logo ewhlNachfolgend Berichte zu den Spielen der EHV Sabres Wien und des KSV Neuberg Highlanders

Heimsieg zum Abschluss des strapaziösen Wochenendes

EWHL: EHV Sabres Wien - KSV Neuberg Highlanders 5:2 (3:2, 2:0, 0:0)

Nach der langen Busfahrt (mehr als 12 Stunden im Bus) - Rückkehr in der Früh vom Auswärtsspiel im Supercup gegen Planegg - mussten die Sabres mit müden Beinen bereits am Sonntag wieder ran, Gegnerinnen waren die ausgeruhten Neuberg Highlanders, welche ihr erstes Saisonspiel bestritten.

Dementsprechend folgte die bisher schlechteste Saisonleistung der Wienerinnen, es reichte aber dennoch zu einem schlussendlich ungefährdeten Heimsieg. Die Highlanders gingen zwar in Min. 5:24 in Führung, danach kam das Spiel der Sabres aber etwas in Schwung, der Ausgleich in Min. 11:00 durch Julia McKinnon, weitere Treffer in Min. 17:42 durch Monika Vlcek und 18:24 Charlotte Wittich. Knapp vor Ende des Drittels kamen die Highlanders noch auf 3:2 heran.

Im 2. Drittel dann ein schnelles Tor (20:31 Julia McKinnon). Nicole Arnberger im Sabres Tor konnte die wenigen Highlanders Chancen in weiterer Folge souverän entschärfen. Laura Lüftenegger erzielte in Min. 35:59 das 5:2 für die Heimischen.

Im Schlussabschnitt fiel kein weiterer Treffer mehr, die Sabres kamen nicht mehr in Bedrängnis und konnten weitere 3 Punkte einfahren.
Tore Sabres: McKinnon 2, Wittich, Vlcek, Lüftenegger

OVERTIME NIEDERLAGE IN PLANEGG

EWHL-Supercup: ESC Planegg (GER) - Austrian Sabres Selects 2:1 (0:1, 1:0, 0:0, 1:0) n.Vl.

2 Linien der Selects standen 4 Linien der Planeggerinnen gegenüber. Der Grund dafür war, das die Neuberg Highlanders, welche an diesem vom ÖEHV unterstützten Projekt grundsätzlich beteiligt sind, trotz spielfreien Tages keine Spielerinnen abstellten. Ein großer Dank gilt dafür unserem regulären Kooperationspartner Devils Graz die uns, trotz eigenem DEBL-Spiel, für dieses schwere Auswärtsspiel gegen die deutschen Vizemeisterinnen unterstützten!

Nun zum Spiel: eine sensationelle kämpferische Leistung der Sabres die den Unterschied der Spielerinnenanzahl mit viel Herz ausglichen. Im ersten Drittel hatten die Sabres mehr Spielanteile, in Min. 14:42 erzielte Julia Mazurek im Powerplay den Führungstreffer der Selects.

Ab dem 2. Drittel hatte dann Planegg etwas mehr vom Spiel, in Min. 24:54 der Ausgleich. Chancen auf beiden Seiten, ein intensives, hochklassiges Spiel mit extrem hohem Tempo bekam das Publikum zu sehen.

Weitere Treffer fielen vorerst keine mehr, so mussten die Sabres Selects zum dritten Mal in Serie in die 3 gegen 3 Overtime. Diesmal gab es kein Happy-End, Planegg erzielte in Min. 64:03 den entscheidenden Treffer in der Verlängerung. Damit haben die Sabres Selects nach den Siegen gegen Memmingen und Ingolstadt auch gegen das dritte teilnehmende deutsche Team gepunktet, und traten zufrieden die lange Heimreise an.

Tor Sabres: Mazurek

EHV Sabres Wien

Starke Kämpferische Leistung in WIEN

Beim Saisonstart gegen Wien machten die Highlanders keine schlechte Figur. Leider fehlten mit Jenny Pesendorfer und Julia Schneeberger zwei wichtige Spielerinnen, die durch blutjunge Talente ersetzt werden mussten. Trainer Jorma Siitarinen war trotz der 2:5 Niederlage sehr zufrieden und sieht einiges an Perspektiven für die restliche Saison.

