hid plakatMannheim gewinnt das erste Spiel des Tages gegen Riga, die Juniors gewinnen gegen Düsseldorf, Mannheim lässt Dresden keine Chance, Vitkovice gewinnt gegen Riga, Dresden gewinnt Kellerduell gegen die DEG, die Juniors gewinnen das Spitzenspiel gegen Vitkovice.

HS Riga – Jungadler Mannheim 3:7 (1:1/1:3/1:3)

Beide haben nach dem ersten Spieltag zwei Punkte auf dem Konto, der Sieger dieser Partie hält also Anschluss an die Spitze.

hid 17Riga spielte wieder auf Konter, wodurch Mannheim optische Vorteile hatte. Viele Chancen bekamen aber auch die Jungadler nicht. Nach 14 Minuten gelang den Jungadlern der erste Treffer des Tages. Einen Schuss konnte Rigas Torhüter noch abwehren, im Nachsetzen konnte Max Herzog aber doch noch das 0:1 erzielen. Doch als sich Mannheim zum Ende des Drittels zwei Strafen einfing, wurde Riga wach und kam bei doppelter Überzahl zum Ausgleich. Sechs Sekunden dauerte das Powerplay, dann erzielte Roberts Polis den Treffer zum 1:1-Pausenstand.

56 Sekunden Powerplay blieben den Letten zu Beginn des 2. Drittels noch übrig, es blieb aber beim 1:1. Dafür klingelte es zwei Minuten später im Kasten von Mannheim. Gustavs Spigulis konnte nach einem Konter per Nachschuss das 2:1 erzielen. Doch drei Minuten später schlug Mannheim gleich doppelt zurück. Awrelij Fomenko und Max Herzog drehten das Spiel innerhalb von 17 Sekunden. Und nicht nur Riga kann kontern, die Jungadler auch. Das bewiesen sie nach 27 Minuten, Nikolas Biggins schloss einen Konter zum 2.4 ab. Mannheim war in diesem Drittel klar besser und führte am Ende des Drittels verdient mit 2:4.

hid 18Mannheim nahm Riga früh die Hoffnung, hier eventuell noch etwas zu holen. Denn ein Schuss von der blauen Linie, abgegeben von Maik Hess, schlug nach 37 Minuten zum 2:5 ein. Die Jungadler übten weiter Druck aus und so kam Riga kaum noch zu Angriffen. Und als sie im Angriff waren, wurden sie ausgekontert. Til Raab netzte eine Vorlage von Nikolas Biggins ein und es stand nach 45 Minuten 2:6. Riga gab zwar nicht auf, es gelang aber nur och der Treffer zum 3:6 durch Roberts Polis nach 50 Minuten. Den Schlusspunkt setzte wieder Mannheim, 32 Sekunden vor den Ende traf Til Raab in Überzahl zum 3:7.

Mannheim bleibt damit oben dran, Riga kann aber auch noch etwas nach oben rutschen.

Schiedsrichter: F. Möller – Ch. Krüger, M.-A. Niedermeyer
Strafen: HSR 12 (0/2/10), MAN 16 (6/2/8)
Tore:
0:1 (13:12) M. Herzog (A. Fomenko, N. Biggins); 1:1 (16:02) R. Polis (R. Meiksans, L. Arenbergs) PP1;
2:1 (19:27) G. Spigulis (D. Dzedulis, R. Meiksans); 2:2 (22:04) A. Fomenko (J. Ficenec); 2:3 (22:21) M. Herzog (N. Biggins, A. Fomenko); 2:4 (26:56) N. Biggins (M. Hess);
2:5 (36:02) M. Hess (B. Mago); 2:6 (44:06) T. Raab (N. Biggins); 3;6 (49:25) R. Polis (V. Kosinskis, L. Sprieslis); 3:7 (50:28) T. Raab (D. Root, M. Bickel) PP1;

Eisbären Juniors Berlin – Düsseldorfer EG 5:3 (1:1/2:1/2:1)

Während die Eisbären hach zwei Spielen die volle Punkteausbeute vorweisen können, wartet die DEG nicht nur auf den ersten Punkt, sondern sogar noch auf den ersten Turniertreffer.

hid 19In den ersten Minuten kam die DEG zu Angriffen, dann übernahmen die Juniors das Kommando. Viele Torchancen konnten sich aber beide nicht erspielen. 112 Minuten und 41 Sekunden mussten die Düsseldorfer auf ihren ersten Turniertreffer warten, dann wurden sie erlöst. Bennet Otten zog ab und es schlug oben im langen Eck ein. Die Juniors griffen weiter an und sie hatten klar mehr Spielanteile. 37 Sekunden vor der Pause wurde das belohnt, ein verdeckter Schuss von der blauen Linie schlug im Tor ein. Jubelnder Torschütze war Moritz Kretzschmar.

