logo regioFünf Spiele gab es am Wochenende in der Regionalliga Ost. Wieder gab es einiges zu bejubeln, aber auch einigen Frust.

Knapper Crashers-Sieg gegen dezimierte Juniors

Die Chemnitz Crashers und die Eisbären Juniors Berlin würden mit weiteren Punkten den Abstand nach unten vergrößern und weiter zumindest um den 3. Platz spielen. Chemnitz gewann am Ende auch die Partie, aber sie hatten gewaltig zu tun. Denn die mit 10 Feldspielern und einem Torhüter angereisten Juniors machten den Gastgebern das Leben schwer. Dabei konnten Sebastian Kneuse (7.), Alexander Neudecker (20.) und Jacob Lohse (36.) Chemnitz vor 467 Zuschauern schon mit 3:0 in Führung bringen. Die Juniors kamen aber durch Tom Lorer (37.) und Nico Schröder (49.) noch auf 3:2 heran. Doch eine Minute nach dem Anschlusstreffer konnte Michael Stiegler mit dem 4:2 für eine Entscheidung sorgen. Den Juniors gelang 20 Sekunden vor dem Ende noch der Treffer zum am Ende achtbaren 4:3 (2:0/1:1/1:2).

Schönheide gewinnt Spitzenspiel

Erstmals trafen in dieser Saison die beiden Favoriten FASS Berlin und die Schönheider Wölfe aufeinander. 232 Zuschauer sahen im 1. Drittel vier Tore. Florian Heinz traf nach 48 Sekunden und Timon Busse konnte in der 6. Minute das 0:2 erzielen. Doch FASS konnte durch einen Überzahltreffer von Patrick Czajka (7.) und Stefan Freunschlag (14.) das Spiel ausgleichen. Auch das 2:3 von Florian Richter nach 25 Minuten konnten die Weddinger durch einen weiteren Überzahltreffer von Tom Fiedler zwei Minuten später ausgleichen. Dann aber trafen nur noch die Wölfe; Timon Busse eine weitere Minute später zum 3:4, den Rest erledigten Jan Gruß (33.) und im letzten Drittel Florian Heinz (49.) sowie Tomas Rubes (57.) So gewann Schönheide am Ende mit 3:7 (2:2/1:3/0:2) und kann sich in der Tabelle weiter absetzen.

Jungfüchse geben Spiel ab

Die Jungfüchse Weißwasser könnten sich mit einem Erfolg beim ESC Dresden weiter von den Eislöwen absetzen und ebenfalls im Rennen um die Plätze drei und vier bleiben. Die Jungfüchse erwischten einen Blitzstart, Pavel Dousa traf nach 97 Sekunden und Phil Miething nach 132 Sekunden. Es sollten allerdings die letzten Tore der Gastgeber an diesem Tag sein. Dresden konnte eine Minute vor der 1. Pause durch Maxim Rebizov das 1:2 erzielen und in den letzten Minuten des Spiels drehten die Eislöwen die Partie. Johann Wienold (55.) und 35 Sekunden vor dem Ende Maxim Rebizov sorgten für ein 2:3 (2:1/0:0/0:2) für die Gäste, die damit die rote Laterne abgeben.

FASS gewinnt in Dresden

Der ESC Dresden musste am Sonntag noch mal ran, FASS Berlin kam zum Tabellenletzten. Philipp Hermann brachte FASS nach 12 Minuten in Führung, Maxim Rebizov glich zwei Minuten später aus. Tom Fiedler (18.), in Überzahl Felix Braun (23.), Dennis Merk (26.), erneut Felix Braun (33.), Felix Kübler (44.) und Daniel Volynec (45.) brachten FASS mit 1:7 in Führung. Felix Pantou konnte für Dresden das 2:7 erzielen (47.), doch 24 Sekunden später war wieder Daniel Volynec für FASS erfolgreich. Patrick Preiß erzielte den 9. Treffer der Weddinger, Maxim Rebizov für Dresden den 3. und letzten Treffer der Partie (54.). FASS gewann am Ende mit 3:9 (1:2/0:3/2:4) und hält damit den 2. Tabellenplatz.

Wölfe mit knappen Pflichtsieg

Die Schönheider Wölfe hatten am Sonntag Tornado Niesky zu Gast. Vor 399 Zuschauern hatte Schönheide einiges zu tun, um am Ende mit 7:5 (1:1/3:1/3:3) zu gewinnen. Niesky konnte nach drei Minuten durch Tom Brezina in Überzahl in Führung gehen, Vincent Wolf glich nach 17 Minuten aus. Erneut Tom Brezina brachte Niesky nach 23 Minuten wieder in Führung, doch Florian Heinz mit zwei Trefffern (29., 30.) und Tomas Rubes (39.) drehten die Partie. Timon Busse (53.) und Richard Zerbst (49.) sorgten mit den Toren zum 6:2 für eine Vorentscheidung. Wieder in Überzahl Tom Brezina mit seinem 3. Treffer brachte Niesky auf 6:3 heran, doch eine Minute später konnte Richard Zerbst den letzten Schönheider Treffer erzielen. Tom Domula (57., 59.) erzielte die letzten beiden Treffer dieser abwechslungsreichen Partie.

In der Tabelle führt Schönheide drei Punkte vor FASS, die Wölfe haben aber nach wie vor ein Spiel weniger bestritten. Chemnitz hat nun 15 Punkte, Weißwasser 12, die Juniors zehn. Dresden mit sechs Punkten und Niesky mit vier Punkten tauschen wieder die Tabellenplätze. Allerdings haben die Teams unterschiedlich viele Spiele bestritten und so kann noch einiges passieren.

Vier Spiele sind für das kommende Wochenende angesetzt. Ausführliche Statistiken gibt es im SEV-Manager.

erschienen bei Icehockeypage