Im 2. Teil des Rückblicks auf die Saison 2025/26 geht es um die Männerteams, also die Teams der Penny DEL, der Regionalliga Ost, der Landesliga Berlin und der Ostseeliga.
Für die Eisbären Berlin war es eine unglaublich schwierige Saison. Die Abgänge konnten gut ersetzt werden und so ging man hoffnungsfroh in die Spielzeit. Zwei Testspiele wurden gewonnen, die sechs Spiele der CHL brachten allerdings nur vier Punkte und somit war die CHL-Saison früh beendet. Noch schlimmer war allerdings, dass sich immer wieder Spieler verletzten und auch Nachverpflichtungen fielen schnell wieder aus. So zitterten sich die Eisbären gerade so in die Playoffs und zogen nach einem 4:2-Serienerfolg gegen die Straubing Tigers ins Halbfinale ein. Hier trafen sie auf die Kölner Haie und siegten in der Serie mit 4:2. Im Finale ging es gegen die Adler Mannheim und hier gab es einen 4:1-Seriensieg, der die Titelverteidigung und den 12. DEL-Titel bedeutete. Torhüter Jonas Stettmer wurde zum MVP der DEL-Playoffs gewählt. Und wieder stellten die Eisbären Rekorde auf. Marcel Noebels hat nun 60 Playoff-Vorlagen auf dem Konto, so viele wie kein anderer Spieler. und Eric Mik kam als erster Verteidiger in einem Finalspiel auf ein Hattrick. So war es am Ende noch ein sehr versöhnlicher Saisonabschluss und die Eisbärenspielen auch in der kommenden Saison wieder Champions Hockey League.
Die Verteidiger Jonas Müller und Kai Wissmann gehörten zum Kader des Olympiateams, Torhüter Jonas Stettmer, die Verteidiger Eric Mik und Kai Wissmann sowie die Angreifer Andreas Eder, Frederik Tiffels und Manuel Wiederer fuhren mit zur WM. Liam Kirk für Großbritannien und Markus Vikingstad für Norwegen reisten ebenfalls in die Schweiz. Erfolgreichster Spieler war Markus Vikingstad, der mit Norwegen ins Halbfinale einzog. Die Norweger holten am Ende Bronze und feierten den größten Erfolg der Verbandsgeschichte. Allerdings verletzte er sich m Laufe der WM und konnte diesen Erfolg nur als Zuschauer erleben.
Die Bilanz der Regionalligisten FASS Berlin und Eisbären Juniors Berlin fiel wieder unterschiedlich aus. Bei FASS gab es einige Abgänge, die aber gut ersetzt werden konnten. Ziel war die 3. Meisterschaft in Folge und im neugegründeten OsWeNo-Pokal eine gute Rolle spielen. Das Abenteuer Pokal endete nach der Gruppenphase, ein Sieg reichte nicht, um das Halbfinale zu erreichen. In der Liga sah es anders aus, hier spielten die Weddinger wieder oben mit, den 1. Platz mussten sie allerdings den Schönheider Wölfen überlassen. Dafür marschierten sie durch die Playoffs, die Halbfinalserien gegen die Luchse Lauterbach und die Finalserie gegen die Schönheider Wölfe war jeweils nach drei von maximal fünf Spielen beendet und so verteidigte FASS wieder den Titel.
Ganz anders lief die Saison der Eisbären Juniors Berlin. Es gab zunächst nur vier Abgänge, die durch drei Neuzugänge ersetzt wurden. Während der Saison verließen allerdings sechs weitere Spieler den Verein und es gab nur einen Neuzugang. Dazu kamen wieder viele Nachwuchsspieler, wobei diesmal auch einige U20-Spieler zur Verfügung standen. Da sich auch in dieser Saison wieder viele Spieler verletzten und es auch berufsbedingte Ausfälle gab, traten die Juniors oft nur mit einem kleinen Kader an und sie schafften es erst am letzten Spieltag eine vorzeitige Sommerpause zu verhindern. Die Pre-Playoff-Runde endete mit einem Spielabbruch in Lauterbach und einer Niederlage im Welli und so beendeten sie die Saison auf dem 6. Platz.
Die Liga steht vor großen Problemen, die Infos dazu gab es ja schon im Rahmen der Sommerserie Sommerlochgeflüster 2026/27.
Einige Teams und Spieler der Landesliga Berlin wollten scheinbar in dieser Saison unbedingt auf sich Aufmerksam machen. Anders ist kaum zu erklären, was teilweise auf dem Eis abging. Es hagelte Strafen und auch ein Aufruf änderte nichts daran. Auch an einer weiteren Sache änderte sich nicht, ein Teamverantwortlicher machte weiter was er will und so konnten interessierte oftmals erst lange nach Spielende auf Spieldaten hoffen. Dabei ist laut Durchführungsbestimmungen vorgesehen den Ligenmanager während der Spiele zu führen, was diesen Menschen allerdings nicht interessierte… Sportlich lief alles in etwa wie man es erwarten konnte. Lediglich die Wikinger vom BSchC und die SCC Adler Berlin tauschten die Plätze für die Finalrunde. Nach zwei spannenden Halbfinalspielen und zwei tollen Finalspielen mit vielen Zuschauern konnten sich die Berlin Blues gegen die FASS Berlin Allstars durchsetzen und die Meisterschaft feiern, die Wikinger vom BSchC besiegten im kleinen Finale Titelverteidiger FASS Berlin 1b. Am Ende war es eine Saison mit Licht und Schatten. Einige Spiele waren wieder richtig gut, besonders die Finalspiele hatten sportlich wieder einiges zu bieten und sie waren wieder sehr gut besucht. Einige Spieler müssen eventuell darüber nachdenken, was sie auf dem Eis abziehen.
Erstmal mit zwei Berliner Teams startete die Ostseeliga in die Saison. Da allerdings zwei Teams nichtmehr dabei waren, blieben vier Teams übrig. Der OSC Berlin konnte sich dabei ein wenig steigern, was nicht nur am Erfolg im ersten Berliner Derby gegen Neuling SCC Berlin lag. AmEnde stand sin guter 3. Platz.
Neuling SCC Berlin verkaufte sich trotz einiger hoher Niederlagen sehr gut und mit dem Erfolg nach Penaltyschießen im letzten Spiel gegen den OSC wurde die Saison gut abgeschlossen. Es wäre schön, wenn an diesem Projekt festgehalten werden kann.
Zum Abschluss folgt demnächst wieder der persönliche Rückblick und hier gibt es eine kleine Überraschung.








