U16-EC 2023 Tag 2: Der 2. Spieltag +++UPDATE 20:45 Uhr+++

deb150 1Zum Auftakt des 2. Spieltags gewann Tschechien das erste Spiel der Gruppe A gegen Norwegen. Die Slowakei gewann in der Gruppe B gegen Österreich, Frankreich setzte sich gegen Deutschland durch, Ungarn gewann knapp gegen die Schweiz.  

Gruppe A:

Klarer Erfolg für Tschechien

Beide sind mit einem Sieg in dieses Turnier gestartet, der Gewinner würde also einen großen Schritt in Richtung Gruppensieg machen.

Die Norwegerinnen waren von Beginn an mit Abwehrarbeit beschäftigt, denn Tschechien übte gleich viel Druck aus. So war es keine Überraschung, dass Vera Stastkova Norwegens Torhüterin Madelaine Östmolökken nach fünf Minuten zum 1:0 überwinden konnte. Tschechien drückte weiter und in Überzahl konnten sie nach elf Minuten das 2:0 erzielen. Sarlota Styblova zog von der blauen Linie ab und ihr Schuss wurde unhaltbar abgefälscht. Von Norwegen kam im i. Drittel nicht viel und so führte Tschechien nach 15 Minuten verdient mit 2:0.

Norwegen versuchte zwar im 2. Drittel mehr Angriffe zu fahren, nach 18 Minuten kassierten sie das 3:0. Katerina Nogova konnte einen Nachschuss versenken und so für die Vorentscheidung in diesem Spiel sorgen. Norwegens Torhüterin stand auch danach häufig im Mittelpunkt, denn Tschechien griff weiter an und sie kamen zu vielen guten Möglichkeiten. Einer der seltenen Angriffe von Norwegen brachte ihnen nach 24 Minuten den Anschlusstreffer. Tilde Simensen traf den Puck bei einem Schussversuch zwar nicht richtig, dennoch rutschte der Puck ins von Daniela Novakova gehütete Tor der Tschechinnen. Am Spielverlauf änderte dieser Treffer aber nichts und zwei Minuten vor der Pause konnte Katerina Pencikova das 4:1 für Tschechien erzielen. Weiterhin verdient führte Tschechien nach 30 Minuten mit 4:1.

Tschechien ließ nicht nach und Julie Jebouskova konnte mit einem schönen Trick nach 33 Minuten das 5:1 erzielen. Nun kontrollierte Tschechien das Spiel, ohne dass es gefährlich wurde. Im Gegenteil, zwei Minuten vor dem Ende konnte Adela Fromova mit einem platzierten Schuss in Überzahl auf 6:1 erhöhen. Den Schlusspunkt setzte 47 Sekunden vor dem Ende Julie Jebouskova, sie ging in Unterzahl alleine durch und sorgte für den 7:1-Endstand.

Tschechien bestätigte die gute Leistung vom Vortag und bleibt damit Tabellenführer in dieser Gruppe. Norwegen konnte vor alle in der Offensive nicht am Spiel vom Vortag anschließen.

Tschechien – Norwegen 7:1 (2:0/2:1/3:0)

Schiedsrichter: B. Belák (HUN) – B. Holzer (HUN), N. Bublová (CHZE)
Zuschauer: 68
Strafen: CZE 2 (0/0/2), NOR 6 (4/0/2)
Tore:
1:0 (04:49) V. Stastkova (J. Jebouskova, H. Panesova); 2:0 (10:01) S. Styblova (J. Jebouskova, A. Panková) PP1;
3:0 (17:43) K. Nogova (M. Chladova, M. Felchmanova); 3:1 (23:46) T. Simensen; 4:1 (27:08) K. Pencikova (L. Sindelarova, A. Panková);
5:1 (33:00) J. Jebouskova (A. Fromova); 6:1 (42:21) A. Fromova (M. Felchmanova, S. Styblova) PP1; 7:1 (44:13) J. Jebouskova (L. Sindelarova) SH1;
Beste Spielerinnen: Julie Jebouskova (CZE), Oda Austefjord (NOR)

 

Ein Tor reicht Frankreich

Es ging für beide schon um den 3. Platz der Gruppe, denn wer hier verliert würde es schwer haben sich in der Tabelle noch zu verbessern. Bei Deutschland gab es eine Änderung, Milana Lutz begann diesmal im Tor. Louna Ivaldy wollte bei den Französinnen Tore verhindern.