Mit weiteren Angriffen der der Juniors begann das 2. Drittel. Pech hatten sie nach 21 Minuten, Metall rettete für Düsseldorfs Torhüter. Nach 24 Minuten war aber auch er machtlos, Tom Fitschen brachte die Juniors in Führung.  Doch vom Bully weg folgte ein Angriff der DEG und 21 Sekunden später erzielte Luca Müller den Ausgleich. Doch zwei Minuten später führten die Juniors wieder, Clemens Sager traf zum 3:2 und mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

hid 20Mit eine Druckphase der Juniors begann das 2. Drittel. Die DEG kam kaum aus dem eigenen Drittel, verteidigte aber sehr gut. Die Juniors trafen einfach nicht, doch auch die DEG konnte ihre wenigen Angriffe nicht erfolgreich abschließen. Zumindest bis zur 44. Minute. Da hielt Marc Blank seine Kelle in einen Pass und erzielte so das 4:2. Nach einer Strafe gegen die Juniors versuchte die DEG ohne Torhüter zum Erfolg zu kommen, aber das gelang nicht. Kaum komplett kam Dmitrij Haberling an den Puck und er konnte 84 Sekunden vor dem Ende auf 5:2 erhöhen. Die DEG kam noch zum 5:3, Moritz Habeck sorgte für den Endstand.

Die Juniors bleiben mit sechs Punkten aus drei Spielen oben dran, die DEG muss weiter auf den ersten Punkt warten.

Schiedsrichter: F. Möller – Ch. Krüger, M.-A. Niedermeyer
Strafen: EJB 6 (0/2/4), DEG 4 (0/2/2)
Tore:
0:1 (10:41) B. Otten; 1:1 (16:13) M. Kretzschmar (D. Haberling);
2:1 (23:58) T. Fitschen (D. Haberling, D. Mikhalevich); 2:2 (28:18) L. Müller (B. Otten, L. Boos); 3:2 (30:22) C. Sager (N. Lehr, M. Kretzschmar);  
4:2 (43:53) M. Blank (C. Sager, M. Kretzschmar); 5:2 (49:36) D. Haberling ENG; 5:3 (50:02) M. Habeck (K. Raijmakers, B. Bolz);

Dresdner Eislöwen – Jungadler Mannheim 0:7 (0:3/0:1/0:3)

hid 21Dresden hat noch keinen Punkt geholt, Mannheim könnte mit zwei Punkten wieder den Anschluss nach oben herstellen. Dresden versuchte zwar mitzuspielen, nach vier Minuten konnte Mannheim aber in Führung gehen. Max Herzog zog ab und Dresdens Torhüter war geschlagen. Die 8. Minute brachte Mannheim zwei weitere Tore, Awrelij Fomenko traf innerhalb von 20 Sekunden doppelt. Viele Angriffe hatte Dresden nicht, Mannheim bestimmte das Spiel. Es blieb aber nach 17 Minuten beim 0:3.

Im 2. Drittel taten sich beide schwer. Die Abwehrreihen ließen nicht viele Chancen zu und den Rest erledigten die Torhüter. Mannheim hatte weiter Vorteile, bis es nach 30 Minuten zwei Strafen gegen die Jungadler gab. Dresden konnte aber auch diese Chance nicht nutzen, es blieb beim 0:3. 57 Sekunden vor der Pause machte Mannheim den 4. Treffer, Max Herzog traf nach einem Konter.

80 Sekunden nach Wiederbeginn kam Mannheim zum 5. Treffer. Awrelij Fomenko zog ab und Dresdens Torhüter war chancenlos. Mannheim drückte weiter, aber Dresdens Torhüter konnte einige Schüsse entschärfen. Nach 41 Minuten war er aber erneut geschlagen, Maxime Bickel konnte das 0:6 erzielen. Til Raab kam auch noch zu einem Treffer, er stand nach 45 Minuten alleine vor dem Torhüter und ließ diesem keine Chance. Bei diesem Ergebnis blieb es am Ende und so kam Mannheims Torhüter Kimi Saffran zu seinem 2. Shutout.

hid 22Mannheim schiebt sich damit zunächst an die Tabellenspitze, die könnte aber bis zum Abend wieder gewechselt sein. Dresden muss versuchen seinen ersten Turnierpunkt in den nächsten Spielen zu holen.

