logo clubDas erste Regionalligaderby der Saison ging an den Favoriten. Der EHC Berlin Blues gewann beim ESC 07 Berlin mit 6:3 (2:0/3:2/1:1).

Weiterhin mit Personalsorgen ging der Club in dieses erste Stadtduell der Saison. Trotzdem versuchte man mitzuspielen und kam auch zu ein paar Torchancen. Da aber waren die Gäste nicht nur im Vorteil, sie nutzten ihre auch besser. Geordie Wudrick (12.) und in Überzahl Marcus Maaßen (19.) brachten den Favoriten im ersten Abschnitt in Führung.

Und nach 26 Minuten nutzten die Blues ein weiteres Powerplay durch Janis Glöden zum 0:3. Doch der Club gab nicht auf und nutzte ein doppeltes Überzahlspiel aus. Jan Krautmann verkürzte nach schöner Kombination auf 1:3 (29.). Max Franke verhinderte dann wieder weitere Treffer, konnte aber nicht alles halten, was auf sein Tor kam. Gegen einen Schuss von Ilya Demidov war er machtlos (32.). Doch der Club gab weiter alles und Christopher Hidde konnte drei Minuten später auf 2:4 verkürzen. Sekunden vor der Drittelpause stellte Dustin Hesse jedoch den Drei-Tore-Abstand wieder her und erhöhte für die Blues auf 2:5 (40.).

Aber der Club gab sich dennoch nicht geschlagen. 69 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, da landete ein Schuss von Eric Gwost im Tor der Blues und es stand nur noch 3:5. Der erste Treffer des US-Boys in Club-Trikot sorgte für neuen Schwung beim Gastgeber. Nun bekam Patrick Hoffmann im Tor der Blues mehr zu tun. Die Gäste wankten nun, konnten aber weitere Gegentreffer verhindern. Und zwei Minuten vor dem Ende sorgte Geordie Wudrick mit seinem zweiten Treffer für die endgültige Entscheidung in diesem Spiel.

Einsatz und Wille stimmten auch in diesen Spiel, der Club verkaufte sich wieder gut. Der Sieg der Blues war aber klar verdient. Sonntag geht es zum nächsten Derby, um 13:30 Uhr geht es im Erika-Hess-Eisstadion zu FASS Berlin.

Schiedsrichter: M. Schewe - A. Betnerowicz, D. Schulz
Strafen: Club 10 + 10 T.-P. Heinisch (Check gegen Kopf und Nackenbereich) (16/2/2), Blues 10 (4/4/2)
Tore:
0:1 (11:09) G. Wudrick (I. Demidov, J. Schmidt); 0:2 (18:52) M. Maaßen (A. Berger, J. Schmidt) PP1;
0:3 (25:51) J. Glöden (T. Leibrandt, J. Schmidt) PP1; 3:1 (28:56) J. Krautmann (Ch. Hidde, M. Geelhaar) PP2; 1:4 (31:24) I. Demidov (P. Menge, M. Maaßen); 2:4 (34:55) Ch. Hidde (P. Gräber); 2:5 (39:41) D. Hesse (A. Berger);
3:5 (41:09) E. Gwost (P. Kienscherf, T.-P. Heinisch); 3:6 (57:09) G. Wudrick (G. Kinder, M. Hermle);

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