hid 01Ausgeglichener kann ein Turnier kaum verlaufen, denn nach jeweils zwei absolvierten Spielen haben alle vier Turnierteilnehmer jeweils einen Sieg und eine Niederlage auf dem Konto. Nachfolgend die Spielberichte zum Tage.

Juniors gewinnen Eröffnungsspiel

Eisbären Juniors Berlin – Växjö Lakers 2:0 (0:0/1:0/1:0)

Die Spielzeit beträgt bei diesem Turnier 3 x 17 Minuten gestoppte Zeit. Beide Teams gingen mit viel Schwung in dieses Eröffnungsspiel. Die Gäste aus Schweden hatten im Laufe des 1. Drittels aber mehr Spielanteile. Gute Chancen gab es aber auf beiden Seiten. Tore gelangen im 1. Drittel aber nicht. Den ersten Treffer des Turniers gab es nach 87 Sekunden Spielzeit des Mittelabschnitts. Nach einer Chance der Schweden folgte ein Break und das nutzte Ilja Fleischmann zur 1:0-Führung. Es ging weiter mit Chancen auf beiden Seiten, wobei die Eisbären meist durch Konter gefährlich waren. Ein doppeltes Überzahlspiel ließen die Juniors allerdings ungenutzt. Nicht unverdient ging es mit diesem Ergebnis in die zweite Pause. Und es blieb eine spannende Partie. Die Lakers drängten auf den Ausgleich, die Juniors konterten weiter gut. Und sie erzielten den zweiten Treffer der Partie. Wieder war einer dieser Konter hilfreich, denn per Nachschuss gelang Tjalf Deichmann nach 43 Minuten das 2:0. Die Schweden versuchten zwar noch aufzuschließen, aber die Juniors verteidigten dieses Ergebnis und gewinnen somit das Eröffnungsspiel dieses Turniers. Insgesamt war es ein schnelles Spiel auf gutem Niveau, das Spaß auf mehr macht.

Strafen: EJB 18 (4/10/4), VL 16 (4/10/2)
Tore:
1:0 (18:27) K. Handschuh (I. Fleischmann);
2:0 (42:01) T. Deichmann (D. Visner, P. Dopatka);

Klarer Sieg für Lakers

EC Klagenfurter AC - Växjö Lakers 0:4 (0:1/0:3/0:0)

Vor dem Spiel erfolgte die offizielle Eröffnungszeremonie. Der schwedische Botschafter Per Thöresson, Bundestagsabgeordnete Dr. Gesine Lötzsch, Eisbären Juniors Geschäftsführer Sven Felski, Silbermedaillengewinner Frank Hördler und Hockey is Diversity-Gründer Dr. Martin Hyun hießen die Gäste und Teilnehmer Willkommen in Berlin.

Dann ging es wieder auf dem Eis hoch her. Die Lakers eröffneten das Spiel mit einem Pfostenschuss nach 90 Sekunden. Das Team aus Schweden war überlegen, vor dem Tor war aber zunächst Feierabend. 20 Sekunden vor der Pause gelang Albin Nelénius dann aber doch das verdiente 0:1. Vom KAC war weniger zu sehen, einige gute Gegenangriffe gelangen aber auch. Mit weiter überlegenen Schweden ging es im Mittelabschnitt weiter und nach 25 Minuten gelang Filip Pettersson nach schönem Querpass in Überzahl das 0:2. Zwei Minuten später setzte sich erneut Filip Pettersson schön durch und schoss den Puck unter die Latte. Ebenfalls schön anzusehen war das 0:4 nach 31 Minuten, Alexander Labraaten vollendete eine tolle Vorarbeit. Växjö hatte das Spiel im Griff, Klagenfurt kämpfte aber weiter. Doch auch bei einer fünfminütiger Überzahlsituation gelang ihnen jedoch nichts Zählbares. Insgesamt waren die Klagenfurter vor dem Tor einfach zu harmlos. Der Sieg der Lakers war verdient und auch ungefährdet. Insgesamt war auch dies ein ansehnliches Spiel, nur einige Strafen hätten sich die Teams sparen können.

Strafen: KAC 8 + Matchstrafe M. Steiner (Schlittschuhtritt) (2/4/27), VL 22 + je Spieldauerdisziplinarstrafe A. Ekström (Kniecheck), H. Thaung (unnötige Härte) (2/8/52)
Tore:
0:1 (16:40) A. Nelénius (F. Pettersson, L. Musoke-Muwanga);
0:2 (24:11) F. Pettersson (H. Brandi, V. Axelsson) PP1; 0:3 (26:48) F. Pettersson; 0:4 (30:32) A. Labraaten (E. Olsson, G. Nicklasson);

Sparta holt sich 3. Turnierspiel

Eisbären Juniors Berlin – Sparta Prag 2:6 (0:1/0:4/2:1)

