hid plakatDer 3. Tag dieses Turniers ist Geschichte, die Juniors haben das letzte Spiel gegen Florida gewonnen. Sparta Prag verteidigt seinen Titel vor dem ZSC Lions Zürich und den Eisbären Juniors Berlin. Nachfolgend die Berichte und die Abschlusstabelle.

08:00 Uhr Växjö Lakers – HS Riga 2:1 (0:1/0:0/1:0) n.P.

Riga konnte das erste Ausrufezeichen setzen. Nach einem überstandenen Unterzahl setzten die Letten nach und Daniels Bunkus traf zum 0:1 (3.). Fünf Minuten später musste Växjös Torhüter angeschlagen vom Eis. Zuvor hatte er mit einigen guten Paraden weitere Gegentore verhindert. Denn Riga war das bessere Team und sie griffen weiter an. Riga hatte im 1. Drittel klar mehr Spielanteile und die besseren Chancen. Von den Lakers kam da noch nicht sehr viel, ein paar Chancen gab es aber auch.

Von den Lakers musste mehr kommen, um dieses Spiel zu drehen. Sie hatten auch die erste gute Chance, Riga hielt aber weiter dagegen. So ergaben sich auf beiden Seiten gute Möglichkeiten das Ergebnis zu verändern. Ein Treffer fiel in diesem Drittel allerdings nicht.

Växjö stürmte weiter, sie kamen aber einfach nicht zum Erfolg. Entweder scheiterten sie schon an der Abwehr von Riga, oder am Torhüter. Aber die harte Arbeit der Schweden wurde noch belohnt. 130 Sekunden vor dem Ende hämmerte Felix Lövgren den Puck von der blauen Linie ins Tor der Letten. Sekunden vor dem Ende hatte Växjö noch eine gute Chance, es blieb aber beim 1:1 und so folgte ein Penaltyschießen.

Hier traf zunächst jeweils ein Schütze und so ging es in die Verlängerung. Die vierte Paarung brachte hier die Entscheidung, Albin Johansson gewann sein Duell und sicherte Växjö den zweiten Punkt.

Schiedsrichter: M. Metzkow – J. Blandin, D. Schulz
Strafen: Växjö 6 (2/2/2), Riga 6 (2/0/4)
Tore:
0:1 (02:59) D. Bunkus (R. Darzins);
1:1 (48:59) F. Lövgren (A. Johansson, R. Thimgren);

10:10 Uhr HC Sparta Prag – ZSC Lions Zürich 6:5 (1:2/1:1/3:2) n.P.

Am Abschlusstag ein Endspiel um den Turniersieg haben, mehr geht nicht. Prag musste nach regulärer Spielzeit gewinnen, Zürich würde ein Sieg nach Penaltyschießen reichen, da dann der bessere Vergleich bei den Lions wäre.

Sparta fuhr die ersten Angriffe, Zürich konterte zunächst. Und sie waren damit erfolgreich. Prag konnte ein Powerplay nicht ausnutzen und wenig später führte ein Konter zum 0:1 durch Joel Henry. So führten die Lions nach fünf Minuten. Prag holte sich dann auch die erste Strafe ab und kassierte den zweiten Gegentreffer. Andrin Bamert mit einem Bauerntrick und nach acht Minuten stand es 0:2. Sparta griff weiter an und kam nach elf Minuten zum Anschlusstreffer. Ein verdeckter Schuss von Josef Bros fand den Weg ins Züricher Gehäuse. Weitere Chancen konnten in den ersten 17 Minuten nicht genutzt werden, es blieb also spannend.

Prag versuchte auch im 2. Drittel Druck aufzubauen, aber Zürich verteidigte gut. Dazu kamen immer wieder gefährliche Konter. Einer dieser Konter führte fast zum 1:3, aber der Innenpfosten rettete nach 22 Minuten für Prags Torhüter. Im Laufe des Drittels befreiten sich die Lions vom Druck und es wurde ein offenes Spiel. Prag geriet teilweise gehörig unter Druck, aber auch sie können Kontern und das bewiesen sie nach 31 Minuten. Jakub Zembol wurde auf die Reise geschickt und er schoss den Puck hoch ins lange Eck zum 2:2. Es gab in diesem Drittel noch einen erfolgreichen Konter und der kam von den Lions. Rodzers Bukarts schloss diesen 13 Sekunden vor der Pause erfolgreich ab.

Eine Vorentscheidung um den Turniersieg schien nach 49 Sekunden des Schlussabschnitts gefallen zu sein. Tim Kosik konnte per Nachschuss auf 2:4 erhöhen und nun würde es für Sparta sehr schwer werden. Die 39 Minute hätte das Spiel fast endgültig entschieden, aber ein Schuss der Lions landete am Pfosten. Prag machte es aber noch einmal spannend, denn nach 41 Minuten zog Filip Duchac bei Überzahl von Sparta von der blauen Linie ab und es stand nur noch 3:4. Zwei Minuten später hatte Zürich wieder mit einem Spiel weniger auf dem Eis und wieder nutzte Sparta das aus. Andrej Adamec zog ab und es stand 4:4. Die Schweizer können es aber auch mit einem Mann mehr auf dem Eis und das bewiesen sie zwei Minuten später. Kevin Kasper brachte Zürich erneut in Führung. Diese hielt 42 Sekunden, dann erzielte David Straka das 5:5. Es blieb ein offener Schlagabtausch, beide Teams suchten die Entscheidung. Diese fiel jedoch nicht in der regulären Spielzeit, denn es fiel kein weiterer Treffer mehr.

