die am Ende 3:0 (2:0/0:0/1:0) gewannen. Amelia Murray stand erstmals über die gesamte Distanz und feierte gleich einen Shutout. Chanel-Virginia Hofverberg kam beim 1:0 zu ihrem ersten Bundesligascorerpunkt.

Deutlicher wurde es am Sonntag. 8:2 (3:2/2:0/3:0) hieß es am Ende und wieder konnten einige Spielerinnen sich über Jubiläen freuen. Emily Nix (7.) und Hanna Amort (18.) konnten die Eisbären mit 2:0 in Führung bringen. Bis zur Pause folgten noch das 2:1 durch Annika Becker, Paula Nix, die endlich ihren 100. Scorerpunkt erreichte (beide 19.) und Svenja Daniela Küsters (20.) zum 3:2 waren erfolgreich. Ab dem 2. Drittel trafen nur noch die Eisbären. Annabella Sterzik (29., 35.) traf im 2. Drittel und im letzten Drittel konnten Emily Nix (43.) und Thea-Marleen Bartell (43., 51.) schraubten das Ergebnis auf 8:2. Torhüterin Amelia Murray und Juliana Palmeira-Kerkhoff kamen zu ihren ersten Vorlagen.

Spielfrei waren die Mad Dogs Mannheim. In der Tabelle kann sich Planegg absetzen, dahinter folgt ein Vierkampf um die drei weiteren Playoff-Plätze. Es folgt nun eine Pause bis zum 20. November, dann folgen die nächsten sechs Spiele. Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER.

 Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey.

1. FRAUENLIGA NORDOST:

Ein Spiel gab es am Wochenende, der Altonaer SV hatte den REV Bremerhaven zu Gast. Madita Kosch mit einem Powerplaytreffer (19.) und Lisa-Sophie Möckel (24., 51.) konnte für Bremerhaven drei Tore erzielen und die reichten, um dem ASV die erste Niederlage seit langer Zeit beizubringen. 0:3 (0:1/0:1/0:1) endete diese Partie. Bremerhavens Marina Tiedge blieb ohne Gegentor, was in den ersten Spielen der Saison noch keine Torhüterin schaffte.

Die nächsten beiden Spiele gibt es am 13. und 14. November. Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

Am Mittwoch kam es in Budapest zum Derby zwischen der Budapest Jegkorong Akademia und dem MAC Budapest. Der MAC gewann zwar mit 2:4 (0:3/0:1/2:0), es wurde am Ende aber noch einmal etwas enger. Nach 24 Minuten führte der Favorit 0:4, nach 47 Minuten war Akademia auf 2:4 heran. Mehr gelang jedoch nicht, so holten die Favoritinnen drei Punkte, die Außenseiterinnen ein achtbares Ergebnis.

Silesian Metropolis Katowice bestritt am Wochenende seine beiden Spiele gegen die KEHV Lakers. Knapp mit 2:3 (1:0/1:3/0:0) endete die erste Partie zwischen beiden Teams.

Sonntag waren die Lakers Gastgeber, gespielt wurde aber wieder in Katowice. Das Rückspiel holten sich die Polinnen, 1:4 (1:1/0:2/0:1) hieß es nach 60 Minuten.

Eine unangenehme Aufgabe hatten die EVB Eagles South Tyrol zu bewältigen, es ging in zwei Spielen gegen den EHV Sabres Wien. Am Samstag siegte Wien mit 1:5 (0:1/0:3/1:1), kassierte aber den ersten Gegentreffer in der EWHL-Saison 2021/22.
Sonntag folgte, ebenfalls in Bozen, das Rückspiel. Und das verlief wesentlich spannender. 2:1 (0:0/1:1/1:0) hieß es am Ende, sechs Minuten vor Spielschluss gelang den Sabres der Siegtreffer. Wien bleibt damit klar Tabellenführer.

Das Spiel der DEC Salzburg Eagles gegen die Neuberg Highlanders musste abgesagt werden, den Eagles fehlt immer noch eine einsatzfähige Torhüterin.

Insgesamt gibt die Tabelle immer noch ein sehr schiefes Bild ab, die Teams haben eine sehr unterschiedliche Anzahl an Spielen absolviert.

Es folgt eine Pause bis zum 13. November, dann gibt es ein Nachholspiel im Super Cup. Ab dem 16. November, dann wird wieder rumfangreich gespielt. Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER