logo frauen kompaktVier Spiele aus der DFEL, zwei der 1. Frauenliga Nordost und fünf der EWHL fanden an diesem Wochenende statt, es gab aber leider auch drei Absagen. Die Zusammenfassung zum Wochenende lohnt aber trotzdem.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

Punkteteilung in Grafing

Nach den beiden Liederlagen am letzten Wochenende ging es für den ESC Planegg-Würmtal mit zwei Heimspielen gegen den EC Bergkamener Bären weiter. Diese hatten gegen Berlin einen Punkt geholt, waren aber trotzdem klarer Außenseiter. Bei Planegg gaben Torhüterin Lena Schuster und Abwehrspielerin Emilia Lier ihr Saisondebüt, für Emilia Lier war es gleichzeitig ihr Bundesligadebüt. Die Bären traten wieder mit einem Minikader von elf Feldspielerinnen an. Sarah-Jasmin Scholl brachte Bergkamen nach 17 Minuten in Führung, 56 Sekunden später gelang Sybille Kretzschmar der Ausgleich. Im 2. Drittel stellte Leonie Willeitner mit einem Doppelpack innerhalb von 44 Sekunden auf Sieg (33., 34.). Denn Bergkamen kam im letzten Drittel lediglich zum 3:2 durcheinen Powerplaytreffer von Alena-Laura Hahn (43.). Bei diesem Ergebnis blieb es und so holte sich Planegg das erste Spiel, wenn auch äußerst knapp. Kathrin Lehmann schaffte den nächsten Meilenstein ihrer langen Karriere, sie gab ihre 150. Vorlage ihrer Bundesligakarriere.

Im Duell der ersatzgeschwächten Teams gewann der EC Bergkamen am Sonntag etwas überraschend mit 2:4 (0:1/1:0/1:3). Sarah-Jasmin Scholl brachte Bergkamen nach 17 Minuten in Führung, Julia Zorn gelang im 2. Drittel der Ausgleich (29.). Linda Rolle (50.), 16 Sekunden später Sarah-Jasmin Scholl und in Überzahl die im Feld eingesetzte Torhüterin Sarah Körber (57.) brachten die Gäste mit 1:4 in Führung, ebenfalls in Überzahl traf Franziska Feldmeier 15 Sekunden vor dem Ende den Treffer zum 2:4-Endstand. Katharina Gerstmeir (ESCP) und Alena-Laura Hahn (ECB) kassierten die 150. Strafminute ihrer Bundesligakarriere.

Memmingen sichert sich Playoff-Platz

Die ECDC Memmingen Indians empfingen zu Nachholspielen die Eisbären Juniors Berlin. Bei Memmingen gaben Torhüterin Emma Schweiger (Auslandssemester) und Abwehrspielerin Daria Gleißner (Krank) ihr Saisondebüt. Die Eisbären reisten wieder mit nur elf Feldspielerinnen ins Allgäu. Luisa Bottner traf für die Indians nach fünf Minuten zum 1:0. Zwei Minuten später erhöhte Sonja Weidenfelder auf 2:0. Und nach zehn Minuten stand es 3:0, Laura Kluge war erfolgreich. Und es kam im 1. Drittel noch schlimmer, denn Antje Sabautzki traf drei Minuten vor der Pause zum 4:0. Im 2. Drittel erhöhten Katharina Häckelsmiller (24.) und Laura Kluge (25.) und Mariah Hinds (26.) auf 7:0, dann wechselte Berlin die Torhüterin. Für Amelia Murray kam Lilly-Xenia Günther. Sie musste vier weitere Treffer der Indians von Leonie Bottner (30.), Kassandra Roache (31.), Laura Kluge (39.) und Ronja Hark (52.) hinnehmen. Memmingen gewann am Ende klar mit 11:0 (4:0/6:0/1:0) und Emma Schweiger kam bei ihrem Bundesligacomeback gleich zu einem Shutout.

