hid 01Auch am Finaltag gab es im Welli tollen Eishockeysport. Sparta Prag sicherte sich am Ende den Turniersieg, die Eisbären gewannen das kleine Finale. Nachfolgend Berichte und Statistiken des Tages.

Spiel um den 3. Platz: EC Klagenfurter AC - Eisbären Juniors Berlin 2:3 (1:0/1:3/0:0)

hid 02Foto: SteMi HobbyfotografieNach einem kurzen Moment des Aufwachens kamen beide Teams nach drei Minuten zu den ersten guten Chancen. Nun wurde es ein tolles Spiel mit weiteren Möglichkeiten auf beiden Seiten. Ein erstes Überzahlspiel ließen die Eisbären ungenutzt, kassierten dafür aber im Anschluss an dieses ein Tor. Ein Fehlpass im eigenen Drittel landete bei Nicholas Schintler, der mit einem Schuss ins lange Eck die Führung für den KAC erzielte (16.). Und Klagenfurts erwischte auch einen guten Start in das 2. Drittel. Wieder wurde eine Strafe überstanden und Pauli Slamianig nutzte eine Chance der Österreicher zum 2:0 (20.). Aber die Eisbären kamen zurück. Innerhalb von 63 Sekunden sorgte Leon Steinberger mit einem Doppelschlag für den Ausgleich (22., 23.). Und eine Minute später lagen die Juniors erstmals in dieser Partie vorne. Serafin Hörl sorgte für noch mehr Jubel auf der Bank des Turniergastgebers. Klagenfurt brauchte ein wenig, um sich von diesen Gegentoren zu erholen. Die Juniors konnten diese kleine Schwächephase allerdings nicht ausnutzen. Zum Ende des Drittels hatte Klagenfurt bei einem Powerplay sehr gute Chancen, es blieb aber nach 34 Minuten bei der Führung der Eisbären. Klagenfurt versuchte im letzten Drittel zum Ausgleich zu kommen, aber die Eisbären standen nun sehr gut. Und sie verteidigten dieses Ergebnis bis zum Ende des Spiels.
Die Eisbären Juniors beenden dieses Turnier also auf dem 3. Platz, Klagenfurt belegt den 4. Platz.

hid 03Foto: SteMi HobbyfotografieStrafen: KAC 10 (4/6/0), EJB 12 (0/6/6)
Tore:
1:0 (15:20) N. Schintler;
2:0 (19:50) P. Slamanig (M. Malle); 2:1 (20:17) L. Steinberger (T. Deichmann, J. Plauschin); 2:2 (21:20) L. Steinberger (J. Wäser, D. Amort) PP1;2:3 (22:27) S. Hörl (K. Handschuh);

Finale: Växjö Lakers - Sparta Prag 1:4 (0:2/0:1/1:1)

Prag hatte in diesem Finale leichte Vorteile, die Schweden hatten aber auch ihre Chancen. Nach 14 Minuten fiel der erste Treffer des Finales, Lukas Kalny brachte Prag in Führung. Zwei Minuten später brachte ein Konter den zweiten Treffer für Sparta, Albert Bares vollendete. Eine Vorentscheidung fiel 98 Sekunden nach dem ersten Wechsel. Jan Krupicka sorgte mit dem dritten Treffer für klare Verhältnisse. Prag kontrollierte nun das Spiel. Die Lakers kamen zwar trotzdem zu ein paar Chancen, die wurden aber vergeben. Zu einem Treffer kamen die Lakers dennoch, Fünf Minuten vor dem Ende traf Alexander Labraaten zum 1:3. Den Schlusspunkt setzte Jan Krupicka mit einer schönen Einzelleistung zwei Minuten vor Turnierende.

hid 04Foto: SteMi HobbyfotografieEs waren insgesamt zehn sehr gute Spiele mit viel Einsatz von allen Teams. Manchmal wurde dieser allerdings schon etwas übertrieben. Die Spiele verliefen sehr ausgeglichen, was sich auch in den Ergebnissen wiederspiegelte. Die Platzierungen gehen am Ende aber durchaus in Ordnung.

Strafen: Växjö 0 (0/0/0), Sparta 4 (2/2/0)
Tore:
0:1 (13:03) L. Kalny (F. Duchac, P. Filipov); 0:2 (15:26) A. Bares (M. Vitouch, J. Ludvik);
0:3 (18:38) J. Krupicka;
1:3 (45:14) A. Labraaten (H. Brandi); 1:4 (48:23) J. Krupicka (J. Bros);

Beste Spieler:

Tor: Jakub Krbecek (Sparta Prag)
Abwehr: Johannes Dackander (Växjö Lakers)
Angriff: Jan Krupicka (Sparta Prag)

Fotos vom Turnier