llb finale2022Spannend verlief das erste Halbfinale zwischen den Wikingern vom BSchC und dem ERSC Berliner Bären. Die Bären setzten sich knapp durch und sind erster Finalist. Im 2. Halbfinale setzten sich die FASS Berlin Allstars nach Verlängerung gegen den Berliner Schlittschuh-Club durch. Außerdem gibt es ein Kurzbericht vom letzten Hauptrundenspiel.

ASC Spandau – OSC Berlin 1b 5:0 (2:0/2:0/1:0)

Gut gehalten hat sich die 1b des OSC gegen den ASC. Tim Bartsch brachte Spandau nach neun Minuten in Führung und 38 Sekunden vor der Pause traf Marco Jagnow zum 2:0. Nach dem 3:0 von Dasty Ertl nach genau 30 Minuten wechselte der SOC den Torhüter, für Tobias Meißner kam Ben Weyrauch. Er kassierte sechs Minuten später das 4:0, Tim Bartsch traf in Überzahl. Und Torhüter Juri Seidel konnten als 9. Torhüter eine Vorlage beisteuern. 38 Sekunden nach Beginn des Schlussabschnitts konnte Sascha Krija den letzten Treffer des Spiels erzielen. Juri Seidel feierte zur Vorlage auch noch einen Shutout.

Schiedsrichter: B. Hecker, F. Müller
Strafen: ASC 4 (2/0/2), OSC 1b 4 (0/4/0)
Tore:
1:0 (08:35) T. Bartsch (G. Martin, M. Jagnow); 2:0 (19:42) M. Jagnow;
3:0 (30:00) D: Ertl (T. Bartsch, P. Borck); 4:0 (35:21) T. Bartsch (P. Borck, J. Seidel) PP1;
5:0 (40:38) S. Krija (D. Pietsch, G. Martin);

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BSchC „Die Wikinger“ – ERSC Berliner Bären  1:1 (0:0/0:0/1:2)

Gur besetzt gingen beide Teams in dieses Halbfinale. 16 Feldspieler standen den Wikingern zur Verfügung, vier mehr den Bären. Tim Ziesmer (Wikinger) und Marco Guthke (ERSC) begannen im Tor.

Beide Teams ließen zunächst kaum Torchancen zu. Angriffe gab es von beiden Teams, sie brachten aber nichts ein. Auch ein erstes Powerplay der Bären brachte keine gute Chance. Doch auch den Wikingern gelang es nicht in Überzahl erfolgreich zu sein. Sie hatten sogar die Möglichkeit es fast eine Minute mit zwei Spielern mehr zu versuchen. Ein weiteres Powerplay der Bären brachte auch keinen Treffer, es blieb nach 20 Minuten beim 0:0.

Zu Beginn des 2. Drittels gab es zwar auf beiden Seiten gute Chancen, aber der erste Treffer ließ weiter auf sich warten. Die Anzahl der Chancen steig, beide schafften es aber nicht eine zu nutzen. Und auch in Überzahl gelang kein Treffer. Und so stand es auch nach 40 Minuten 0:0.

Mit 88 Sekunden Powerplay der Wikinger begann das letzte Drittel, aber wieder gelang kein Treffer. Bis zur 49. Minute mussten Zuschauer und Spieler warten, dann fiel der ersehnte erste Treffer. Dennis Hesse brachte die Wikinger mit einem satten Schuss in Führung. Die Bären mussten antworten und das taten sie. In Überzahl konnte Jerome Kindler den Ausgleich erzielen (51.) und eine Minute später traf Peter Gräber nach einem Konter zum 1:2. Nun nahmen die Wikinger eine Auszeit. Doch es wollte einfach nicht mehr gelingen dieses Spiel auszugleichen, auch nicht in den letzten Sekunden in Überzahl und ohne Torhüter. Es blieb am Ende beim knappen 1:2 und somit ziehen die Bären ins Finale ein.

Schiedsrichter: F. Möller, M. Schewe –V. Brüggemann, A. Loosley
Strafen: WIK 10 (4/4/2), ERSC 14 (4/8/2)
Tore:
1:0 (48:50) D. Hesse (P. Heinze); 1:1 (50:46) J. Kindler (H. Kott, J.-H. Piesker) PP1; 1:2 (51:39) P. Gräber (S. Siebensohn);

FASS Berlin Allstars – Berliner Schlittschuh-Club 4:3 (0:0/2:1/1:2) n.V.

Auch im 2. Halbfinale traten beide in guter Besetzung an. FASS trat mit 18 Feldspielern an, der Club mit 16. Maximillian Lorenz (FASS) und Sven Spanrad (BSchC) hüteten die Tore.

Der Club-Torhüter wurde gleich gut beschäftigt, denn die Allstars übernahmen gleich das Kommando. Doch auch der Club kam zu durchaus guten Angriffen und so ging es hin und her. Es waren intensiv geführte 20 Minuten, die aber keinen Treffer brachten.

Auch im 2. Drittel hatte FASS zunächst die besseren Chancen und konnte nach 24 Minuten in Führung gehen. Jörn Kugler verwandelte nach Vorlage von Maximilian Müller. Vier Minuten später erhöhte FASS auf 2:0, In Überzahl zog Marco Osterburg ab und der Club-Keeper war erneut machtlos. Es wurde nun hektischer auf dem Eis und es gab einige Strafen. Zwei Minuten vor der Pause war der Club wieder dran. Simon Braun fälschte einen Schuss von Benjamin Ufnowski unhaltbar ins Tor ab und es stand nur noch 2:1. Mit diesem Ergebnis ging es nach hektischen Schlussminuten in die Pause.

Es blieb hektisch und es gab weiter Strafen. So musste FASS mit zwei Spielern weniger auskommen, kam dabei aber zum 3:1. Jules Thoma kam an den Puck, ging durch und traf nach 49 Minuten zum 3:1. Und es blieb leider ein hektisches Spiel, spielerisch konnte diese Partie nicht mit dem ersten Partie mithalten. Dennoch kam der Club noch zum Ausgleich. Ebenfalls in Unterzahl konnte Lino Werner verkürzen (58.) und sieben Sekunden vor dem Ende erzielte wieder Lino Werner in Überzahl und ohne Goalie das 3:3.

So gab es eine Verlängerung über fünf Minuten. Die wurden nicht ganz gebraucht, denn Lukas Graf von Bassewitz schoss FASS nach 63 Minuten ins Finale.

Schiedsrichter: M. Metzkow, A. Simankov –D. Barz, Ch. Krüger,
Strafen: FASS 24 (4/10/8/2), BSchC 28 (4/16/8/2)
Tore:
1:0 (23:56) J. Kugler (M. Müller); 2:0 (27:47) M. Osterburg (J. Thoma) PP1; 2:1 (37:47) S. Braun (B. Ufnowski);
3:1 (48:06) J. Thoma SH2; 3:2 (57:24) L. Werner SH1; 3:3 (59:53) L. Werner (B. Ufnowski, S. Niemeyer) PP1;
4:3 (62:05) L. Graf von Bassewitz (M. von Helden, N. Krautz);

erschienen bei FASS Berlin, Icehockeypage