logo landesligaDas Hinspiel hatte sich der Berliner Schlittschuh-Club geholt und dem ERSC Berliner Bären die einzige Saisonniederlage zugefügt. Im Rückspiel ging es bis ins Penaltyschießen, dann stand das Ergebnis von 5:4 (2:1/2:2/0:1) für den Club fest, der sich damit auch das Rückspiel holte.

Der Club hat zwar noch ein Nachholspiel zu bestreiten, dennoch standen sie in diesem Spiel mehr unter Druck, denn um den 4. Platz zu erreichen, wäre ein Sieg wichtig. Zumal die momentan auf dem 4. Platz liegenden Blues am Vortag verloren hatten und somit die Chance da war, einen Platz nach oben zu rutschen. Die Bären könnten sich mit weiteren Punkten die Wikinger auf Distanz halten und weiter von den anderen Verfolgern absetzen.

Mit 12 Feldspielern ging der Club in dieses Spiel, Marc Dannbeck und Joey Keller gaben ihr Saisondebüt. Die Bären traten mit 16 Feldspielern an. Das Torhüterduell Sven Spanrad (Club) und Marco Guthke (ERSC) versprach ebenfalls Spannung. 

Der Gastgeber hatte den ersten Angriff des Spiels und nach 17 Sekunden konnte Simon Braun das 1:0 erzielen. Doch die Führung hielt nur 99 Sekunden, dann traf Ulrich Schuster zum Ausgleich. Viele Chancen gab es in der Folge nicht, beide Abwehrreihen ließen kaum etwas zu. So war es ein Puckverlust, der für den nächsten Treffer sorgte. Robert Richter bekam den Puck im eigenen Drittel und er nutzte seinen Alleingang nach 12 Minuten zum 2:1. Es gab weiter nur wenig gute Chancen und so blieb es nach 20 Minuten beim 2:1.

Das 2. Drittel begann mit einem Konter von Club, der gleich zwei Chancen brachte. Beide konnten aber vereitelt werden. Doch auch die Bären kamen zu Chancen und so konnten sich beide Torhüter auszeichnen. Der ERSC griff aber nun mehr an und kam nach 26 Minuten zum Ausgleich. Steve Siebensohn bekam schön aufgelegt und er verwandelte zum 2:2. Doch vier Minuten später führte der Gastgeber wieder. Das 2. Powerplay des Spiels nutzte Simon Braun zum 3:2. Und weitere zwei Minuten später konnte Daniel Just einen Konter zum 4:2 abschließen. Nun taten sich die Bären schwer, die Gegentore schienen Wirkung hinterlassen zu haben. Doch 91 Sekunden vor der Pause waren sie doch wieder dran, Benjamin Dierksen verkürzte auf 4:3. Mit diesem knappen Ergebnis ging es in die zweite Pause.

Die Bären griffen weiter an, nachdem sie zunächst eine Strafe überstanden hatten. Und sie kamen nach 49 Minuten zum verdienten Ausgleich. Peter Gräber bekam den Puck nach einem abgewehrten Schuss aufgelegt und der Rest war Formsache. Auch danach hatten die Bären Vorteile, 5:45 vor dem Ende kassierte Dustin Kiss eine fünfminütige Strafe und so hatte der Club ein langes Powerplay. Es gab hier Chancen auf beiden Seiten, ein Treffer fiel aber nicht mehr und so ging es ins Penaltyschießen.

Hier trafen Simon Braun und Daniel Just für den Club, der sich damit den zweiten Punkt sicherte.

Der Club zeigte eine in jeder Hinsicht disziplinierte Leistung und holte verdient zwei Punkte. Die zwei Punkte halten den Club im Rennen um den 4. Platz. Die Bären hätten dieses Spiel auch gewinnen können, hätten dafür aber ihre Chancen besser nutzen müssen. Tabellenführer bleiben sie aber trotzdem.

Schiedsrichter: Ch. Krüger, F. Möller
Strafen: BSchC 0 (0/0/0), ERSC 11 (2/4/5)
Tore:
1:0 (00:17) S. Braun (R. Richter, R. Fritsche); 1:1 (01:56) U. Schuster (S. Siebensohn, B. Böhmer); 2:1 (11:32) R. Richter (S. Braun);
2:2 (25:59) S. Siebensohn (B. Böhmer, U. Schuster); 3:2 (29:07) S. Braun (E. Gwost, R. Fritsche); 4:2 (31:44) D. Just (M. Geelhaar, B. Ufnowski); 4:3 (38:29) B. Dierksen;
4:4 (48:16) P. Gräber (S. Leciejewski, D. Kiss);
5:4 (60:00) S. Braun GWS;

erschienen bei Icehockeypage