Die Highlanders gingen ohne Respekt in dieses schwere Spiel, hatte man doch noch keinerlei Matchpraxis in dieser Saison. Es war von Beginn an eine kämpferische Partie, in der die Wienerinnen nicht ins Spiel fanden und die Highlanders gut verteidigten und wenig zuließen. In der 3min bereits die erste Strafe gegen Hannah McGowan bei den Highlanders – das Unterzahlspiel war sehr gut - Wien ohne nennenswerte Torchance. In der 4 min musste auch eine Wienerin in die Kühlbox – genau als McGowan wieder aufs Eis kam ein langer Pass – sie konnte die Topchance zur Führung aber nicht nutzen und schoss knapp darüber. Es verblieben aber noch über eine Minute Überzahl - 30 Sekunden später nutzte McGowan ihre zweite Chance und erzielte aus einem Gestocher vor dem Tor den Führungstreffer zum 1:0 für die Highlanders. Wien wurde auch weiterhin gut gestört und fand nicht ins Spiel – in der 12 min jedoch ein zu weites Aufrücken der Verteidigung bei den Highlanders und Julia McKinnon fuhr nach einem langen Pass allein aufs Tor und verwertete eiskalt ins Kreuzeck -1:1. Am Spielverlauf änderte sich nicht viel – Wien zwar optisch überlegen aber ohne wirkliches Rezept. In der Schlussphase des Drittels eine kurze Phase in der die HIghlanders sehr unkonzentriert agierten. Und so konnten die Sabres binnen 42 Sekunden durch mehr als unnötige Tore von Monika Vlcek und Charlotte Wittich auf 3:1 erhöhen. Neuberg durch die beiden Treffer wieder aufgeweckt aber wieder rasch im Vorwärtsgang. In Minute 19 erneut eine Strafe gegen Wien – und es dauerte nicht lange bis abermals Hannah McGowan nach schönem Pass aus spitzem Winkel ins Kreuzeck traff – 2:3 und Drittelende!

Kaum aus den Kabinen verschliefen die Highlanders den Beginn und mussten bereits nach 30 Sekunden abermals einen vermeidbaren Treffer durch Julia McKinnon hinnehmen. Wien kam etwas besser ins Spiel und kam nun öfters gut vors Tor – die Verteidigung der Highlanders und Torfrau Katharina Schellnegger waren aber immer zur Stelle. In der 29 min ein sehr guter weiter Pass auf das Teamkücken der Highlanders – die erst 13jährige Nina Rainer für alleine aufs Wiener Tor, konnte den Puck jedoch nicht an der Torfrau vorbei bringen. In der 46 min dann eine kleine Vorentscheidung – Laura Lüftenegger konnte auf 5:2 für die Sabres erhöhen. Die Highlanders steckten aber keineswegs auf sondern kämpften weiter. Drittelpause!

Das dritte Drittel wurde von beiden Seiten extrem intensiv geführt – somit waren Strafen die logische Folge. Wien war auch im letzen Spielabschnitt die aktivere Mannschaft und man merkte vor allem beim Spielaufbau, dass die Mannschaft schon komplett im Spielbetrieb steht – die HIghlanders verteidigten aber sehr gut und ließen kaum etwas zu. Spielerisch gilt es bei den Highlanders noch einiges zu verbessern, was aufgrund der fehlenden Matchpraxis aber verständlich ist. Absolut positiv zu erwähnen ist das Unterzahlspiel der Steirerinnen, die auch bei 3 gegen 5 standhaft blieben. Es war eine wirklich erfreuliche Gesamtleistung der Mannschaft mit einer Hannah McGowan, die ihre Torgefährlichkeit bereits aufblitzen ließ.

Fazit: Das Ergebnis geht in Ordnung, da Wien spielerisch mehr gezeigt hat. Trotzdem wäre für die Highlanders mehr zu holen gewesen, da zumindest drei Tore absolut unnötig gewesen sind. Somit kann man ein positives Resüme ziehen und hoffnungsvoll in die Saison blicken.

Sabres Wien – KSV Neuberg Highlanders

5:2 (3:2, 2:0, 0:0)

Tore: McKinnon(2), Vlcek, Wittich, Lüftenegger; McGowan(2)

Strafen: 12:14

 

KSV Neuberg Highlanders