Das ging an Prag, denn David Straka und Michal Vitouch konnten ihre Penaltys verwandeln. Zürich scheiterte mit ihren Versuchen. Prag verteidigt damit seinen Titel, Zürich belegt den 2. Platz.

Schiedsrichter: E. Posacki - J. Blandin, B. Steingross
Strafen: Prag 8 (2/2/4), Zürich 6 (2/0/4)
Tore:
0:1 (04:48) J. Henry (J. Spring, T. Kosik); 0:2 (07:34) A. Bamert (L. Troug, R. Bukarts) PP1; 1:2 (10:53) J. Bros (D. Straka, M. Vitouch);
2:2 (30:05) J. Zembol (A. Macha); 2:3 (33:47) R. Bukarts (S. Steiner, J. Berglas);
2:4 (34:49) T. Kosik (J. Spring); 3:4 (40:30) F. Duchac (J. Bros) PP1; 4:4 (42:22) A. Adamec (J. Bros, F. Duchac) PP1; 4:5 (44:11) K. Kasper (J. Spring, N. Böhler) PP1; 5:5 (44:53) D. Straka (M. Vitouch, P. Horacek);
6:5 (51:00) D. Straka PS;

12:25 Uhr Eisbären Juniors Berlin – IHA Florida AAA 8:0 (6:0/2:0/0:0)

Es ging für die Juniors noch um den letzten Podiumsplatz. Mit einem Sieg wäre dieser erreicht. Es begann auch gleich sehr gut für die Berliner, denn nach 20 Sekunden konnte Leon Steinberger das 1:0 erzielen. Nach fünf Minuten ließ Oskar Stradze das 2:0 folgen und eine Minute später ließ Eric Hördler das 3:0 folgen. Florida versuchte auch anzugreifen, aber meist wurden sie früh gestört. Ganz ohne Torchance blieben sie aber nicht. Dafür ließ Alessandro Falk nach 12 Minuten das 4:0 folgen. Nach 17 Minuten stand es 6:0, denn Alex Berger und Kevin Handschuh schossen in der 16. Minute innerhalb von 23 Sekunden zwei weitere Tore.

Florida wechselte wieder den Torhüter und auch dieser konnte sich wieder mehrfach auszeichnen. Und es gab auch im 2. Drittel einige gute Torchancen für die US-Boys. Nach 26 Minuten gab es den nächsten Treffer des Spiels, Serafin Hörl traf zum 7:0. Obwohl der so schon aus 15 Feldspielern bestehende Kader im Laufe des Turniers und in diesem Spiels auf zehn Feldspieler schrumpfte, kämpfte Florida weiter. Man merkte ihnen aber an, dass es das 5. Turnierspiel war. Einen Treffer bei doppelter Unterzahl mussten sie nur noch hinnehmen, Marlon Braun traf 76 Sekunden vor den Pause zum 8:0. Dann folgte der letzte Seitenwechsel des Turniers.

Die Juniors ließen es schon im 2. Drittel etwas ruhiger angehen und das blieb auch im letzten Abschnitt so. Dennoch hatten sie das Spiel im Griff. Ein paar Angriffe der Florida-Boys gab es aber auch. Fünf Minuten vor dem Ende hatte Florida die größte Chance des Drittels, aber sie scheiterten wieder knapp. Am Ende blieb es beim 8:0 und damit beenden die Juniors das Turnier auf dem 3. Platz.

Schiedsrichter: E. Posacki – D. Schulz, B. Steingross
Strafen: Juniors 0 (0/0/0), Florida 8 (2/4/2)
Tore:
1:0 (00:20) L. Steinberger (A. Berger, S. Hörl); 2:0 (04:15) O. Stradze (J. Sperber); 3:0 (05:25) E. Hördler (N. Krymskiy, M. Heim); 4:0 (11:39) A. Falk (N. Krymskiy, M. Heim); 5:0 (15:36) A. Berger (G. Rodin, M. Braun); 6:0 (15:59) K. Handschuh (G. Rodin, B. Heinicke);
7:0 (25:27) S. Hörl; 8:0 (32:44) M. Braun (A. Berger, S. Steinberger) PP2;

Ausführliche Statistiken zum Turnier gibt es HIER

Die Abschlusstabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

HC Sparta Prag

5

37:12

25

8

2

ZSC Lions Zürich

5

36:13

23

7

3

Eisbären Juniors Berlin

5

22:23

-1

6

4

Växjö Lakers

5

22:20

2

6

5

HS Riga

5

22:21

1

5

6

IHA Florida AAA

5

6:56

-50

0