Nach einem ausgeglichenen Beginn kam Deutschland in de r5. Minute zu einem ersten Powerplay, es gab aber lediglich einige Schussversuche. Es blieb bis zur Pause eine ausgeglichene Partie, Tore gab es nicht.

Recht ausgeglichen ging es im 2. Drittel weiter, beiden Teams wollte einfach nicht der erste Treffer des Spiels gelingen. Deutschland wartete nach diesem Drittel weiterhin auf den ersten Turniertreffer, Frankreich konnte auch keinen erzielen.

Die ersten guten Angriffe des letzten Drittels hatte Deutschland, eine Strafe brachte dann aber Frankreich ins Spiel und sie erzielten den ersten Treffer des Spiels. Mit einem Nachschuss brachte Marleen Origlio Frankreich nach 33 Minuten in Führung. Deutschland kam wenig später zu einem Powerplay, aber trotz guter Schüsse wollte der Ausgleich nicht fallen. Bis zum Ende gab Deutschland alles, aber es blieb beim 0:1.

Der Einsatz stimmte beim DEB-Team auch in diesem Spiel. So muss das Team weiter auf den ersten Turniertreffer warten.

Deutschland – Frankreich 0:1 (0:0/0:0/0:1)

Schiedsrichter: M. Dale (SUI) – G. Bourdon (FRA), L. Sánta (HUN)
Zuschauer: 72
Strafen: GER 4 (0/2/2), FRA 4 (2/0/2)
Tore:
0:1 (32:30) M. Origlio (J. Bernoussi) PP1;
Beste Spielerinnen: Antonia Thume (GER), Armelle Chabert (FRA)

Gruppe B:

Slowakei holt ersten Sieg

Die Verlierer vom Vortag eröffnen den 2. Spieltag in dieser Gruppe. Beide haben am Vortag eine gute Leistung abgerufen und so war beiden ein Sieg zuzutrauen.

Vorteile konnte sich zunächst kein Team erspielen und auch ein erstes Powerplay der Slowakei änderte daran nichts. Auch Österreich brachten Powerplays nichts ein, es blieb ein Drittel mit nur wenigen Torchancen. Erst zum Ende des Drittels konnte Österreich sich mehr im Drittel der Slowakinnen festsetzen, es blieb aber nach 15 Minuten beim 0:0.

Das 2. Drittel begann mit einem Powerplay für die Slowakei und diesmal klingelte es. Ema Tothova konnte 101 Sekunden nach Wiederbeginn das 1:0 für die Slowakinnen erzielen. Nun hatte die Slowakei etwas mehr vom Spiel und es gab weiter Torchancen. Erst ein Powerplay brachte Österreich Mitte des Drittels wieder mehr ins Spiel. Eine weitere Strafe sorgte sogar für ein doppeltes Überzahlspiel von fast einer Minute. Doch die Slowakinnen überstanden diese Phase unbeschadet und kaum komplett erhöhten sie auf 2:0. Lenka Karkosova traf nach einem Konter per Nachschuss und Leonie Eder im Tor von Österreich war erneut machtlos. Mit dieser verdienten Führung der Slowakei ging es in die 2. Pause.

