WM 2023 Tag 12: Abschluss der Gruppenphase

deb150 1Mit sechs Spielen wurde die Gruppenphase abgeschlossen. Deutschland, die USA und Finnland konnten die Spiele der Gruppe A gewannen, die Slowakei, Kanada und Lettland die der Gruppe B. Damit stehen nun auch die Viertelfinalpaarungen fest.

Gruppe A:

Deutschland holt sich Viertelfinalplatz

Deutschland brauchte aus dieser Partie zwei Punkte, dann wäre die Viertelfinalteilnahme gesichert. Zuletzt zeigten die Franzosen schwache Leistungen und so ging das DEDB-Team als Favorit in diese Partie. Deutschland musste aber auf Manuel Wiederer verzichten, der wegen einer Verletzung nicht mehr an dieser WM teilnehmen kann. Für ihn spielte Daniel Fischbuch. Im Tor startete wieder Mathias Niederberger, sein gegenüber war Sebastian Ylonen.

Frankreich spielte mit und so gab es Angriffe für beide Teams, Die 4. Minute brachte Deutschland das frühe 1:0, ein toller Einsatz und ein Pass von Wojciech Stachowiak auf Alexander Ehl brachte eine Chance und die ließ sich Ehl nicht entgehen. Frankreich kam nun nicht mehr zu Angriffen, die Versuche wurden schnell gestoppt. Deutschland hingegen konnte sich weitere Chancen erspielen, scheiterte aber am Torhüter. Vier Minuten vor der Pause jubelte das DEB-Team, Frederik Tiffels wurde von JJ Peterka angeschossen und nach kurze Überprüfung wurde der Treffer gegeben und es stand verdient 2:0. Von Frankreich gab es im 1. Drittel nur noch einen guten Angriff und der endete beim Torhüter, Frankreich hingegen konnte sich beim Goalie bedanken, dass sie zur Pause nicht höher zurücklagen.

Deutschland ließ nicht nach und so gelang nach 127 Sekunden das 3:0. JJ Peterka holte sich den Puck und war nicht mehr zu bremsen. Auch der Torhüter war kein Problem, er wurde mit einem Schuss überwunden und es stand 3:0. Nach 25Minuten scheiterte Frederik Tiffels am Pfosten und es folgten noch weitere Chancen. Frankreich brauchte einiges an Zeit, ehe es die ersten guten Angriffe des Drittels gab. Auch Moritz Müller testete noch das Metall des französischem Tores, bei ihm klingelte es nach 34 Minuten. Nit weiteren Chancen des DEB-Teams endete der Mittelabschnitt, Tore fielen keine mehr.

Eine Strafe gegen Frankreich brachte Deutschland die Entscheidung in diesem Spiel. Daniel Fischbuch stand frei und die Vorlage vom hinter dem Tor stehenden Kai Wissmann schoss er sicher ins Tor. So stand es nach 44 Minuten 4:0. Frankreichs Loic Farnier holte sich nach 48 Minuten nach einem Kniecheck eine Spieldauerdisziplinarstrafe ab und so konnte Deutschland fünf Minuten Powerplay üben. Lange konnte aber nicht geübt werden, denn Deutschland holte sich eine kleine Strafe ab und so war das Powerplay vorbei. Es gab in dieser insgesamt fairen Partie weitere kleine Strafe und entsprechend Überzahlmöglichkeiten für Deutschland. Sechs Minuten vor dem Ende kam Maximilian Kastner zu seinem verdienten ersten Länderspieltor, er wurde schön bedient und konnte den Puck problemlos im Tor unterbringen. Es blieb der letzte Treffer des Spiels und so gewann Deutschland verdient mit 5:0.

Es war eine insgesamt gute Leistung des DEB-Teams, dass sich verdient den Sieg und damit den letzten Platz im Viertelfinale aus dieser Gruppe holte. Mathias Niederberger kam zu seinem ersten Shutout im Nationaldress und ist der 12. Torhüter der WM, dem ein Shutout gelang. Frankreich hatte zwar ein paar gute Situationen, sie waren aber chancenlos.

