logo frauen kompaktDie ersten beiden Finalspiele der DFEL fanden an diesem Wochenende statt. Außerdem gab es in der EWHL gleich zehn Spiele. Die Wochenendzusammenfassung ist also wieder gut gefüllt.

FRAUENBUNDESLIGA (DFEL):

1:1 nach zwei Spielen

Das erste Finalspiel der DFEL zwischen den ECDC Memmingen Indians und dem ERC Ingolstadt stieg am Samstag in Memmingen. Vor 530 Zuschauern ging das erste Finale bis in die Verlängerung. Kassandra Roache konnte Memmingen nach acht Minuten in Führung bringen, acht Minuten später gelang Tanja Eisenschmid der Ausgleich. Im 2. Drittel konnte Jule Schiefer in ihrem 50. Bundesligaspiel die Gäste nach 42 Minuten in Führung bringen. Marina Swikull konnte sechs Minuten vor dem Ende den Ausgleich erzielen. Mit diesem Ergebnis ging es in die Verlängerung und die dauerte 14 Minuten. Lena Kartheininger konnte dann Memmingen in der Serie mit 1:0 in Führung bringen.

Finale Nr. 2 fand am Sonntag in Ingolstadt statt. Und hier erwischte Ingolstadt einen Traumstart. Innerhalb von zehn Sekunden konnten Sorsha Sabus und Jule Schiefer Ingolstadt in der 3. Minute mit 2:0 in Führung bringen. Noch im 1. Drittel konnte Laura Kluge nach acht Minuten in Überzahl den Anschlusstreffer erzielen. Mit der Schlusssirene konnte Bernadette Karpf mit einem Empty Net Goal für Ingolstadt das 3:1 erzielen. So sahen 486 Zuschauer einen 3:1-Erfolg (2:1/0:0/1:0) des ERC Ingolstadt, der die Serie damit ausgleichen konnte.

Am kommenden Wochenende finden die nächsten beiden Finalspiele statt. Samstag wird wieder in Memmingen gespielt, am Sonntag in Ingolstadt.

Ausführliche Statistiken zur DFEL gibt es HIER. Unter RODI-DB findet ihr weitere Statistiken zu Spielerinnen aus dem Bereich Fraueneishockey.

EUROPEAN WOMEN’S HOCKEY LEAGUE (EWHL):

Wieder am Mittwoch ging es in der EWHL weiter. Die Budapest Jegkorong Akademia empfing Aisulu Almaty. Fünf Tore im letzten Drittel sorgten für einen am Ende deutlichen 0:8-Erfolg (0:1/0:2/0:5) für Almaty. Arina Chshykolova im Tor von Aisulu bekam nicht all zu viel zu tun und feierte am Ende einen Shutout.

Samstag ging es für die Akademia zu den KEHV Lakers. Und die Lakers taten sich schwer, bevor sie am Ende doch mit 2:1 (0:0/1:0/1:1) zu gewinnen. Erst 24 Sekunden vor dem Ende sicherte ein Powerplaytreffer den Lakers den Sieg.

Und wenn schon in Österreich, folgte am Sonntag noch das Spiel bei den Neuberg Highlanders. Die Highlanders gewannen dieses Kellerduell mit 4:1 (1:0/2:0/1:1) und können sich damit ein wenig von Akademia absetzen.

Donnerstag war der MAC Budapest Gastgeber gegen Aisulu Almaty. Knapp mit 3:2 (0:0/1:1/2:1) konnte MAC dieses Duell für sich entscheiden und damit wichtige Punkte zum Erreichen des Finalturniers holen.

Am Samstag empfing der EVB Eagles South Tyrol Titelverteidiger KMH Budapest. KMH gewann sicher mit 2:6 (0:2/0:2/2:2).

Die DEC Salzburg Eagles sollten am Samstag auf die Neuberg Highlanders treffen, hier gibt es keine Informationen.

Sonntag sollte Salzburg gegen KMH Budapest ran, auch hier gibt es keine Informationen.

Die EHV Sabres Wien mussten ihre Spiele gegen den HC SKP Bratislava und gegen den MAC Budapest absagen.

Auch die Partie zwischen Aisulu Almaty und dem HC SKP Bratislava war ein Spitzenspiel, für beide ging es um wichtige Punkte zur Qualifikation zum Finalturnier. Almaty holte sich mit einem 5:1 (1:0/3:1/1:0) gewinnen und Bratislava vom 4. Platz verdrängen.

Es wird in den letzten Spielen weiterhin spannend zugehen. Lediglich Titelverteidiger KMH Budapest und der MAC Budapest können schon für das Finalturnier planen.

Ausführliche Statistiken zu den EWHL-Wettbewerben gibt es HIER 

erschienen bei Icehockeypage