Etwas zerfahren begann das letzte Drittel, beide Teams holten sich Strafen ab und so kam nur wenig Spielfluss auf. Dennoch konnten die Slowakinnen nach 34 Minuten das 3:0 erzielen, in Unterzahl traf Ema Tothova nach einem Alleingang. Es gelang den Österreicherinnen einfach nicht sich gute Chancen zu erspielen. Sie gaben zwar alles, aber die Slowakei verteidigte sehr gut. 3:32 vor dem Ende riskierte Österreich alles und sie nahmen die Torhüterin vom Eis. Es gelang Österreich aber nicht mehr noch einen Treffer zu erzielen und so gewann die Slowakei mit 3:0, was für Torhüterin Zuzana Tomeckova ein Shutout bedeutete.

Dieser Sieg war verdient, die Slowakinnen waren einfach vor dem Tor besser.

Slowakei – Österreich 3:0 (0:0/2:0/1:0)

Schiedsrichter: Z. Gottlibet (HUN) – F. Andrews (GBR), L. Juhász-Berencsi (HUN)
Zuschauer: 68
Strafen: SVK 20 (4/4/12), AUT 12 (2/2/8)
Tore:
1:0 (16:41) E. Tothova (L. Tomastikova) PP1; 2:0 (27:17) L. Karkosova (E. Tothova);
3:0 (33:30) E. Tothova SH1;

Beste Spielerinnen: Ema Tothova (SVK), Gloria Henek (AUT)

Knapper Sieg für Ungarn

Mit einem Sieg im Rücken gingen beide in diese Partie und auch hier würde ein Sieg ein großer Schritt in Richtung 1. Gruppenplatz bedeuten. Die ersten guten Angriffe kamen von den Ungarinnen, die Schweiz war zunächst defensiv gefordert. Nach 13 Minuten konnte Ungarn die verdiente Führung erzielen, Krisztina Weiler traf bei Überzahl für Ungarn. Doch 75 Sekunden später folgte der Ausgleich, Elisa Dalessi wurde schön angespielt und sie ließ Torhüterin Helga Milibák keine Abwehrchance. Mit diesem Spielstand ging es in die erste Pause.

Im Mittelabschnitt konnten die Schweizerinnen mehr Angriffe fahren und das Spiel etwas ausgeglichener gestalten. Im Laufe des Drittels hatten sie sogar Vorteile, nur ein Treffer wollte nicht gelingen. Einige gute Angriffe gab es von Ungarn auch, zur Pause stand es aber weiterhin 1:1.

62 Sekunden waren im letzten Drittel gespielt, da jubelten die Ungarinnen. Sie profitierten von einer späten Strafe gegen die Schweiz und konnten durch Flóra Pasztor in Führung gehen. Es blieb bei diesem Ergebnis, auch wenn die Schweizerinnen alles versuchten und auch Torhüterin Valentina Camenzind zogen.

Damit holt sich Ungarn den 2. Sieg und führt die Tabelle der Gruppe B an.

Ungarn – Schweiz 2:1 (1:1/0:0/1:0)

Schiedsrichter: M. Zedníková (CZE), A. Paulheim (HUN), C. Péter (HUN)
Zuschauer: 134
Strafen: HUN 0 (2/4/4), SUI 0 (4/2/0)
Tore:
1:0 (11:54) K. Weiler (L. Kovács-Ferencz, B. Szabó) PP1; 1:1 (13:09) E. Dalessi (L. Birnstiel, J. Manetsch);
1:2 (31:02) F. Pásztor (B. Koncz, B. Báhiczki-Tóth) PP1;

 

Tabellen:

Gruppe A:

PL.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Tschechien

2

9:2

7

6

2

Norwegen

2

3:7

-4

3

3

Frankreich

2

2:2

0

3

4

Deutschland

2

0:3

-3

0

Gruppe B:

PL.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Ungarn

2

5:2

3

6

2

Slowakei

2

4:3

1

3

3

Schweiz

2

3:3

0

3

4

Österreich

2

1:5

-4

0

 

Am Freitag ist in Budapest Ruhetag, Samstag folgt dann der 3. Spieltag der Gruppenphase.

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://ewihc.eu/page/menu/943

erschienen bei Icehockeypage

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