Stimmen zum Spiel (Quelle DEB)

 

https://www.deb-online.de/2023/05/23/vierter-wm-sieg-in-folge-deutschland-zieht-mit-einem-50-gegen-frankreich-ins-viertelfinale-ein/

Bundestrainer Harold Kreis: „Die Mannschaft hat heute zum vierten Mal ein Ausscheidungsspiel bestritten und wir sind sehr gut damit umgegangen. Schon in den letzten drei Partien ist das Team mit dem Druck gut umgegangen. Wir hatten die Franzosen heute von Anfang an sehr gut unter Kontrolle und haben wenig Chancen zugelassen. Das war wirklich eine sehr kompakte Leistung von der Mannschaft.“

Kapitän Moritz Müller: „Gerade heute war das Spiel besonders wichtig, weil wir uns nochmal ein gutes Gefühl fürs Viertelfinale holen wollten. Wir wollten eine souveräne Partie spielen sowohl vorne als auch hinten und ich denke, das ist uns heute wirklich gut gelungen.“ 

Stürmer JJ Peterka: „Das Wichtigste für uns war, dass wir das Spiel heute selbst in der Hand hatten und dann auch überzeugend über 60 Minuten aufgetreten sind. Was auch sehr wichtig war, dass hinten die Null stand. Mathias Niederberger hat in den letzten Spielen eine super Leistung gezeigt und das freut mich einfach für ihn und das gesamte Team.“

Stürmer Marcel Noebels: „Die Mannschaft war heute sehr konzentriert und hat von Anfang an deutlich gezeigt, in welche Richtung sie gehen will. Wir wollten das Spiel deutlich gewinnen und ein gutes Selbstvertrauen mit ins nächste Spiel nehmen. Das haben wir heute sehr gut gemacht, daher können wir mit breiter Brust im Viertelfinale auftreten.“

Deutschland – Frankreich 5:0 (2:0/1:0/2:0)

Schiedsrichter: L. Heikkinen (FIN), S. Huerlimann (SUI) – A. Kroyer, D. Nothegger (AUT)
Zuschauer: 8.598
Strafen: GER 6 (0/0/6), FRA 15 + Spieldauerdisziplinarstrafe L. Farnier (Kniecheck) (2/0/33)
Tore:
1:0 (03:31) A, Ehr (W. Stachowiak, P. Tuomie); 2:0 (15:55) F. Tiffels (JJ Peterka, D. Kahun);
3:0 (22:07) JJ Peterka;
4:0 (43:51) D. Fischbuch (K. Wissmann, M. Noebels) PP1;5:0 (53:34) M. Kastner (M. Noebels, K. Wissmann) PP1;
Beste Spieler: Mathias Niederberger (GER), Valentin Claireaux (FRA)

USA holt sich Gruppensieg

Es ist das Endspiel um den Gruppensieg. Beiden würden zwei Punkte reichen, um den 1. Platz der Gruppe zu belegen und beiden war ein Erfolg zuzutrauen.

Schweden hatte die ersten guten Aktionen, die USA brauchten einige Minuten, bis sie gefährlich vor dem Tor der Schweden auftauchten. Nach sechs Minuten kassierten die USA eine Spieldauerdisziplinarstrafe, Michael Eyssimont musste nach einem Kniecheck vom Eis. Eine kleine Strafe wegen Spielverzögerung brachte den Schweden sogar eine doppelte Überzahl. Und nach viel Druck konnten die Schweden den Führungstreffer erzielen. Vom Bullypunkt nahm Leo Carlsson einen Pass direkt und Casey DeSmith im Tor der USA war nach zehn Minuten geschlagen. Eine Minute später holten sich die Schweden zwei Strafen ab und die USA kamen zu einem langen doppelten Überzahl. Sie konnten diesen Vorteil allerdings nicht nutzen, es gab aber erste gute Chancen. Ein weiteres Powerplay brachte doch den Ausgleich. Nick Bonino zog aus der Drehung ab und Lars Johansson war nach 17 Minuten geschlagen. Bis zur Pause gab es weitere kleine Strafen, Tore konnten nicht mehr erzielt werden.

Brauchten im 1. Drittel die USA einige Zeit, bevor es gute Angriffe gab, passierte das im 2. Drittel den Schweden. Die USA übte gut Druck aus und sie kamen selbst zu guten Chancen. Die erste Strafe des Drittels brachte den dritten Treffer des Spiels. Connor Garland konnte nach 34 Minuten abstauben und die USA führten 1:2. Zum Ende des Drittels wurde das Spiel wieder ruppiger und es gab wieder kleine Strafen. 30 Sekunden vor der Pause kamen die USA zum nächsten Treffer, von der Strafbank kommend kam Lane Hutson an den Puck und er verwandelte seinen Alleingang sicher. Die USA hatten in den zweiten 20 Minuten mehr Spielanteile und führten verdient mit 1:3.

