logo regioNichts zu holen gab es für die Berlin Blues gegen den ESC Dresden. Klar mit 0:6 (0:3/0:1/0:2) unterlagen die Blauen am Samstag und warten damit weiter auf den ersten Saisonpunkt.

Beide starteten mit einer Niederlage gegen ein Spitzenteam in die Saison. Hier war aber für beide durchaus ein Sieg möglich und so war ein hart umkämpftes Spiel zu erwarten. Die Blues wollten mit 16 Feldspielern antreten, es gab allerdings nach dem Aufwärmen einen Ausfall. Patrick Preiß musste passen und so blieben 15. Bei Dresden traten 17 der insgesamt 58 gemeldeten Spieler die Reise in die Hauptstadt an, zwei davon waren Torhüter.

Die Blues wurden gleich kalt erwischt. Denn den ersten Angriff der Gäste schloss Thomas Barth nach 25 Sekunden mit dem 0:1 ab. 59 Sekunden später folgte der nächste Rückschlag, Tom Banach erhöhte auf 0:2. Dresden beschäftigte Benjamin Nitschke im Tor der Gastgeber weiter sehr viel, von den Blauen kam vorne nicht viel. Und als es den Blues gelang, selbst erste Chancen zu erspielen und so besser ins Spiel zu kommen, schwächten sie sich durch Strafen. Eine davon nutzte Guillaume Vachon nach elf Minuten zum 0:3. Die Blues hatten bis zur Pause durchaus gute Torchancen, ein Treffer gelang aber nicht. Es gab aber den nächsten personellen Rückschlag, auch Nino Kinder musste im 2. Drittel das Spiel angeschlagen beenden.

Nach einer guten Chance zu Beginn des 2. Drittels zogen die Blues wieder eine dieser unnötigen Strafen und Dresdens Guillaume Vachon bedankte sich nach 23 Minuten für dieses Geschenk mit dem 0:4. Dresden kontrollierte das Spiel nun, von den Blauen kamen nur selten Schüsse durch. Auch zwei Powerplays der Gastgeber brachte keine Gefahr. Mit dem 0:4 waren die Berliner nach 40 Minuten gut bedient

Dresden hatte auch im letzten Drittel kaum Probleme, Spiel und Gegner zu beherrschen. Sie hatten die besseren Chancen und ließen selbst nur wenige zu. Vier Minuten vor dem Ende konnte Dresden in Unterzahl zum 0:5 treffen, Nils Münzberg vollendete einen Konter. 29 Sekunden vor dem Ende sorgte Carl Uhlig für den 0:6-Endstand. Am Ende konnte sich Dresdens Torhüter Manfred Stula als erster Keeper der Saison über ein Shutout freuen.

Die Blues müssen sich steigern, sonst wird es schwer, Punkte zu holen. Auch an der Disziplin muss gearbeitet werden. Am kommenden Samstag, folgt eine richtig schwere Aufgabe, es geht zu den Schönheider Wölfen.

Schiedsrichter: A. Simankov - D. Barz, D. Kiss
Strafen: Blues 20 (10/6/4), Dresden 18 (8/6/4)
Tore: 
0:1 (00:25) T. Barth (F. Berthold); 0:2 (01:24) T. Banach (F. Müller); 0:3 (10:55) G. Vachon (A. Wolters, F. Berthold) PP1;
0:4 (22:24) G. Vachon (C. Uhlig, A. Wolters) PP1;
0:5 (55:35) N. Münzberg (E. Hänsel) SH1; 0:6 (59:31) C. Uhlig (G. Vachon, T. Banach);

erschienen bei Icehockeypage