Die Partie am Sonntag konnten die Eisbären freundlicher gestalten. Zwar gewannen die Indians mit 7:4 (2:1/2:1/3:2), die überlegenen Indians hatten aber mehr zu tun, um dieses Spiel zu gewinnen. Lena Kartheiniger brachte Memmingen bei doppelter Überzahl nach 12 Minuten in Führung, Co-Trainerin Kathrin Fring, die am Sonntag mitmischte, konnte aber drei Minuten später den Ausgleich erzielen. Laura Kluge traf weitere zwei Minuten später zum 2:1-Pausenstand. Das 3:1 von Leonie Bottner nach 25 Minuten konnte Geburtstagskind Annabella Sterzik nach 39 Minuten mit dem 3:2 beantworten. 24 Sekunden später erhöhte Antje Sabautzki jedoch auf 4:2. Im letzten Drittel erhöhte Kassandra Roach auf 5:2 (49.), doch drei Minuten später konnte erneut Annabella Sterzik es wieder freundlicher gestalten. Wiederum eine Minute später traf Laura Kluge in Unterzahl zum 6:3 und 19 Sekunden später traf Anna-Maria Nickisch in Überzahl. Den Schlusspunkt setzte Kassandra Roache 119 Sekunden vor dem Ende mit dem 7:4.

Corona stoppt Ingolstadt

Der ERC Ingolstadt musste die Spiele gegen den Kölner EC „Die Haie“ absagen, nach positiven Testergebnissen konnte die Mindestantrittsstärke nicht erreicht werden.

Und auch an diesem Wochenende mussten die Mad Dogs Mannheim zuschauen was die Konkurrenz macht. So konnte sich auch der ECDC Memmingen Indians für die Playoffs qualifizieren. Auch Ingolstadt ist dieser Runde ein großes Stück näher gerückt. Bergkamen setzt sich durch die Punkte von Köln ab. Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER. Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey.

1. FRAUENLIGA NORDOST:

Auf Reisen ging der ETC Crimmitschau. Samstag ging es zum REV Bremerhaven. Glatt mit 0:8 0:3/0:2/0:3) gewann Crimmitschau dieses Spiel. Tracy Hauptmann (3), Janine Speck, Maria Vogt (je 2) und Lisa Ruschke erzielten die Tore für den ETC, Anna-Sophie Schulze feierte einen Shutout.

Am Sonntag folgte das Spiel bei den Hamburg Crocodiles. Und auch hier hielt Anna-Sophie Schulze ihren Kasten sauber. Crimmitschau gewann durch Tore von Tracy Hauptmann (2), Maya Löscher, Mia Mühlig und Maria Vogt (je 1) mit 0:5 (0:2/0:1/0:2). Crimmitschau schiebt sich damit vorübergehend auf den 1. Platz, hat aber schon sieben Spiele absolviert. Nach fünf Spielen ohne Punktverlust folgt FASS Berlin auf dem 2. Platz.

Zwei Spiele gibt es am kommenden Wochenende. Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

Die Silesian Metropolis Katowice hatten am Wochenende die Neuberg Highlanders zu Gast. Samstag gewann Katowice durch zwei Treffer im letzten Abschnitt mit 3:1 (1:1/0:0/2:0), bei mehr Torschüssen der Highlanders.

Am Sonntag waren die Highlanders Gastgeber, gespielt wurde aber wieder bei den Polinnen. Und wieder ging die Partie an Katowice. Diesmal setzten sich die Polinnen mit 1:4 (1:1/0:2/0:1) durch

Tabellenführer EHV Sabres Wien wollte eigentlich den HC SKP Bratislava empfangen, die Gäste mussten dieses Spiel aber absagen.

Sonntag gab es das Derby zwischen der Budapest Jegkorong Akademia und KMH Budapest. Hier setzte sich der Titelverteidiger mit 1:6 (0:1/1:2/0:3) durch.

Die EVB Eagles South Tyrol bestritten am Wochenende zwei Heimspiele. Samstag waren die DEC Salzburg Eagles zu Gast. Trotz mehr Torschüsse der Eagles aus Bozen jubelten am Ende die Eagles aus Salzburg etwas mehr. 3:4 (0:1/1:2/2:0) gewann Salzburg nach Verlängerung.

Sonntag trafen die Eagles South Tyrol auf die Kärnten Lakers. Einen Treffer gab es in diesem Spiel und den erzielten die Lakers nach 15 Minuten in Überzahl. So gewannen die Lakers 0:1 (0:1/0:0/0:0).

Zehn Spiele müssen in der EWHL inzwischen neu angesetzt werden, es werden also immer mehr. Vier Spiele sind für das kommende Wochenende angesetzt. Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 

 erschienen bei Icehockeypage