Schiedsrichter: E. Posacki – Ch. Diamantidis, M. Paulick
Strafen: DD 8 (2/0/6), MAN 4 (0/4/0)
Tore:
0:1 (03:17) M. Herzog (M. Hess, N. Biggins); 0:2 (07:07) A. Fomenko (M. Herzog); 0:3 (07:27) A. Fomenko (M. Schams);
0:5 (35:20) A. Fomenko (M. Schams, M. Herzog); 0:6 (40:49) M. Bickel (A. Lieberwirth, B. Mago); 0:7 (44:34) T. Raab;

 

 

HS Riga – HC Vitkovice 0:5 (0:0/0:1/0:4)

hid 23Riga wäre bei einem Erfolg punktgleich mit den Tschechen, diese wiederum könnten mit Mannheim den Eisbären gleichziehen. Riga agierte gewohnt defensiv und beschränkte sich auf Konter. So kam Vitkovice zu viele Angriffen, viele Schüsse konnten aber auch von Abwehrspieler der Letten geblockt werden. Viele Angriffe hatten die Letten nicht, ein Treffer konnten beide Teams in den ersten 17 Minuten nicht erzielen.

Vitkovice war auch im 2. Drittel das Team mit mehr Torschüssen, aber die wenigen Konter von Riga waren stets gefährlich. Neun Sekunden vor der Pausensirene kam Vitkovice doch noch zum Führungstreffer, Matyas Man konnte den ersten Treffer des Spiels erzielen.

hid 24Die Überlegenheit von Vitkovice hielt auch im letzten Drittel an und die 45. Minute brachte die endgültige Entscheidung in diesem Spiel. Matyas Man und Jiri Douda schraubten das Ergebnis innerhalb von 49 Sekunden auf 0:3. Vier Minuten später konnte Simon Fasner nach einem Konter auf 0:4 erhöhen und 32 Sekunden vor der Sirene hämmerte Alex Drabek den Puck zum 0:5-Endstand ins Tor.

Lukas Vilem blieb ohne Gegentor und sein Team bleibt Verlustpunktfrei. Riga spielt nun eher um den 4. Platz. Nach oben dürfte nichts mehr gehen.

Schiedsrichter: R. Schütz – Ch. Diamantidis, M. Paulick
Strafen: HSR 0 (0/0/0), HCV 0 (0/0/2)
Tore:
0:1 (33:51) M. Man (V. Fojtik, J. Muron);
0:2 (44:09) F. Frnka (M. Man, M. Zidek); 0:3 (44:58) J. Douda (M. Nazad, S. Fasner); 0:4 (48:06) S. Fasner (J. Douda, M. Nazad);

 

Düsseldorfer EG – Dresdner Eislöwen 4:5 (0:2/1:3/3:0)

hid 25Bis auf insgesamt fünf Tore hatten beide Teams noch nichts bejubeln können, Punkte fehlten noch. Aber das würde sich ja nach diesem Spiel ändern.

Den ersten Torjubel gab es nach vier Minute, da brachte Laurin Lindner Dresden nach einem Konter in Führung. Die DEG übernahm in der Folge das Kommando, aber Dresden stand hinten gut und machte es der DEG so schwer. Und 80 Sekunden vor der Pause führte der nächste Konter zu einem Tor für Dresden, diesmal war Richard Müller der Torschütze.

Düsseldorf musste sich vor allem im Angriff etwas einfallen lassen, um das Spiel noch zu drehen. Aber die DEG kam einfach nicht in Schwung und nach 25 Minuten kassierten sie das 0:3. Emil Kippes fing im Drittel der DEG eine Pass ab und sein Schuss landete im Tor der DEG. Drei Minuten später landete ein abgefälschter Schuss im Tor der DEG, Torschütze war Paul Müller. Nun wechselte die DEG den Torhüter, für Bruno Cicek kam Niclas Egbers. Dieser kassierte zwei Minuten später das 0:5, Emil Kippes ließ ihn aussteigen und der Rest war Formsache. Nun durfte auch die DEG jubeln, eine Minute später traf Alexander Chumakov zum 1:5. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

hid 26Die DEG kam nach 31 Sekunden durch Luca Müller zum 2:5, er verwandelte einen Alleingang. Es blieb umkämpft und in der letzten Minute wurde es richtig spannend. Lenny Boos traf 62 Sekunden vor dem Ende zum 3:5 und Diego Münüklü traf 20 Sekunden vor der Sirene. Dresden rettete den knappen Vorsprung über die Zeit und hat die ersten beiden Punkte geholt. Die DEG bleibt punktloses Schlusslicht der Tabelle.

