hid plakatDüsseldorf holt sich gegen Riga die ersten Punkte, Vitkovice gewinnt gegen Mannheim das "Endspiel" um den 2. Platz. Die Eisbären Juniors gewinnen auch gegen Dresden und sind damit Turniersieger.

Düsseldorfer EG – HS Riga 3:2 (1:1/1:0/1:1)

Die DEG wartete noch auf einen Punkt und hätte sich mit einem Sieg in der Tabelle nach oben verbessern können. Riga würde mit zwei Punkten den 4. Platz absichern.

Beide Teams kamen gleich zu Angriffen und die 4. Minute brachte die ersten Tore des Tages. Zunächst konnte Bennet Burym die DEG nach einem Konter mit einem Schuss ins lange Eck in Führung bringen, doch 30 Sekunden später konnte Rodrigo Berkis den Ausgleich erzielen. Beide Teams ließen in der Folge nur wenige Torchancen zu, es war aber trotzdem ein gutes Spiel. Nach ausgeglichenen 17 Minuten ging es mit diesem 1:1 in die Kabine.

Auch im 2. Drittel ließen beide Teams kaum Torchancen zu. Dennoch war es weiterhin ein unterhaltsames Spiel, schließlich gehört gutes verteidigen auch zum Spiel. Die erste Strafe des Spiels brachte den einzigen Treffer des Drittels. Die DEG in Überzahl und Luca Müller traf 84 Sekunden vor der Sirene zum 2:1.

Entschieden war hier noch nichts, nur mussten die Letten ein klein wenig mehr riskieren. Und sie kamen auch nach 39 Minuten zum Ausgleich. Die DEG mit ihrer ersten Strafe in dieser Partie und das nutzte Eduards Povsaks um das 2:2 zu erzielen. Doch die DEG kam zur erneuten Führung. Luca Müller konnte einen Konter erfolgreich abschließen und so stand es nach 44 Minuten 3:2. Die DEG verteidigte diesen knappen Vorsprung bis zum Ende und holt sich doch noch die ersten Turnierpunkte.

Welchen Platz beide belegen steht noch nicht fest, die Entscheidung fällt hier erst nach dem letzten Spiel der Dresdner.

Schiedsrichter: R. Schütz – Ch. Diamantidis, M. A. Niedermeyer
Strafen: DEG 2 (0/0/2), HSR 2 (0/2/0)
Tore:
1:0 (03:19) B. Burym (L. van Leyen); 1:1 (03:49) R. Berkis (V. Kosinskis, R. Polis);
2:1 (32:36) L. Müller (B. Otten, R. Ater) PP1;
2:2 (38:17) E. Povsaks (J. Zvejnieks, L. Sprieslis) PP1; 3:2 (43:53) L. Müller (B. Otten);

HC Vitkovice – Jungadler Mannheim 3:1 (1:0/1:2/1:9

Es ging in diesem Spiel um den 2. Platz bei dieser Ausgabe des Turniers. Wer gewinnt, würde diesen 2. Platz belegen. Den 3. Platz haben beide bereits sicher erreicht.

Die Tschechen griffen gleich an, Mannheim beschränkte sich auf Konter. Viel zu tun bekamen aber beide Torhüter zunächst nicht. Die zweite Strafzeit gegen Vitkovice brachte den Tschechen die Führung. Markus Saxa wurde auf die Reise geschickt und er ließ dem Torhüter nach 13 Minuten keine Chance. Mit diesem Ergebnis ging es in die erste Pause.

Vitkovice hatte zu Beginn des 2. Drittels die ersten Angriffe, Mannheim konnte sich dann aber befreien. Viele Torchancen gab es aber für beide nicht. Im Laufe des Drittels bekamen die Jungadler immer mehr Vorteile. Sie kamen auch zum Ausgleich und das wie Vitkovice durch einen Treffer in Unterzahl. Max Herzog konnte nach 30 Minuten den Ausgleich erzielen. Doch ein Abwehrfehler brachte den Tschechen die erneute Führung, Jiri Douda profitierte von diesem Fehler und er brachte sein Team nach 33 Minuten in Führung. 15 Sekunden vor Drittelende gelang den Jungadlern der Ausgleich, Jacob Ficenec nutzte einen Konter und so ging es mit einem Spielstand von 2:2 in die Pause.

Mannheim ließ im letzten Drittel bei zwei Powerplays die Möglichkeit liegen hier in Führung zu gehen. So ging es auch im letzten Drittel hin und her, beide konnten aber bis zur 46. Minute ihre Chancen nicht nutzen. Dann fuhr Vitkovice einen Konter und per Nachschuss konnte Simon Fasner das 3:2 erzielen. Zwei Strafen gegen die Jungadler brachten Vitkovice eine gute Gelegenheit den Vorsprung über die Zeit zu bringen. Das gelang auch und damit sichert sich Vitkovice, wie schon im Vorjahr, den 2. Platz des Turniers. Mannheim folgt dahinter auf dem 3. Platz.

