logo regioSie haben gekämpft, waren aber am Ende chancenlos. Die Berlin Blues unterlagen den Schönheider Wölfen mit 2:22 (1:3/1:8/0:11).

Mit den zwei Punkten aus dem Derby bei den Juniors und dem damit verbundenen ersten Saisonsieg konnten die Blues Selbstvertrauen für die schwere Aufgabe sammeln. Krasser Außenseiter waren sie aber trotzdem, zumal das Spiel am Vortag mit Sicherheit viel Kraft gekostet hatte. Gut geimpft oder genesen, aber trotzdem mit einigen Ausfällen, traten die Gäste an. 15 Feldspieler und zwei Torhüter konnten aufgeboten werden. Den Blues standen zehn Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung. Im Tor begannen Benjamin Nitschke (Blues) und Niko Stark (Schönheide).

Erwartet wurde ein Sturmlauf der Gäste mit viel Druck auf das Tor der Blues. Die Wölfe hatten auch den ersten Angriff. Dieser wurde abgefangen und mit dem ersten Angriff der Blues gelang ihnen nach 25 Sekunden das 1:0. Nino Kinder setzte nach und das brachte Erfolg. Eine Vorlage zu diesem Treffer kam von Torhüter Benjamin Nitschke. Ein Powerplay konnten die Blues nicht nutzen, die Gäste schon. Pete Kukla konnte freistehend abziehen und so stand es nach sechs Minuten 1:1. Schönheide drückte nun weiter und die Blues hatten auch noch Pech. Denn nach zehn Minuten musste Kapitän Christopher Graul die Partie verletzt beenden, ein Puck traf ihn unglücklich am Kinn und hinterließ eine offene Wunde, die im Krankenhaus genäht wurde. Ein Doppelschlag brachte die Gäste nach 14 Minuten mit 1:3 in Führung. Erst wurde Petr Kukla mustergültig angespielt und 20 Sekunden später war Vincent Wolf erfolgreich. Weitere Chancen konnte Schönheide nicht nutzen und so blieb es nach 20 Minuten beim 1:3.

Schönheide griff weiter an und nach 82 Sekunden landete ein Schuss von Yannick Löhmer im Berliner Gehäuse. Petr Kukla kam nach 25 Minuten zu seinem 3. Treffer und 49 Sekunden später trag Kilian Glück zum 1:6. Tomas Rubes in Überzahl (27.) und Kevin Piehler (29.) Erhöhten auf 1:8, dann ging der gute Benjamin Nitschke vom Eis und Marco Papajewski übernahm. Der Kampfgeist der Blauen wurde nach 32 Minuten belohnt, Felix Kübler ließ bei einem Alleingang Schönheides Keeper keine Chance und es stand 2:8. Nach 40 Minuten stand es -, Florian Heinz (35.), Yannick Löhmer (38.) und Petr Kukla (40.) waren erfolgreich.

Zum letzten Drittel wechselten auch die Wölfe den Torhüter, Oliver Granert übernahm nun. Am Spielverlauf änderte sich nichts, die Wölfe bissen weiter zu. Vincent Wolf (44., 48.), Petr Kukla (48.), Tomas Rubes (50.), Florian Heinz (51., 52., 54.), Simon Friedrich mit seinem ersten Treffer für die Wölfe (53.), Jan Gruß mit dem 2:20 (56.), Philip Riedel (58.) und Simon Friedrich (60.) sorgten für einen Endstand von 2:22. Beide Torhüter der Blues verhinderten eine noch höhere Niederlage. Der Einsatz stimmte bei den Blues, dennoch gab es die erwartete Niederlage und im letzten Drittel war dann auch keine Kraft mehr da. Wie es in der Liga weitergeht, ist im Moment unklar.

In Sachsen gilt ab Montag für Amateursport ein Lockdown und dieser könnte auch die Regionalligisten treffen. Sobald es hier Neuigkeiten gibt, werdet ihr darüber informiert.

Schiedsrichter: F. Möller - Ch. Krüger, A. Loosley
Strafen: Blues 8 (4/4/0), Schönheide 2 (2/0/0)
Tore:'
1:0 (00:24) N. Kinder (N. Pilz, B. Nitschke); 1:1 (05:44) P. Kukla (K. Glück, Y. Seidel) PP1; 1:2 (13:17) P. Kukla (F. Heinz, K. Glück); 1:3 (13:33) V. Wolf (F. Heinz, K. Glück);
1:4 (21:22) Y. Löhmer (K. Piehler, K. Glück); 1:5 (24:07 P. Kukla (F. Heinz, V. Wolf); 1:6 (25:56) K. Glück (F. Heinz, V. Wolf); 1:7 (26:41) T. Rubes (R. Zerbst, J. Gruß) PP1; 1:8 (28:54) K. Piehler (T. Rubes, R. Zerbst); 2:8 (31:02) F. Kübler (N. Kinder,  J. Schmidt); 2:9 (35:32) F. Heinz (V. Wolf, P. Kukla); 2:10 (37:48) Y. Löhmer (R. Zerbst, J. Gruß); 2:11 (39:05) P. Kukla PP1 (K. Glück, F. Heinz);
2:12 (43:55) V. Wolf (P. Kukla, K. Glück); 2:13 (47:03) P. Kukla (V. Wolf, Y. Seidel); 2:14 (47:47) V. Wolf (F. Heinz, K. Glück); 2:15 (49:16) T. Rubes (R. Zerbst, K. Piehler); 2:16 (50:44) F. Heinz (P. Kukla); 2:17 (51:20) F. Heinz (P. Kukla, V. Wolf); 2:18 (52:35) S. Friedrich (Ch. Freitag, F. Berger); 2:19 (53:31) F. Heinz (Y. Seidel, K. Glück); 2:20 (55:51) J. Gruß (T. Rubes, K. Piehler); 2:21 (57:02) P. Riedel (Ch. Freitag, S. Friedrich); 2:22 (59:52) S. Friedrich (K. Piehler, P. Riedel);

erschienen bei Icehockeypage