Bis zur 55. Minuten versuchten die Schweden vergeblich Tore zu erzielen. Die USA hatten die besseren Chancen, aber ein 4. Treffer wurde nach Videobeweis nicht gegeben. Dann kamen die Schweden. Ein Schuss von Leo Carlsson wurde von einem Amerikaner abgefälscht und so stand es nach 55 Minuten 2:3. Und drei Minuten später konnte Timothy Liljegren einen Abpraller im Tor unterbringen und es stand 3:3.

Es gab also die 11. Verlängerung der WM und die dauerte 97 Sekunden. Dylan Samberg konnte dann für die USA den Siegtreffer erzielen. Es war ein insgesamt verdienter Sieg der USA, die damit alle Vorrundenspiele gewinnen konnte.

Damit belegt die USA den 1. Platz in dieser Gruppe, Schweden folgt auf dem 2. Platz.

Schweden – USA 3:4 (1:1/0:2/2:0)

Schiedsrichter: M. Langin (CAN), A. Schrader (GER) – D. Hynek (CZE), T. Niittyla (FIN)
Zuschauer: 8.781
Strafen: SWE 14 (10/4/0/0), USA 13 + Spieldauerdisziplinarstrafe M. Eyssimont (Kniecheck) (29/4/0/0)
Tore:
1:0 (09:30) L. Carlsson (H. Tommernes, O. Lindberg) PP2; 1:1 (16:42) N. Bonino (C. Gauthier, TJ Tynan) PP1;
1:2 (33:54) C. Garland (C. Mazur, R. Grimaldi) PP1; 1:3 (39:30) L. Hutson;
Beste Spieler: Leo Carlsson (SWE), Connor Garland (USA)

Finnland deklassiert Dänemark

Finnland hat den 3. Platz der Gruppe sicher und kann sich auch nicht mehr nach oben verbessern. Finnland hatte zu Beginn leichte Vorteile und nach 159 Sekunden gelang ihnen der erste Treffer. Marko Anttila fälschte einen Schuss ab und George Sörensen im Tor der Dänen war geschlagen. 58 Sekunden später stand es 2:0, denn Atte Ohtamaa war für die Finnen erfolgreich. Die Dänen spielten durchaus mit, sie machten nur nichts aus ihren Chancen. 84 Sekunden vor der Pause konnte Finnland schon für eine Vorentscheidung sorgen, Ville Pokka hielt den Schläger in einen Schuss und es stand 3:0.

Finnland konnte im 2. Drittel schnell nachlegen. 174 Sekunden dauerte es, dann konnte Hannes Björninen konnte einen Pass ins Tor schießen. Nun kontrollierten die Finnen das Spiel, ohne das es gefährlich wurde. Und auch eine Strafe brachte Dänemark keinen Erfolg. Im Gegenteil, Juho Lammikko konnte nach 36 Minuten in Unterzahl das 5:0 erzielen. Es kam noch schlimmer für die Dänen, denn Kasperi Kapanen konnte in de r39. Minute das halbe Dutzend voll machen.

Auch das letzte Drittel gehörte den Finnen. Dänemark stand weiter Druck und Nikolas Matinpalo konnte nach 161 Sekunden auf 7:0 erhöhen. 12 Sekunden später kam Dänemark zu einem Treffer, Nikolaj Ehlers verdarb Finnlands Torhüter Emil Larmi den Shutout. Es blieb bei diesem Ergebnis und somit setzten die Finnen noch mal ein Ausrufezeichen.

Finnland dominierte die Partie und so konnten die Dänen froh sein, dass es nicht noch schlimme gekommen ist.

Finnland – Dänemark 7:1 (3:0/3:0/1:1)

Schiedsrichter: Ch. Holm (SWE), L. Sewell (GBR) – N. Briganti (USA), N. Constantineau (FRA)
Zuschauer: 11.491
Strafen: FIN 6 (2/2/2), DEN 8 (6/2/0)
Tore:
1:0 (02:39) M. Anttila (N. Matinpalo, H. Björninen); 2:0 (03:31) A. Ohtamaa (M. Rantanen, S. Manninen); 3:0 (18:36) V. Pokka (M. Seppälä, K. Kakko);
4:0 (22:54) H. Björninen (H. Pesonen, M. Seppälä); 5:0 (35:07) J. Lammikko (M. Seppälä) SH1; 6:0 (38:11) K. Kapanen (K. Kakko, A. Suomela);
7:0 (42:41) N Matinpalo (H. Björninen, A. Oksanen); 7:1 (42:53) N. Ehlers (A. Krogsgaard, J. Gammelgaard);
Beste Spieler: Hannes Björninen (FIN), Niklas Jensen (DEN)

Gruppe B:

Slowakei wahrt Viertelfinalchance

Mit drei Punkten hätten die Slowaken noch die Chance sich für das Viertelfinale zu qualifizieren. Norwegen könnte mit drei Punkten sogar noch an den Slowaken vorbeiziehen. Motiviert dürfte die Norweger nach den zwei Punkten gegen Kanada sein.

