logo frauen kompaktDie ersten beiden Halbfinalspiele der DFEL, vier Spiele der 1. Frauenliga Nordost und sechs Spiele der EWHL standen an diesem Wochenende auf dem Programm. Alle Spiele konnten leider nicht stattfinden, dennoch lohnt die Zusammenfassung.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

Ingolstadt holt sich 2:0-Führung

Titelverteidiger ESC Planegg-Würmtal und der ERC Ingolstadt spielten in Grafing die ersten beiden Halbfinalspiele aus. Einen Treffer gab es in diesem Spiel und den erzielte Jule Schiefer für den ERC Ingolstadt nach bereits acht Minuten. Sehr viel zu tun bekamen die Torhüterinnen Sofie Disl (Planegg) und Lisa Hemmerle (ERCI) nicht, 18:25 hieß es nach Torschüssen. Sonja Pleyer absolvierte ihr 200. Bundesligaspiel, zu bejubeln gab es für sie aber nichts.
Das 2. Spiel fand am Sonntag in Ingolstadt statt. Hier blieb das 1. Drittel torlos, dann konnte Jule Schiefer Ingolstadt nach 23 Minuten in Führung bringen (23.). Tanja Eisenschmid in Überzahl (24.) und 28 Sekunden später Sorsha Sabus sorgten für einen 3:0-Vorsprung. Planegg kam durch Franziska Feldmeier (28.) und Kathrin Lehmann (60. Noch auf 3:2 heran, bei diesem Ergebnis blieb es. Ingolstadt führt damit in der Serie mit 2:0.

Unentschieden nach zwei Spielen

Am letzten Wochenende spielten beide noch um Punkte gegeneinander, nun trafen sich der  ECDC Memmingen Indians und die Mad Dogs Mannheim zu den ersten beiden Halbfinalspielen. Bis ins Penaltyschießen ging es vor immerhin 324 Zuschauern im ersten Spiel dieser Runde. Vier Tore fielen in der regulären Spielzeit, alle im 2. Drittel. Lola Liang in Überzahl (25.) und Luisa Welcke (36.) trafen für Mannheim, Luisa Bottner (32.) und Marina Swikull (39.) konnten jeweils ausgleichen.

Ebenfalls eine ganz enge Kiste war das zweite Spiel in Memmingen. Charlott Schaffrath konnte die Indians nach 121 Sekunden in Führung bringen. Lilli Welcke (5.) und Lisa Heinz (19.( drehten die Partie noch im 1. Drittel. Mariah Hinds konnte im 2. Drittel den Ausgleich erzielen (30.) und mit diesem Spielstand ging es ins letzte Drittel. Dieses Blieb torlos und so ging es wieder in eine Verlängerung. Hier konnte Luisa Welcke nach 77 Minuten das 2:3 erzielen und damit die Serie ausgleichen.

Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER. Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey.

1. FRAUENLIGA NORDOST:

Die beiden Wochenendspiele des Altonaer SV gegen den Hamburger SV und dem ETC Crimmitschau fanden nicht statt.

FASS Berlin hatte den REV Bremerhaven zu Gast. Und FASS gewann auch dieses Spiel klar mit 10:1 (4:0/2:1/4:0). Die Tore für FASS erzielten Vanessa Wartha-Gasde (4), Lisa Idschok, Franziska Stein (je 2), Chiara Leonhardt und Aaliyah Sarauer (je 1). Für Bremerhaven traf Madita Kosch zum zwischenzeitlichen 4:1.

Die Hamburg Crocodiles wollten gegen den Hamburger SV versuchen, die ersten Punkte der Saison zu holen. Vier Tore reichten den Crocos nicht um zu gewinnen, denn der HSV erzielte derer sechs und gewann am Ende mit 4:6 )1:1/2:1/1:4).

Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER

ÖSTERREICHISCHE STAATSMEISTERSCHAFT:

Die Finalspiele wurden terminiert. Die DEC Salzburg Eagles und die KHEV Lakers spielen den 3. Platz am 04. und 03. April aus. Die Finalspiele zwischen den KSV Neuberg Highlanders und den EHV Sabres Wien finden am 05. März und dem 20. März statt.

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

Der EVB Eagles South Tyrol bestritt am Wochenende die beiden Saisonspiele gegen die Budapest Jegkorong Akademia. 4:1 (2:0/1:0/1:1) gewannen die Eagles gegen die Akademia.

Sonntag folgte das Rückspiel, diesmal mit Budapest als Gastgeberinnen. Und Budapest gewann dieses Spiel mit 3:0 (2:0/0:0/1:0). Aino Laitinen im Tor von Budapest wehrte 32 Schüsse ab und feierte ein Shutout.

Die Neuberg Highlanders wollten zu zwei Spielen nach Budapest reisen. Die Spiele bei Titelverteidiger KMH Budapest und dem MAC Budapest mussten allerdings von den Highlanders abgesagt werden.

Der HC SKP Bratislava hatte am Wochenende Besuch aus Österreich. Samstag reiste die DEC Salzburg Eagles an. Mit 6:2 (3:1/1:1/2:0) gewann Bratislava und wurde damit seiner Favoritenrolle gerecht.
Am Sonntag waren die EHV Sabres Wien zu Gast in Bratislava. In einer engen Partie gewann Bratislava mit 2:1 (0:0/1:0/1:1).

Für sechs Spiele der EWHL gibt es inzwischen Nachholtermine. Der Grunddurchgang geht dann bis zum 20. März.

Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 

erschienen bei icehockeypage