logo landesligaDie letzte Entscheidung der Landesligahauptrunde ist gefallen, nach einem 1:3 (1:1/0:1/0:1) gegen die 1b des ECC Preussen Berlin belegt die 1c von FASS Berlin den 4. Platz.

Beide Teams sind zwar schon für die Playoffs qualifiziert, es ging dennoch um etwas. Denn die Weddinger könnten sich noch den 3. Platz holen und dann im Halbfinale auf den ECC statt auf die Eisbären treffen.

Die Allstars begannen offensiver, der ECC beschränkte sich zunächst auf Konter. Richtig gefährlich wurde es zunächst aber nur selten. Die elfte Minute brachte die ersten beiden Tore der Partie. Marco Osterburg brachte die Weddinger nach einem Konter in Führung, 20 Sekunden später gelang Patrick Balko der Ausgleich. Mehr passierte in diesem Drittel nicht, beide Teams mussten sich mit jeweils einem Treffer begnügen.

Eine knappe Minute war im 2. Drittel gespielt, da kassierte FASS zwei Strafen. Diese Chance nutzte der ECC, Mark Scheuerlein traf nach schöner Vorarbeit (23.). Es folgte ein zerfahrendes Spiel, in dem es vor allem auf Weddinger Seite einiges an Strafen gab. Nach 29 Minuten wechselte FASS den Torhüter, für Dennis Gembus kam Damon Bonness. Und eine Minute nach seiner Einwechslung hatte er Glück, ein Schuss landete am Pfosten. Das war auch schon das letzte Highlight eines schwachen Drittels.

Im letzten Drittel wurde wieder Eishockey gespielt. Die Weddinger stürmten und ECC-Torhüter Ilja Dvorkins bekam richtig viel zu tun. FASS vergab beste Chancen, die Charlottenburger machten es aber bei ihren Breaks auch nicht besser. Nach einem Pfostenschuss auf beiden Seiten versuchte es FASS am Ende ohne Torhüter, kassierte aber das 1:3. Mark Scheuerlein bekam den Puck und er hatte keine Probleme diesen 31 Sekunden vor dem Ende ins Leere Tor der Weddinger zu schießen.

Ein ersatzgeschwächter ECC gewann am Ende Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient. FASS hätte hier sicherlich mehr holen können, dazu hätte man aber die Chancen besser nutzen müssen. Theoretisch könnten die Berlin Blues die Weddinger noch abfangen, müssten dazu aber gegen den ERSC Berliner Bären am Samstag mit 21 Toren Unterschied gewinnen. Sicherlich ist in dieser Liga vieles möglich, das scheint aber doch eher unrealistisch.

Schiedsrichter: J. Blandin, D. Schulz
Strafen: FASS 20 + 10 J. Thoma (Check gg Kopf und Nackenbereich) (4/26/0), ECC 10 (0/8/2)
Tore:
1:0 (10:31) M. Osterburg (J. Thoma); 1:1 (10:51) P. Balko (S. Poguntke, M. Scheuerlein);
1:2 (22:24) M. Scheuerlein (P. Balko, P. Heinze) PP2;
1:3 (59:29) M. Scheuerlein (Ch. Tillack) ENG;

erschienen bei Icehockeypage