logo ewhlNachfolgend die Berichte vom EHV Sabres Wien du dem KSV Neuberg Highlanders zum letzten Wochenende

Almaty schlägt die Sabres

Erstes Spiel von dreien gegen Almaty. Zum Auftakt das "Auswärtsspiel" in der heimischen Halle. Die Kasachinnen wie erwartet körperlich top und taktisch sehr gut eingestellt. Zu Beginn des Spiels neutralisierten sich beide Teams gegenseitig, es wurden kaum Torchancen herausgespielt. Bei den wenigen waren die beiden Torfrauen (Jessica Ekrt bei den Wienerinnen) immer aufmerksam. Nach 9:32 Min. erzielte Aisulu den ersten Treffer. Auch weiterhin wenige Torchancen, so ging es mit der 1:0 Führung Almatys in die erste Pause.

Zu Beginn des 2. Drittels übernahmen die Sabres das Kommando, es gab einige sehr gute Chancen, aber es wollte kein Tor gelingen. Wie es dann im Sport so ist kam das bekannte Zitat "wenn man keine Tore schiesst bekommt man sie" zum Tragen, und die Kasachinnen zeigten vor wie man es macht - das 2:0 Aisulus in Min. 26:54. Damit war klar das es jetzt sehr schwer wird, denn wenn Aisulu einmal führt stehen sie sehr kompakt. Die Konter waren immer gefährlich, knapp vor Ende des 2. Abschnitts dann noch der dritte Torerfolg der Kasachinnen.

Im Schlussdrittel nach nur 13 Sekunden das nächste Gegentor. Damit war es endgültig gelaufen. Das Spiel "plätscherte" ohne große Höhepunkte vor sich hin. Mit dem 4:0 war auch der Endstand gegeben.

Die Tatsache, das diese Saison keine einfache wird war bereits zu Beginn bekannt, aber irgendwie ist jetz doch "der Wurm drinnen". Bereits 2 Spiele in Folge kein Tor erzielt, die 5. Niederlage in Serie.
Bereits Samstag (14.25 Uhr, Halle 3) gibt es im "Heimspiel" die Gelegenheit zur Revanche.

Im Sabres Dress debütierte diesmal mit Schiedsrichterin und EBEL-Lineswoman Bettina Angerer eine weitere Kooperationsspielerin der Devils Graz.

EWHL: Aisulu Almaty (KAZ) - EHV Sabres 4:0 (1:0, 2:0, 1:0)

Neuerliche Niederlage gegen Almaty

39:22 lautete am Ende die Schussbilanz aus Sicht der Sabres, aber eine Niederlage kam dabei heraus.
Im ersten Abschnitt hatten die Kasachinnen nur 4 Torschüsse zu verzeichnen, erzielten aber nach 17:59 Minuten das glückliche 0:1.

Im 2. Drittel gelang Kapitänin Charlotte Wittich nach 22:05 Minuten der verdiente Ausgleich. Jetzt kam Hoffnung auf, das die "Seuche" vor dem Tor ein Ende hat. Aber es sollte nicht sein. Aisulu ging in Minute 29:09 neuerlich in Führung.

Im Schlussdrittel folgte dann ein Sturmlauf der Sabres, aber wie schon so oft in den letzten Spielen ohne zählbaren Erfolg. Ein vergebener Penaltyshot nach 56:05 Minuten kam dann auch noch dazu. So konnte Almaty auch das zweiteSpiel in Wien gewinnen.

EWHL: EHV Sabres - Aisulu Almaty (KAZ) 1:2 (0:1, 1:1, 0:0)

Sieg nach Overtime

Das dritte Aufeinandertreffen innerhalb weniger Tage (wieder ein "Auswärtsspiel in Wien") diesmal im Supercup. Wir bedanken uns bei unserem Kooperationspartner Devils Graz für die Unterstützung (gelungene Debüts von Bianca Tendl und Sabrina Geier, auch Nina Ausperger war wieder mit dabei). Die mit einem anderen Verein aus der Steiermark über den ÖEHV vereinbarte Unterstützung kann man vergessen, wir werden in Zukunft für das Selects Team auch auf Spielerinnen von dort gerne verzichten. Paula Marchhart feierte ihr Debüt im Tor, Nicole Arnberger (übliche Position Torfrau) diesmal als Verteidigerin. Zum Spiel: Wie schon zuvor eine ausgeglichene Angelegenheit. Heute sollte es den Sabres aber gelingen die Torsperre zu durchbrechen. Die Kasachinnen führten 2:0 (Min. 6:28 und 11:13) aber die Sabres kamen zurück und konnten durch Treffer von Cara Zubko (12:50) und Charlotte Wittich (16:47) noch im 1. Abschnitt ausgleichen.

Im 2. Drittel ging Aisulu wieder schnell in Führung, aber neuerlich Charlotte Wittich die den Ausgleich zum 3:3 erzielte (Min. 33:13). Mit deisem Spielstand ging es auch in die Kabinen.

Im Schlussdrittel ein offener Schlagabtausch. Beide Teams hatten einige Chancen auf den nächsten Treffer, es fiel aber keiner. So ging es im 4. Supercupspiel der Sabres Selects in die ebensovielte Overtime. 3 gegen 3, da wird jeder Fehler sofort bestraft. Julia McKinnon erlöste dann die Sabres und das Publikum von der Spannung, sie erzielte nach 62:26 Minuten das vielumjubelte Game-Winning-Goal. Dieser Erfolg war für die Moral sehr wichtig, das doch etwas angeknackste Selbstvertrauen nach den letzten Spielen sollte wieder etwas aufgebessert worden sein.