Schiedsrichter: B. Steingroß – B. Hecker, A. Loosley
Strafen: DEG 0 (0/0/0), DD 4 (2/2/0)
Tore:
0:1 (03:48) L. Lindner (R. Müller); 0:2 (15:40) R. Müller (N. Zimmermann);
0:3 (24:25) E. Kippes; 0:4 (27:14) P. Müller (J. Satzky, K. Vieweg); 0:5 (29:35) E. Kippes (R. Müller); 1:5 (30:23) A. Chumakov (K. Raijmakers);
2:5 (34:31) L. Müller (B. Otten); 3:5 (49:58) L. Boos; 4:5 (50:40) D. Münüklü;

 

Eisbären Juniors Berlin – HC Vitkovice 3:0 (2:0/0:0/1:0)

Beide haben ihre bisherigen drei Turnierspiele gewonnen und so könnte hier eine Vorentscheidung in Richtung Turniersieg fallen.

Es wurde ein ausgeglichenes 1. Drittel, in dem sich beide nichts schenkten. Viele gute Torchancen wurden auch nicht zugelassen. Die erste Strafe des Spiels brachte auch den ersten Treffer. Bei Überzahl der Juniors und einer angezeigten weiteren Strafe landete ein Fernschuss von Moritz Kretzschmar zum 1:0 im Tor. Die Eisbären spielten weiter in Überzahl und das nutzte Gregor Stocker, um auf 2:0 zu erhöhen (beide 15.). So gingen die Juniors mit einer 2:0-Führung in die Kabine.

Ausgeglichen ging es im 2. Drittel weiter. Beide Teams kamen wieder nicht zu sehr vielen Torchancen, es war aber ein schnelles und intensives Spiel. Nach 31 Minuten bekam Vitkovice die Möglichkeit fünf Minuten Powerplay zu spielen, denn Moritz Kretzschmar kassierte eine Matchstrafe. Bis zur Pause gelang es aber keinem Team den Spielstand zu verändern.

104 Sekunden blieben Vitkovice noch von der Strafe und auch die überstanden die Juniors schadlos. Hart umkämpft ging es im letzten Drittel weiter. Beide Teams hatten gute Torchancen und man schenkte sich nichts. 129 Sekunden vor dem Ende ging der Goalie der Tschechen vom Eis, es mussten ja zwei Treffer her. Doch es waren die Eisbären, die erfolgreich waren. Marc Blank konnte einen Angriff den Puck ins leere Tor schießen und so gewannen die Juniors am Ende 3:0.

Linus Vieillard konnte einen Shutout feiern und sein Team den vierten Sieg im vierten Turnierspiel.

Schiedsrichter: B. Steingroß – B. Hecker, A. Loosley
Strafen: EJB 8 + Matchstrafe M. Kretzschmar (Check gegen Kopf- und Nackenbereich) (2/25/6), HCV 12 (6/2/4)
Tore:
1:0 (14:19) M. Kretzschmar PP1; 2:0 (14:45) G. Stocker (A. Abramov) PP1;
3:0 (49:37) M. Blank (T. Fitschen) ENG; 

Livestatistik: https://www.gamepitch.de/gp/liga/?gpLeague=902

Livestream: https://sportdeutschland.tv/internationalhockeyisdiversityu17tournament

Liveticker: https://www.pokalticker.noppe-ist-schuld.de/

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Eisbären Juniors Berlin

4

17:7

10

8

2

Jungadler Mannheim

4

24:8

16

6

3

HC Vitkovice

4

16:4

12

6

4

HS Riga

4

10:17

-7

2

5

Dresdner Eislöwen

4

7:22

-15

2

6

Düsseldorfer EG

4

7:23

-16

0

Ein Hinweis:

Für einen Sieg gibt es zwei Punkte. Steht es nach regulärer Spielzeit unentschieden, gibt es ein Penaltyschießen. Der Sieger erhält einen Extrapunkt.

Fotos: Esther Kohne Photopraphy

erschienen bei Icehockeypage