logo landesligaFür die einen ging es um die letzte Chance noch Meister zu werden, für die anderen darum, die Tabellenführung auszubauen. Im Spitzenspiel der Landesliga Berlin unterlag FASS Berlin 1c gegen den ERSC Berliner Bären mit 7:9 (4:3/1:3/2:3).

Beide gingen nicht ganz komplett in dieses Spiel, die Bären hatten allerdings einige Ausfälle mehr zu beklagen. Dennoch ging gleich die Post ab und der ERSC konnte nach vier Minuten durch Jan Schertz in Führung gehen. Beide Teams hatten weitere gute Chancen und nach 13 Minuten konnte Jules Thoma ausgleichen. Und 40 Sekunden später brachte Timothy Stephan die Akademiker in Führung. Diese hielt zwei Minuten, dann glich Harald Kott aus. Doch wieder gelang FASS ein Doppelschlag. Christian Dictus (17.) und Jules Thoma (18.) brachten die Weddinger 4:2 in Führung. 68 Sekunden vor der Pause machte es Manuel Storbeck mit dem 4:3 wieder etwas spannender.

Und nach 93 Sekunden Spielzeit des 2. Drittels stand es 4:4. Dennis Melchior staubte ab. Doch wieder gelang den Weddingern die schnelle Antwort. In Überzahl gelang Robert Bäuerle nach 24 Minuten das 5:4. Das ließen die Bären sich nicht gefallen und Patrick Surkemper schaffte nach 28 Minuten den erneuten Ausgleich. Die Torhüter Dennis Gembus (FASS) und Martin Hummel (ERSC) bekamen auch weiter gut zu tun, denn beide Teams hatten weitere gute Torchancen. Ein Break brachte den elften Treffer des Spiels, Maxim Cepik ließ den Torhüter keine Chance und brachte die Bären eine Minute vor der zweiten Pause in Führung.

Den besseren Start ins letzte Drittel erwischten die Bären, denn Dennis Melchior traf nach 93 Sekunden zum 5:7. Drei Minuten später ging das Spiel aber wieder "von vorne" los. Denn in Überzahl glichen Dennis Karrenbauer (43.) und Robert Bäuerle (45.) aus. Und obwohl es ein sehr enges Spiel war, blieb es auf dem Eis fair. Es geht also, wenn man nur will. Beide Teams griffen an, obwohl es beiden zunehmend schwerer fiel. Zehn Minuten vor dem Ende konnte Dennis Melchior eine Chance der Bären zum 7:8 ausnutzen. Mit dem 7:9 durch Maksim Cepik zwei Minuten vor dem Ende war die Partie endgültig entschieden. Denn diesen Vorsprung konnte der ERSC halten.

Es waren drei wichtige Punkte für den ERSC, der seine Tabellenführung ausbauen konnte und dem rechnerisch nur noch vier Punkte zum ersten Titelgewinn fehlen. Für FASS ist immer noch der 2. Platz möglich, es wird aber schwer, diesen zu halten

Schiedsrichter: D. Barz, F. Möller
Strafen: FASS 4 (2/2/0), ERSC 12 (2/4/6)
Tore:
0:1 (03:46) J. Schertz (T. Augustin); 1:1 (12:24) J. Thoma (T. Trach); 2:1 (13:04) T. Stephan (J. Müller, D. Karrenbauer); 2:2 (15:26) H. Kott (M. Cepik, T. Augustin); 3:2 (16:50) Ch. Dictus, (S. Dictus); 4:2 (17:48) J. Thoma (D. Karrenbauer, R. Bäuerle); 4:3 (18:52) M. Storbeck (M. Cepik, T. Augustin);
4:4 (21:33) D. Melchior (J. Schertz, M. Cepik); 5:4 (23:22) R. Bäuerle (D. Karrenbauer, J. Thoma) PP1; 5:5 (27:07) P. Surkemper (J. Schertz, M. Cepik); 5:6 (38:47) M. Cepik, (J. Schertz, M. Storbeck);
5:7 (41:33) D. Melchior (H. Schulze); 6:7 (42:59) D. Karrenbauer (J. Thoma) PP1; 7:7 (44:34) R. Bäuerle (J. Thoma, J. Müller); 7:8 (49:27) D. Melchior (P. Surkemper, A. Seeber); 7:9 (57:47) M. Cepik (M. Storbeck, T. Augustin);

Noppe für FASS Berlin und ERSC Berliner Bären

erschienen bei Icehockeypage