logo clubDer Club trat nicht in Bestbesetzung an, da aktuell noch einige Verletzte zu klagen sind. So stand auch nur ein Torhüter zur Verfügung, und man ergänzte das Team mit 3 Spielern aus der “Zweeten”.

19:30 Uhr, das Spiel fing an und der Club legte los wie die Feuerwehr. Coach Martin Ohme hatte anscheinend in der Kabine die richtigen Worte gefunden. 04:08 Minuten waren gespielt als, Gregor “ ich mach dir die Zähne heil” Wemken, den Club mit 1:0 in Front brachte. Dieser Treffer zeigte bei den Gästen aus Dresden Wirkung. Keine Minute später schloss Robert “Leiharbeiter” Richter eine starke Vorarbeit von Adam “ Mr. Canada” zum 2:0 ab. Bevor die Dresdner noch genau wussten, was passiert war, stand es schon 3:0. Philipp “ Daggi” d’Heureuse drückte den Puck über die Linie. Diese Führung war auch komplett verdient. Man ackerte und kämpfte um jede Scheibe. Auch zum Ende des Drittels überstand man souverän zwei Unterzahlsituationen.

Auch in der Drittelpause fand der Trainer die richtigen Worte. Martin Ohme feuerte seine Jungs an, dass sie nicht nachlassen dürfen und weiter viel laufen müssen. Der Club hatte Anfang des zweiten Drittels eine kleine Überzahl, die leider nicht genutzt werden konnte. Dresden verstärke nun den Druck auf das Tor des Clubs und mit fortlaufender Spielzeit rückte Max “The Wall” Franke in den Vordergrund. Das Heimteam blieb aber immer mit Kontern gefährlich. Nach 32:34 Minuten nutzten die Gäste aus Sachsen allerdings ein Powerplay zum 3:1. Peter “ Bad Cop” Gräber saß zu diesem Zeitpunkt eine Strafe ab. Mit viel Kampf brachte der Club das Drittel ohne weiteren Gegentreffer zu Ende.

Das letzte Drittel war Kampf und Leidenschaft pur. Die Dresdner drückten und drückten, aber Max “The Great One” Franke hatte einen unglaublichen Tag erwischt. Mit atemberaubenden Paraden hielt er sein Team im Spiel. Die Gäste hatten aufgrund ihrer numerischen Überlegenheit einen konditionellen Vorteil, aber den machten die Männer von Martin Ohme und Co Manuel Knobloch mit ihrer Einstellung wett. Etliche Schüsse wurden schon geblockt, bevor sie überhaupt das Clubgehäuse erreichen konnten. 8 Sekunden vor Ende gelang dann doch noch der Anschlusstreffer zum 3:2, als der ESC Dresden den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers geopfert hatte. 1 Sekunde vor Ende hatten die Gäste noch die Chance zum Ausgleich, aber nochmal war Max “man of the Match” Franke zur Stelle. Danach war nur noch Jubel und Freude.

Auch wenn die Dresdner ab dem zweiten Drittel die spielerische Überlegenheit hatten, geht der Sieg des Clubs in Ordnung. Die Einstellung und die Leidenschaft mit der man agierte, rechtfertigen die drei Punkte an diesem Abend.

Manuel Knobloch für den Schlittschuh-Club 07 Berlin

Schiedsrichter: M. Schewe – Z. Niß. D. Schulz
Strafen: Club 16 (6/4/6), Dresden 8 (4/2/2)
Tore:
1:0 (04:08) G. Wemken (S. Braun); 2:0 (05:05) R. Richter (A. Vradenburg); 3:0 (05:43) P. d’Heureuse (Ch. Hidde);
3:1 (32:34) Ch. Rogenz (G. Ziegler, D. Frömter) PP1;
3:2 (59:52) J. Eberth (R. Gründel);