logo frauen kompaktHalbfinale DFEL Teil 2, der Meister der 1. Frauenliga Nordost steht fest, das erste Finalspiel um die österreichische Staatsmeisterschaft und EWHL – bei den Frauen war wieder viel los.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

Ingolstadt zieht ins Finale ein

Die zweiten beiden Halbfinalspiele fanden an diesem Wochenende statt. Am Samstag war der ESC Planegg-Würmtal gegen den ERC Ingolstadt Gastgeber und musste unbedingt gewinnen, sonst wäre diese Halbfinalrunde beendet. Aber Ingolstadt schaffte vor 150 Zuschauern den 3. Sieg in dieser Serie, wenn auch äußerst knapp. Bernadette Karpf konnte Ingolstadt nach 22 Minuten in Führung bringen. 116 Sekunden vor dem Ende konnte Rebecca Orendorz den Ausgleich erzielen. 20 Minuten Verlängerung brachten keinen Treffer, obwohl beide Teams sich auch in Überzahl versuchen konnten; Planegg ließ dabei sogar eine fünfminütige Überzahlsituation ungenutzt. Im Penaltyschießen war es Bernadette Karpf, die Ingolstadt ins Finale schoss. Nicola Eisenschmid wird es am Ende wenig gestört haben, dass sie in der Verlängerung die Strafminuten 199 und 200 ihrer Bundesligakarriere absitzen musste.

Indians folgen ins Finale

In Mannheim stiegen die beiden Halbfinalspiele zwischen den Mad Dogs Mannheim und dem ECDC Memmingen Indians. Einen Treffer gab es vor 350 Zuschauern im 3. Halbfinalspiel dieser Serie. Sonja Weidenfelder traf für die Gäste nach elf Minuten und brachte Memmingen in der Serie mit 1:2 in Führung. Anne Bartsch (250) und Nadine Schattner (100) feierten nicht nur einen Memminger Sieg, sondern auch ein Bundesligajubiläum.

Am Sonntag wollte Mannheims Xenia Merkle und Michelle Teucke nach ihrem 100. Bundesligaspiel etwas zu jubeln haben und Mannheim musste auch kommen, um ein 5. Spiel zu erzwingen. Es wurde aber nichts, auch wenn es ein ganz enges und spannendes Spiel war. Kassandra Roache brachte Memmingen nach 15 Minuten in Führung. Die weiteren drei Tore der regulären Spielzeit fielen im 2. Abschnitt. Brooke Bonsteel erzielte nach 64 Sekunden den Ausgleich und Luisa Welcke traf nach 25 Minuten zum 2:1. Daria Gleißner konnte zwei Minuten später das 2:2 erzielen und mit diesem Ergebnis ging es in die Verlängerung. Diese dauerte 49 Sekunden, dann schoss Sonja Weidenfelder die Indians ins Finale.

Memmingen hat in der Finalserie den Heimspielvorteil. Ob das etwas zu sagen hat, wird sich zeigen… die ersten beiden Spiele finden am 12. und 13. März statt, ein Spiel findet in Memmingen statt, das zweite in Ingolstadt. Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER. Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey.

1. FRAUENLIGA NORDOST:

FASS Berlin konnte gegen den ETC Crimmitschau die Premierensaison mit der Meisterschaft krönen. Es war ein hartes Stück Arbeit, dann hatte FASS dieses Spiel mit 5:2 (2:1/1:1/2:0) gewonnen. Janine Speck hatte die Gäste nach bereits 21 Sekunden in Führung gebracht. In Überzahl erzielte Julie Lee den Ausgleich (6.) und zwei Minuten später konnte Emmi-Lee Hanack FASS in Führung bringen. Doch dem ETC gelang der Ausgleich, wieder traf Janine Speck, diesmal nach 25 Minuten. 12 Sekunden vor der 2. Pause erzielte Emmi-Lee Hanack ihren zweiten Treffer und FASS führte wieder. Diese wurde im letzten Drittel durch einen Unterzahltreffer von Vanessa Gasde (44.) und dem 3. Treffer von Emmi-Lee Hanack (51.) auf 5:2 ausgebaut und bei diesem Ergebnis blieb es am Ende. Damit sicherte sich FASS vorzeitig die Meisterschaft der 1. Frauenliga Nordost.

