logo ewhlAm Wochenende mussten der EHV Sabres Wien und der KSV Neuberg Highlanders gegen KMH Budapest antreten, hier die Berichte.

0:5 Schlappe in Budapest

w 12Gegen "alte Bekannte" ging es bei diesem Spiel in Budapest, mit Esther Kantor, Victoria Vigilanti und Coach Mika Väärälä sind ja bekanntlich 3 Ex-Sabres im Dienste der Ungarinnen. Die Sabres begannen stark, doch das erste Tor Budapests ließ nicht lange auf sich warten, nach 3:18 Min. war es Esther Kantor die KMH in Führung brachte. Danach lief bei den Sabres nichts mehr zusammen, Torfrau Nicole Arnberger wehrte sich bestens gegen weitere Gegentreffer, die aber in Min. 15:54 und 19:15 doch noch fielen, so stand es 3:0 für KMH nach dem ersten Abschnitt.

Ab dem 2. Drittel kamen die Sabres wieder besser ins Spiel, vor allem die Anfangsphase des Drittels war gut, aber Victoria Vigilanti im Budapest Tor war unüberwindbar. Einen Treffer erzielten wieder die Budapesterinnen (Min. 24:25), so stand es nach dem 2. Drittel 4:0 für die Heimischen.

Im Schlussabschnitt dasselbe Bild wie im Mitteldrittel, die Sabres sehr bemüht vor allem am Beginn und dann gegen Ende, beide Torfrauen fast unüberwindbar, KMH stellte mit einem Treffer in Min. 47:59 den 5:0 Endstand her. Jetzt gilt es Akkus aufladen, denn am Donnerstag warten mit Aisulu Almaty (KAZ) schon die nächsten starken Gegnerinnen. Um sich für die Meisterrunde der Top-4 zu qualifizieren sind hier Punkte unbedingt notwendig.

Fotos vom Spiel

EHV Sabres Wien

Budapest siegt verdient – Ergebnis zu hoch

Wieder einmal zeigten die Highlanders nur phasenweise was eigentlich möglich wäre. Budapest ging als klarer Favorit in die Partie und verwertete die Chance, die sich geboten haben eiskalt. Die Highlanders vergaben zu viele Großchancen und verteilten einige Gastgeschenke. Der Sieg von Budapest geht absolut in Ordnung – die Höhe nicht wirklich.

Budapest zeigte von Anfang an ein schnelles Spiel. Man konnte sofort sehen, dass die Mannschaft bestens eingespielt ist und nicht umsonst auf Platz zwei liegt. Die Highlanders waren von Beginn an sehr „giftig“ und kamen immer wieder sehr gefährlich vor das Tor. In der 6min dann die Führung für Budapest durch Esther Kantor. Die Highlanders steckten das Tor weg als wäre nichts gewesen. In der Folge wurden die Heimischen immer stärker und kamen immer öfters zu wirklichen Topchancen. Die an diesem Nachmittag in Topform agierende ungarische Torfrau musste mehrmals ihr ganzes Können aufzeigen. Zu Ende des ersten Spielabschnittes hätte es eine Führung der Highlanders geben müssen – ABER ohne Tore bleiben die besten Chancen unbelohnt.

Wieder einmal war es das zweite Drittel in dem die Vorentscheidung fiel. Für ein Gastgeschenk nach nur 22 Sekunden bedankte sich Rebeka Ungar recht herzlich zum 0:2. Unmittelbar im Anschluss wurde wieder eine 100% Chance nicht genützt – und frei nach dem Motto „Tore die man nicht schießt - bekommt man!“ Trafen Rebeka Ungar und Esther Kantor binnen 40 Sekunden abermals und es stand 0:4 – ohne einer zwingenden Torchance der Ungarinnen bis zu dem Zeitpunkt in Drittel Nr.2!

Somit war eine Topleistung der Highlanders binnen drei Minuten in Luft aufgelöst. Es dauerte einige Minuten bis die Highlanders wieder „auf Schiene“ waren – vorerst änderte sich aber nicht viel – Chance um Chance wurde vergeben. In der 30min war es dann aber endlich soweit – Emily Ford konnte ein Zuspiel von Delia McNally im Netz unterbringen. Es keimte Hoffnung auf und die Highlanders gingen sofort wieder in den Angriff über – ein individueller Fehler einer Highlanderin und Budapest macht aus einem klassischen Kontor nach nur 19 Sekunden den Sack wohl endgültig zu – 1:5 durch Nooren Averi. Der Schock saß nun richtig – bis Drittelende war das Spiel ausgeglichen und Victoria Vigilanti im Budapester Tor eine Macht.

Zu Beginn des Schlussdrittels versuchten die Highlanders noch einmal alles, es war aber wie verhext und der Puck wurde immer irgendwie entschärft. In der 47min dann die endgültige Entscheidung – eine Verteidigerin der Highlanders rutscht aus und Nooren Averi kann allein aufs Tor ziehen und trifft genau ins Kreuzeck – 1:6. Somit war die Luft draußen bei den Highlanders – Nooren Avery und Ester Kantor mit ihren dritten Toren und Vivien Somogyi trafen bis zur Schlusssirene noch zum Endstand von 1:9.

Der Sieg der Ungarinnen geht absolut in Ordnung war aber in dieser Höhe, aufgrund der vielen vergebenen Chancen und Gastgeschenke wohl etwas zu hoch.

KSV Neuberg Highlanders – Budapest 1:9 (0:1, 1:4, 0:4)

Tore: Ford; Kantor(3), Averi(3), Ungar(2), Somogyi
Strafen: 8:12
Torschüsse: 18:30

KSV Neuberg Highlanders