Es entwickelte sich ein interessantes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Beide Teams zeigten gutes Eishockey und es ging auch ordentlich - aber meist fair - zur Sache. Sparta hatte leichte Vorteile und kam 43 Sekunden vor der ersten Pause durch Jan Krupicka zum 0:1. Prag hatte auch zu Beginn des 2. Drittels die besseren Chancen und kam zum 2. Treffer der Partie. Filip Duchac zog von der blauen Linie ab und der Puck landete unhaltbar im Tor der Juniors (24.). Die Tschechen kombinierten weiter gut und machten es den Eisbären damit schwer. Diese kämpften zwar, drei Minuten vor der Pause aber landete ein verdeckter Schuss von David Straka zum 0:3 im Gehäuse der Juniors. 31 Sekunden später stocherte wieder David Straka den Puck zum 0:4 ins Tor. Ein Break vollendete Frantisek David dann auch noch 20 Sekunden vor der Pause zum 0:5. Das war eine sicherlich verdiente Pausenführung, die aber insgesamt etwas hoch ausfiel. Sparta bestimmte nun das Spiel. Die Juniors hatten einiges zu tun, um nicht noch mehr Treffer zu kassieren. Aber der Kampf wurde auch belohnt, denn Paul Fabian traf nach 43 Minuten zum 1:5. Und in Überzahl gelang sogar noch das 2:5 wieder durch Paul Fabian (47.). Dann aber schlug Sparta noch einmal zu, David Straka traf 110 Sekunden vor dem Ende zum Endstand von 2:6.

Prag ging favorisiert in dieses Turnier und unterstrich in diesem Spiel seine Favoritenrolle. Die Juniors hielten phasenweise gut mit, insgesamt war Sparta aber dann doch zu gut.

Strafen: EJB 10 (2/4/4), Sparta 4 (0/2/2)
Tore:
0:1 (16:17) J. Krupicka (D. Straka, J. Bros);
0:2 (23:55) F. Duchac (M. Vitouch); 0:3 (30:43) D. Straka (J. Ludvik, J. Krupiucka); 0:4 (31:14) D. Straka; 0:5 (33:40) F. David;
1:5 (42:14) P. Fabian (N. Krymski, H. Drunkenmöller); 2:5 (46:22) P. Fabian (A. Sveinsson) PP1; 2:6 (49:10) D. Straka (J. Krupicka, J. Bros);


Klagenfurt überrascht Prag

EC Klagenfurter AC – Sparta Prag 4:2 (0:0/3:2/1:0)

Sparta ging als Favorit in dieses Spiel und übernahm auch gleich das Kommando. Aber die Österreicher standen hinten eng und machten es dem Gegner so sehr schwer, zu Chancen zu kommen. Sparta konnte die Überlegenheit im 1. Drittel nicht ausnutzen, es ging torlos in die erste Pause. Denn auch der KAC konnte seine wenigen Chancen nicht nutzen. Der Druck von Prag nahm zwar im 2. Drittel noch mehr zu, ein Tor wollte aber einfach nicht gelingen. Und wie so oft in solchen Spielen klingelte es dann beim Favoriten. Die Klagenfurter können eine Chance durch Jonas Dobnig zum 1:0 nutzen (22.). Zwei Minuten später stand es sogar 2:0, Nicholas Schintler traf nach einen Konter per Nachschuss. Sparta gelang vier Minuten später der erste Treffer in diesem Spiel. In Überzahl hämmerte Michal Vitouch den Puck ins Tor des KAC. Doch auch Klagenfurt kann Überzahl und so erhöhte Joshua Ogertschnig 108 Sekunden vor der 2. Pause auf 3:1. 16 Sekunden vor der Pause gab es den nächsten Treffer mit einem Spieler mehr auf dem Eis. Jan Krupicka traf zum Pausenstand von 3:2. Prag setzte nach und Klagenfurt konterte. Die Österreicher hielten dem Druck weiter stand und griffen zwischendurch immer wieder an. Und eines dieser Breaks brachte nach 48 Minuten die Vorentscheidung. Leonardo Kahlhammer wurde auf die Reise geschickt und er verwandelt diese Chance sicher. Zwei Minuten vor dem Ende versuchte es Sparta ohne Torhüter, aber Klagenfurt hielt die Führung bis zur Schlusssirene.

Der 1. Spieltag bot tolles Eishockey, es lohnt sich auch die anderen beiden Spieltage zu besuchen. Die Entscheidung über die Halbfinalpaarungen fällt in den letzten beiden Spielen. Alle Teams haben drei Punkte auf dem Konto, für Spannung ist also gesorgt. Samstag startet das Turnier um 8:30 Uhr und nach zwei weiteren Vorrundenspielen folgen die beiden Halbfinals.

Strafen: KAC 8 (4/4/0), Sparta 6 (4/2/0)
Tore:
1:0 (21:58) J. Dobnig (L. Gomboc, L. Kahlhammer); 2:0 (23:46) N. Schintler (L. Casati); 2:1 (27:13) M. Vitouch (A. Bares) PP1; 3:1 (32:12) J. Ogertschnig (A. Kropiunig) PP1; 3:2 (33:44) J. Krupicka (A. Adamec) PP1;
4:2 (47:34) L. Kahlhammer (Ch. Tialler);

Tabelle:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Sparta Prag

2

8:6

2

2

2

Växjö Lakers

2

4:2

2

2

3

Eisbären Juniors Berlin

2

4:6

-2

2

4

EC Klagenfurter AC

2

4:6

-2

2