Die Hamburg Crocodiles hatten den Altonaer SV zu Gast. Und Altona tat sich schwer, um dieses Spiel zu gewinnen. 2:3 (1:1/0:0/1:2) hieß es am Ende für den ASV.

Für drei Spiele mussten noch Nachholtermine gefunden werden, diese sind inzwischen gefunden. Die Liga verlängert sich dadurch bis zum 9. April. Ausführliche Statistiken zu den 1. Frauenliga Nordost gibt es HIER

ÖSTERREICHISCHE STAATSMEISTERSCHAFT:

Die Neuberg Highlanders empfingen zum 1. Finalspiel Titelverteidiger EHV Sabres Wien. Das erste von zwei Spielen holte sich der Titelverteidiger, 2:4 (0:2/1:0/1:2) hieß es am Ende. Katharina Killius (10.) und in Überzahl Anna Hanser (13.) brachten Wien im 1. Drittel mit 0:2 in Führung. Nina Rainer konnte Neuberg nach 32 Minuten auf 1:2 heranbringen und im letzten Drittel konnte Olivia Atkinson sogar den Ausgleich erzielen (50.). Lena Marie Artner (52.) und zwei Minuten vor dem Ende Kayla Nielsen sorgten für den 2:4-Erfolg. Damit führen die Sabres in dieser Serie mit einem Hin- und Rückspiel mit 1:0.

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

Ein volles Programm gab es in der EWHL, neun Spiele waren angesetzt. Los ging am Mittwoch mit der Partie zwischen dem HC SKP Bratislava und Aisulu Almaty. Beide Teams haben noch gute Chancen, sich für das Finalturnier zu qualifizieren und es wurde auch ein enges Spiel. Denn beim 2:5 (2:2/0:1/0:2) fiel die Entscheidung für Almaty erst im letzten Drittel. Damit holte sich Almaty diese wichtigen Punkte.

Bratislava reiste am Samstag zu den KEHV Lakers. Die Führung von Bratislava nach drei Minuten konnte Kärnten 41 Sekunden nach Beginn de Mittelabschnitts ausgleichen. Doch Bratislava konnte in der 33. Minute wieder in Führung gehen. 43 Sekunden vor dem Ende konnte Bratislava in Unterzahl das 1:3 erzielen und bei diesem Ergebnis blieb es.

Sonntag ging es noch zu den Neuberg Highlanders. Ein Zwischenspurt im 2. Drittel sorgte hier für einen 3:5-Erfolg (1:0/0:4/2:1.

Aisulu Almaty traf am Samstag auf Titelverteidiger KMH Budapest. Und KMH wurde seiner Favoritenrolle gerecht, 1:6 (0:1/1:2/0:3) gewann Budapest in Zeltweg.

Der MAC Budapest betritt gleich drei Spiele. Donnerstag war der EVB Eagles South Tyrol zu Besuch in Budapest. Mit 5:1 (3:0/1:0/0:1) gewann der MAC dieses Spiel und konnte dabei bereits im 1. Drittel mit drei Toren für die Vorentscheidung sorgen. Der erste Treffer fiel dabei nach bereits 36 Sekunden. Neun Minuten vor dem Ende kam Bozen zum Ehrentreffer.

Samstag traten die DEC Salzburg Eagles in Budapest an. Hier tat sich der MAC schwer, um am Ende knapp mit 4:3 (1:1/1:1/2:1) zu gewinnen.

Zum Abschluss ging es am Sonntag zum EHV Sabres Wien. In jedem Drittel gab es einen Treffer, Wien siegte am Ende knapp mit 2:1 (1:0/1:0/0:1).

KMH Budapest empfing die DEC Salzburg Eagles. Und Ersatzgeschwächte Eagles hatten beim 9:0 (4:0/2:0/3:0). Zsófia Toth konnte sich am Ende über ein Shutout freuen.

Zum Spiel Aisulu Almaty gegen die Budapest Jegkorong Akademia liegen keine Informationen vor

Für sechs Spiele der EWHL gibt es inzwischen Nachholtermine. Der Grunddurchgang geht dann bis zum 20. März., es sind aber noch einige Partien anzusetzen.

Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 

erschienen bei Icehockeypage