logo fassDie Blues zeigten mal wieder ihr Derbygesicht und forderten FASS Berlin stärker, als es den Weddingern gefiel. Erst im Schlussdrittel setzte sich der Tabellenführer der Regionalliga Ost klar ab und siegte mit 12:6 (2:2, 5:3, 5:1). Den Sieg verdankt FASS der individuellen Qualität seiner Angreifer, aber insbesondere dem effizienten PowerPlay, welches man bei sechs Versuchen sechs Mal in Tore ummünzen konnte.

rl 78Foto: Alexandra BohnFASS standen am Samstagabend 17+2 Akteure zur Verfügung, wobei Heiko Reinert in der Verteidigung zu seinem Debüt kam und Danny Bohn nach Verletzungspause erstmals wieder im Kasten stand. Die Gäste boten 13+2 Spieler auf, konnten also mit drei Angriffsreihen agieren. Und gleich mit dem ersten Angriff brachte Kinder sein Team mit 0:1 in Führung. FASS kam in der Folge zu zahlreichen Chancen, scheiterte aber meist am starken Nitschke. Es dauerte bis zur 13. Minute, bis Daniel Volynec in Überzahl den Ausgleich markierte. Als Luis Noack das 2:1 erzielte, glaubten die (trotz 2G+) immerhin 75 Zuschauer die Gastgeber schon auf der Siegerstraße, aber Kübler glich nur wenig später aus. Trotz eines Torschussverhältnisses von 26:7 ging es so mit einem Unentschieden in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel konnte sich FASS nicht entscheidend absetzen. Tore fielen nun reichlich, doch nahmen sich auch die gefährlich konternden Blues ihren Anteil. 7:5 hieß es nach 40 Minuten im Erika-Heß-Eisstadion, und die Messen waren noch nicht gesungen, gingen doch die Blues aufgrund einer Fünf-Minuten-Strafe gegen Ryan Warttig mit fast drei Minuten Überzahl in den Schlussabschnitt.

rl 79Foto: Alexandra BohnAllerdings drehten Felix Braun und Daniel Volynec den Spieß um und trugen einen Konter vor, den Volynec mit seinem vierten Treffer des Abends abschloss (42.). Danach hatte FASS das Spiel im Griff. Daniel Kruggel setzte noch einen Sonntagsschuss von der blauen Linie in die Maschen (48.), und drei PowerPlay-Tore von Felix Braun (50.), Gregor Kubail (52.) und Nico Jentzsch (59.) machten das Dutzend voll.

Nach diesem Arbeitssieg wartet am Sonntagabend gleich die nächste Aufgabe auf FASS, wenn es um 19:00 Uhr bei den Eisbären Juniors im Wellblechpalast um die nächsten drei Punkte geht. Sicher trifft man dann auf den nächsten hoch motivierten Lokalrivalen, der den Weddingern das Leben schwer machen will.

Tore:
0:1 (00:35) Kinder, 1:1 (12:15) Volynec (Wild, Warttig) PP1, 2:1 (16:23) Noack (Neugebauer), 2:2 (17:02) Kübler;
3:2 (23:23) Fiedler (Braun, Miethke), 4:2 (27:31) Kubail (Noack, Jentzsch), 4:3 (28:05) Tinius, 5:3 (29:45) Volynec (Fiedler, Kubail) PP1, 6:3 (31:07) Volynec (Fiedler, Braun), 6:4 (33:23) Joselowitsch, 7:4 (37:10) Fiedler (Jentzsch, Kubail) PP1, 7:5 (38:20) Kinder;
8:5 (41:18) Volynec (Braun) SH1, 8:6 (45:36) Rittner, 9:6 (47:05) Kruggel (Merk, Wild), 10:6 (49:59) Braun (Volynec, Wild) PP1, 11:6 (51:41) Kubail (Wild, Volynec) PP1, 12:6 (58:13) Jentzsch (Watzke, Fiedler) PP1.
Schiedsrichter: Englisch – Leonhardt, Kiss.
Strafen: FASS 7, Blues 14.
Zuschauer: 75.
Torschüsse: 68-27.
Bullys: 35-30.

Pressemitteilung FASS Berlin