Schiedsrichter: M. Schewe – B. Hecker, A. Loosley
Strafen: HCV 12 (4/6/2), MAN 8 (2/2/4)
Tore:
1:0 (13:00) M. Saxa (Vin. Glos, Vit. Glos) SH1;
1:1 (29:09) M. Herzog SH1; 2:1 (32:12) J. Douda (Vit. Glos, Vin. Glos); 2:2 (33:45) J. Ficenec (T. Raab);
3:2 (45:34) S. Fasner (J. Douda, A. Drabek);

Eisbären Juniors Berlin – Dresdner Eislöwen 6:2 (3:0/0:2/3:0)

Die Eisbären standen schon als Turniersieger fest, da sie alle vier Spiele gewonnen hatten und somit auch ein direkter Vergleich an die Juniors gegangen wäre. Dresden würde mit mindestens einen Punkt den 4. Platz bei diesem Turnier erreichen. Bei einer Niederlage wäre es der 6. Platz.

Die Juniors griffen gleich an und sie hatten einige Chancen. Als sich Dresden nach vorne wagte, wurden sie ausgekontert. Marc Blanc brachte die Eisbären nach sechs Minuten in Führung. Weiter Spielbestimmend konnten die Juniors nach neun Minuten auf 2:0 stellen. Bei einem Konter wurde der Torhüter mit einem Doppelpass ausgeschaltet und Tom Fitschen schoss den Puck ins Tor. Und die erste Strafe gegen Dresden führte zum 3:0. 12 Sekunden dauerte es, dann hatte Dmitrij Haberling den Puck im Tor von Dresden untergebracht.

Mit weiterer Überlegenheit der Juniors ging es im 2. Drittel weiter, Dresdens Torhüter wurde schwer beschäftigt, er hielt aber gut. Angriffe der Eislöwen gab es nur wenige. Und dennoch gelang ihnen nach 32 Minuten der Anschlusstreffer. Nick Bernhardt traf aus spitzem Winkel. Und 92 Sekunden vor der Pause konnte Nick Bernhardt auf 3:2 verkürzen und so war für Dresden im letzten Drittel wieder alles drin.

Dresden war wieder im Spiel und sie kämpften weiter. Doch ausgerechnet beim ersten Powerplay der Eislöwen schlugen die Eisbären zu. Milan Klein wurde von Niklas Lehr auf die Reise geschickt und er verwandelte den Alleingang nach 39 Minuten zum 4:2. Nun bestimmten die Eisbären wieder das Spiel und es folgten weitere Treffer. Karl Gärtner traf in Überzahl zum 5.2 (39.) und Clemens Sager erhöhte nach 45 Minuten auf 6:2. Bei diesem Ergebnis blieb es am Ende.

Die Eisbären gewinnen damit alle fünf Spiele und sind souverän Turniersieger geworden. Für Dresden bleibt der 6. Platz.

Schiedsrichter: M. Schewe – B. Hecker, A. Loosley
Strafen: EJB 4 (0/0/4), DD 4 (2/0/2)
Tore:
1:0 (05:04) M. Blank (T. Otterstätter); 2:0 (08:12) T. Fitschen (D. Haberling, D. Mikhalevich); 3:0 (12:39) D. Haberling (C. Sager, A. Schäfer) PP1;
3:1 (31:30) N. Bernhardt (J. Frisch, O. Esenvalds); 3:2 (32:28) J. Satzky (K. Vieweg, P. Müller);
4:2 (38:44) L. Rehberg, M. Blanc); M. Klein (N. Lehr) SH1; 5:2 (39:59) K. Gärtner (M. Klein, A. Abramov) PP1; 6:2 (44:45) C. Sager (L. Rehberg, M. Blanc);

Die besten Spieler des Turniers:

Tor: Linus Vieillard (Eisbären Juniors Berlin)
Abwehr: Matyas Man (HC Vitkovice)
Angriff: Awrelij Fomenko (Jungadler Mannheim

MVP:

Nikolas Biggins (Jungadler Mannheim)

Damit ist die Hockey is Diversity Trophy 2022 beendet. Es war wieder eine schöne, sehr gut organisierte Veranstaltung mit 15 sehr guten Spielen. Der Termin für das nächste steht schon fest, vom 25. – 27. August 2023 wird die 9. Ausgabe des Turniers stattfinden.

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Eisbären Juniors Berlin

5

23:9

10

10

2

HC Vitkovice

5

19:6

13

8

3

Jungadler Mannheim

5

26:11

15

6

4

HS Riga

5

12:20

-8

2

5

Düsseldorfer EG

5

10:25

-15

2

6

Dresdner Eislöwen

5

9:28

-19

2

Ein Hinweis:

Für einen Sieg gibt es zwei Punkte. Steht es nach regulärer Spielzeit unentschieden, gibt es ein Penaltyschießen. Der Sieger erhält einen Extrapunkt.

Livestatistik: https://www.gamepitch.de/gp/liga/?gpLeague=902

Livestream: https://sportdeutschland.tv/internationalhockeyisdiversityu17tournament

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