Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

DEB stellt Vereinsbetreuung neu auf: Regionale Struktur stärkt die Betreuung der Eishockeyvereine

deb150 1Der Deutsche Eishockey-Bund e.V. (DEB) stellt die Vereinsbetreuung mit Wirkung zum 1. Juli 2026 neu auf. Durch die Bündelung unter dem Dach des DEB werden die Wege der Vereinsbetreuerinnen und Vereinsbetreuer verkürzt, Synergien effizienter genutzt und die Unterstützung der Vereine weiter intensiviert. Künftig erfolgt die Betreuung ligenunabhängig und auf Basis regionaler Zuständigkeiten.

Der Neuausrichtung ging ein intensiver Abstimmungsprozess zwischen den Vertreterinnen und Vertretern der PENNY DEL, der DEL2, des Förderverein des Deutschen Eishockey Nachwuchses e.V. und des DEB voraus. Gemeinsam wurde ein regionales Betreuungskonzept entwickelt, dessen schrittweise Umsetzung bereits im Herbst 2025 begonnen hat. Mit dem 1. Juli 2026 tritt die neue Struktur nun vollständig in Kraft.

Ein wesentlicher Vorteil der Neuausrichtung liegt in der regionalen Organisation. Die Vereinsbetreuerinnen und Vereinsbetreuer können die ihnen zugeordneten Vereine künftig mit deutlich geringerem Reiseaufwand besuchen. Dadurch soll die Zahl der Vor-Ort-Termine erhöht werden. Insbesondere kleinere Vereine profitieren so von einer intensiveren und regelmäßigeren Betreuung.

Für die Umsetzung der neuen Struktur wurde das Team der Vereinsbetreuung personell verstärkt. Neu hinzu kommen Julia Zorn, ehemalige Kapitänin der Frauen-Nationalmannschaft und zuletzt hauptamtliche Trainerin in Miesbach, Danny Pyka, der viele Jahre im Nachwuchsbereich der Eisbären Berlin tätig war, sowie die ehemalige Landestrainerin Nordrhein-Westfalens, Anja Strohmenger. Ergänzt wird das Team durch Markus Gleich, der bereits seit mehreren Jahren die Betreuung der DEL2-Vereine verantwortet, sowie Uli Liebsch, der das Sterneprogramm maßgeblich mitentwickelt hat und seine langjährige Erfahrung weiterhin in die Vereinsentwicklung einbringt. Seitens des DEB führt Florian Ondruschka seine Tätigkeit als Cheftrainer Talent- und Vereinsbetreuung fort.

Die fachliche Leitung und Koordination der Vereinsbetreuung übernehmen künftig Florian Ondruschka sowie Uli Liebsch gemeinsam. Bereits in den vergangenen Wochen fanden erste Übergaben und Einarbeitungen statt. Im Juli folgt ein gemeinsames Kick-off-Meeting aller Vereinsbetreuerinnen und Vereinsbetreuer. Im Mittelpunkt steht dabei unter anderem die geplante Weiterentwicklung des Kriterienkatalogs für das Sterneprogramm ab der Saison 2027/2028.

Uli Liebsch, DEB-Trainer und Koordinator für Talent- und Vereinsbetreuung: „Mit dem Start der neuen regionalen Vereinsbetreuung setzen wir einen wichtigen Meilenstein in der Weiterentwicklung des deutschen Nachwuchseishockeys. Nach intensiver Vorbereitung freuen wir uns, dieses zukunftsweisende Konzept nun gemeinsam mit unseren Vereinen umzusetzen. Unser Anspruch ist es, die Vereine noch enger zu begleiten, den direkten Austausch zu stärken und sie bei den vielfältigen Herausforderungen im Nachwuchs zu unterstützen. Durch Best-Practice-Beispiele und Coach-the-Coach-Maßnahmen wollen wir inhaltlich einen Schritt nach vorne machen. Bei der Umsetzung des 5-Sterne-Programms, das zeitnah eine neue Struktur bekommen wird, werden wir die Vereine ebenfalls umfassend unterstützen. Wir haben ein kompetentes motiviertes Team aufstellen können und freuen uns auf die bevorstehenden Aufgaben.“

Florian Ondruschka, DEB-Cheftrainer Talent- und Vereinsbetreuung: „Mit der neuen Struktur schaffen wir die Voraussetzungen, unsere Vereine noch individueller und enger begleiten zu können. Die regionale Aufteilung sorgt für kürzere Wege und eröffnet mehr Zeit für die eigentliche Arbeit in den Vereinen. Gleichzeitig haben wir unser Team mit erfahrenen Persönlichkeiten verstärkt, die unterschiedliche Kompetenzen und wertvolle Perspektiven einbringen. Nun gilt es, die neuen Strukturen im Alltag mit Leben zu füllen und die Zusammenarbeit kontinuierlich weiterzuentwickeln. Ich bin überzeugt, dass wir damit einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Vereine und des deutschen Eishockeys insgesamt leisten.“

Pressemitteilung Deutscher Eishockey-Bund