logo regio40 Minuten konnten die Berlin Blues beim ersten Heimspiel der Saison gegen den ESC Dresden gut mithalten und sie lagen vorne. Dann aber war Schluss mit der Hoffnung auf einen Sieg, denn am Ende unterlagen sie mit 4:6 (2:1/2:0/0:5).

Letzte Woche trafen sich beide in Dresden und die Eislöwen siegten 6:1. Im ersten Heimspiel sollte ein besseres Ergebnis erzielt werden. Nach ausgeglichenem Beginn ging es ab der 10. Minute richtig los. Zunächst landete ein Schuss der Blues an der Latte, dann machte es Fabian Schiller besser und erzielte das 1:0. 50 Sekunden später konnte Gustav Rittner auf 2:0 erhöhen. Doch auch Dresden kam zu Chancen und ebenfalls zu einem Metalltreffer (14.). Beide Teams nutzten in der Folge Powerplays nicht aus. 19 Sekunden vor der ersten Pause wurde David Frömter auf die Reise geschickt und verkürzte auf 2:1.

Aus dem Mitteldrittel gibt es nur wenig zu berichten. Marcel Hermle traf nach 19 Sekunden zum 3:1 und Christopher Hidde erhöhte nach 29 Minuten auf 4:1. Der Rest des Drittels war viel Kampf und Krampf auf beiden Seiten.

Es blieb bei viel Einsatz auf beiden Seiten, spielerisch ging nun nicht mehr viel. Dresden gelang nach 45 Minuten das 4:2, Torschütze war wieder David Frömter. Und ab der 50. Minute nahmen die Blues zusätzliche Auszeiten in Form von Strafen. Das nutzten die Eislöwen gnadenlos aus. David Frömter (51.) und Philipp Buschbeck (52.) trafen bei doppelter Überzahl und das 4:5 durch Jakub Pejsa drei Minuten vor dem Ende war Überzahltreffer Nr. 3 für Dresden. Per Penalty sorgte John Koslowski nach 58 Minuten für den Endstand.

Für die Blues wäre in diesem Spiel mehr möglich gewesen, aber alleine fünf kleine Strafen am Stück waren einfach zu viel. Nun gilt es, das Positive aus diesem Spiel mitzunehmen. (Norbert Stramm)

Schiedsrichter: M. Schewe - A. Betnerowicz, J. Sauerzapfe
Strafen: Blues 20 + je 10 T.-P. Heinisch, P. Preiß (8/2/30), ESCD 4 (2/2/0)
Tore:
1:0 (09:39) F. Schiller (P. Kienscherf, T.-P. Heinisch); 2:0 (10:29) G. Rittner (W. Hendriks, M. Hermle); 2:1 (19:41) D. Frömter (P. Buschbeck, G. Ziegler);
3:1 (20:19) M. Hermle; 4:1 (28:47) Ch. Hidde (P. Kienscherf, M. Hermle);
4:2 (44:24) D. Frömter (J. Koslowski); 4:3 (50:44) D. Frömter (J. Koslowski, T. Barth) PP2; 4:4 (51:50) P. Buschbeck (T. Barth, Koslowski) PP2; 4:5 (56:42) T. Barth (F. Scheib, D. Frömter) PP2: 5:6 (57:43) J. Koslowski PS;

erschienen bei Icehockeypage