Ein großes Lob auch an unsere Sportfreundinnen aus Kasachstan - immer fair, freundlich. Solche Gäste wünscht man sich immer. Wir wünschen ihnen für ihre weiteren Stationen in den nächsten Tagen alles Gute!

EWHL-Supercup: Aisulu Almaty (KAZ) - Austrian Sabres Selects 3:4 (2:2, 1:1, 0:0, 0:1) n. Vl.
Tore Sabres: Wittich (2), Zubko, McKinnon

EHV Sabres Wien

Bessere Mannschaft – Verloren!

Es ist bisher wie verhext – zumindest 50 Minuten war man gegen Bratislava die klar stärkere Mannschaft, konnte viele Topchancen aber nicht nutzen und musste sich letztendlich viel zu hoch geschlagen geben. Spielerisch war es mit Sicherheit die beste Saisonleistung der Highlanders – der Aufwärtstrend ist ganz klar erkennbar.

Nach fünf Niederlagen konnte man in den letzten Spielen trotzdem eine klare Steigerung der Mannschaft erkennen. Auch in diesem Spiel gingen die Neubergerinnen als Außenseiter aufs Eis – zu sehen war aber von Anfang an nichts davon. Es wurde sofort ein interessantes Spiel in dem Bratislava überhaupt nicht ins Spiel kam und von den Highlanders teilweise richtig belagert wurden. Wie schon in den vergangenen Spielen konnte diese Überlegenheit nicht in Tore umgemünzt werden. Wie so oft im Sport kommt es dann so, dass man die Tore, die man nicht schießt selber bekommt. Mit der ersten brauchbaren Torchance gingen die Slowakinnen eigentlich unverdient in Führung. Der Gegentreffer wurde sofort weggesteckt und es wurde weiter gekämpft. In der 16 Minute wurden die Bemühungen nach unzähligen vergebenen Chancen belohnt und Julia Willenshofer verwertet ein schönes Zuspiel von Emily Ford zum 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Pause.

Das zweite Drittel begann wie das erste endete – rollende Angriffe der Highlanders und zusammenhanglose Slowakinnen, die nur auf Spielzerstörung aus waren. In der 33 min ein toller Konter der Highlanders der mit einer Dreifachchance und der vermeintlichen Führung endete – ABER – der Schiedsrichter entscheidende auf „No Goal“ wegen angeblichem Schlittschuhtor – eine mehr als umstrittene Szene. Die Highlanders aufgrund der Entscheidung etwas unkonzentriert – 30 Sekunden später ein Schuss von der blauen Linie durch eine Slowakin und im Getümmel vor dem Tor wird der Puck unhaltbar für die Torfrau abgefälscht – somit gab es entgegen dem Spielverlauf erneut die Führung für Bratislava. Bis Drittelende versuchten die Highlanders erneut alles, um den Ausgleich zu erzielen – das Glück war aber bei Gott nicht auf deren Seite – trotz Torschussüberlegenheit ging das Drittel an schwache Slowakinnen.

Zu Beginn des Schlussdrittels die wohl stärkste Phase der Highlanders, Bratislava wurde im eigenen Drittel eingeschnürt und belagert als gäbe es ein Powerplay. In der 44 min dann Überzahl für die Highlanders nach einer Strafe gegen Bratislava. Wieder beste Einschussmöglichkeiten, mehr als ein zertrümmerter Schläger nach einem Gewaltschuss nicht heraus. Und genau als Bratislava wieder komplett war eine kleine Vorentscheidung – ein unspektakulärer Weitschuss von Radka Trebulova und die Torfrau der Highlanders macht den einzigen Fehler des Spiels – sie greift daneben und es steht unglaublicherweise 1:3. Bratislava wohl selbst überrascht über den Spielstand kam nun natürlich besser ins Spiel und fand die eine oder andere gute Torchance vor. So war es Tatiana Korenkova, die in der 51 min die erste schön herausgespielte Kombination zum 1:4 verwertete. Seitens der Highlanders wurde in keinem Fall aufgesteckt und weiter alles versucht. Auch in Unterzahl machten die Highlanders das Spiel im Drittel der Slowakinnen – es wurde voll riskiert und so war es aus einem Konter in Überzahl (bezeichnend für das Spiel), das das 5:1 für Bratislava brachte. Zu spät kam das 2:5 durch Jennifer Pesendorfer, die eine wunderschöne Kombination nach Pass von Julia Willenshofer abschloss. Dieser Treffer konnte aber nichts mehr an der Niederlage in einem total verrückten Spiel ändern – so ist Sport eben.

Fazit: Einer tollen Leistung im besten Saisonspiel fehlten nur die nötigen Tore auf der richtigen Seite, die Mannschaft ist am besten Weg zu den ersten Punkten – vielleicht schon am kommenden Wochenende!

KSV Neuberg Highlanders – Bratislava 2:5 (1:1, 0:1, 1:3)
Tore: Willenshofer, Pesendorfer; Ihnatova, Obercianova, Trebulova, Korenkova, Faberova

Strafen: 8:10
Torschüsse: 29:28

KSV Neuberg Highlanders