logo landesligaIm Spitzenspiel der Landesliga Berlin unterlag der ERSC Berliner Bären den Wikingern vom BSchC glatt mit 0:6 (0:2/0:3/0:1).

Für das Finalturnier haben sich beide schon qualifiziert, es geht noch um die Abschlussplatzierungen nach der Hauptrunde. Die Bären könnten die Hauptrunde mit einem Sieg auf dem 2. Platz abschließen, die Wikinger könnten mit einem Erfolg und weiteren Punkten aus den dann noch folgenden zwei Spielen ebenfalls noch den 2. Platz erreichen. Die Hauptrunde als Tabellenführer abzuschließen, ist nur bei einem Ausrutscher der Allstars erreichbar. Es war aber zumindest ein guter Test für das Finalturnier.

Komplett konnten beide Teams nicht antreten, aber gut besetzt. 14 Feldspieler waren es bei den Bären, einer mehr bei den Wikingern.

Die erste Chance des Spiels hatten die Wikinger, schon nach 30 Sekunden klingelte es am Pfosten des von Martin Hummel gehüteten Tores. Besser machte es Marcel Heinze, er konnte in der 3. Minute einen Konter zur Führung nutzen. Die Bären spielten aber mit und so gab es vor beiden Toren gute Szenen. Nach elf Minuten fiel aber trotzdem das 0:2, ein Schuss von Patrick Balko wurde unhaltbar abgefälscht. Die Wikinger hatten im 1. Drittel etwas mehr Spielanteile und sie führten nach 20 Minuten verdient mit 0:2.

Mit einer Druckphase der Wikinger begann das 2. Drittel. Erst nach einigen Minuten gelang es den Bären, sich zu befreien. Doch nach 27 Minuten konnten die Wikinger auf 0:3 erhöhen, Artemy Sakaev traf wieder nach einem Konter. Eine Minute später folgte der nächste Konter und nach schöner Vorarbeit kam Artemy Sakaev zu seinem zweiten Treffer in diesem Spiel. Beide wechselten nach 32 Minuten den Torhüter. Bei den Bären kam Christian Preuß für Martin Hummel, bei den Wikingern Sebastian Grunwald für Tim Ziesmer. Und der Keeper des ERSC war eine Minute erstmals geschlagen. Nils Jacob zog ab und es stand 0:5. Mit diesen Ergebnis ging es in die 2. Pause.

Das Spiel war entschieden, es ging nur noch um das Ergebnis. Der ERSC versuchte weiter, zu einem Treffer zu kommen, aber die Wikinger standen gut und sie kamen selbst weiter zu guten Angriffen. Und sie kamen nach 47 Minuten zum 0:6, Torschütze war diesmal Dennis Hesse. Zwar versuchten es die Bären weiter, es gelang ihnen aber nicht, hier noch einen Treffer zu erzielen. Es blieb am Ende beim verdienten 0:6.

Die Wikinger waren an diesem Tag das bessere Team und so gewannen sie verdient. Den Bären gelang es im Gegensatz zu den Wikingern nicht, die Ausfälle zu kompensieren.

Schiedsrichter: D. Barz, M. Schewe
Strafen: ERSC 4 (0/2/2), Wikinger 2 (0/2/0)
Tore:
0:1 (02:46) M. Heinze (P. Heinze, P. Balko); 0:1 (10:51) P. Balko (S. Poguntke);
0:3 (26:17) A. Sakaev (M. Heinze); 0:4 (27:57) A. Sakaev (P. Heinze, S. Poguntke); 0:5 (52:10) N. Jacob (De. Hesse);
0:6 (46:38) De. Hesse (C. Mordelt);

erschienen bei Icehockeypage