Die Norweger hatten auch die ersten Möglichkeiten, nach vier Minuten waren es aber die Slowaken, die den ersten Treffer erzielten, Marek Hrivik bekam schön aufgelegt und es schlug bei Henrik Haukeland ein. Nun lief es bei den Slowaken besser und Peter Cehlarik konnte vier Minuten später mit einem Nachschuss auf 2:0 erhöhen. Norwegen konnte das Spiel von den Anteilen he zwar recht ausgeglichen gestalten, die Tore erzielten aber die Slowaken. Robert Lantosi konnte vier Minuten vor der Pause mit einem aus dem eigenen Drittel gestarteten Alleingang auf 3:0 erhöhen. So hatten die Slowaken nach 20 Minuten schon fast für eine Vorentscheidung gesorgt.

Norwegen kam besser aus der Kabine und nach 24 Minuten gelang das 3:1. Markus Vikingstad bekam schön aufgelegt und er ließ Stanislav Skorvanek im Tor de Slowaken keine Chance. Die Skandinavier hatten nun Vorteile, aber auch die Slowaken hatten ihre Chancen. Zum Ende des Drittels wurden die Slowaken wieder stärker, es blieb aber beim 3:1.

Mit Vorteilen der Slowaken ging es im letzten Drittel weiter. Norwegen riskierte früh alles und nahm 204 Sekunden vor dem Ende den Torhüter vom Eis. Doch der Druck brachte keinen Erfolg und als die Slowaken an den Puck kamen, konnte Richard Panik das 4:1 erzielen und das Spiel war entscheiden.

Die Slowaken wahren ihre Viertelfinalchancen, müssen aber abwarten, wie Lettland am Abend spielt. Norwegen verabschiedet sich trotz der Niederlage mit einer ansehnlichen Leistung von dieser WM. Sie beenden die WM auf dem 12. Platz.

Slowakei – Norwegen 4:1 (3:0/0:1/1:0)

Schiedsrichter: A. Bloski (CAN), S. Hunnius (GER) – E. Cattaneo (SUI), T. Wyonzek (CAN)
Zuschauer: 4.170
Strafen: SVK 2 (0/2/0), NOR 4 (2/2/0)
Tore:
1:0 (03:58) M. Hrivik (R. Panik, P. Regenda); 2:0 (07:30) P. Cehlarik (M. Rosandic, S. Knazko); 3:0 (15:43) R. Lantosi (F. Gajdos);
3:1 (23:10) M. Vikingstad (T. Berg-Paulsen, T. Olsen);
Beste Spieler: Pavel Regenda (SVK), Markus Vikingstad (NOR)

Kanada holt sich 2. Platz

Es geht um den 2. Platz der Gruppe. Zwei Punkte benötigten beide, um diesen zu erreichen. Für die Kanadier ging es nach der überraschenden Niederlage gegen Norwegen auch darum, wieder in die Spur zu kommen.

Das 1. Drittel verlief ausgeglichen mit Chancen auf beiden Seiten. Im Laufe des Drittels konnten sich die Kanadier Vorteile erspielen, aber selbst, wenn Torhüter Karel Vejmelka geschlagen war, ging der Puck nicht ins Tor, sondern ans Metall des Tores. 48 Sekunden vor der Pause gelang doch noch das verdiente 1:0. Die zweite Strafe gegen Tschechien landete ein Schuss von Peyton Krebs im Tor und so gab es im 1. Drittel doch noch ein Tor.

Der Mittelabschnitt begann mit dem überraschendem Ausgleich der Tschechen. Martin Kaut ließ dem kanadischen Torhüter Samuel Montembeault nach einem Konter keine Chance und so stand es 126 Sekunden nach Wiederbeginn 1:1. Es war nun eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Es blieb aber bei einem Treffer im 2. Drittel, aber so war hier noch alles möglich.

Die Kanadier hatten auch im letzten Drittel mehr vom Spiel und nach 45 Minuten konnte Tyler Myers mit einem platzierten Schuss das 2:1 erzielen. Zwar versuchten die Tschechen es in den letzten 45 Sekunden ohne Torhüter, aber 36 Sekunden vor dem Ende sorgte Lawson Crouse mit einem Empty Net Goal für den 3:1-Endstand.

Damit holt sich Kanada den 2. Platz der Gruppe B, Tschechien musste noch um den 3. Platz bangen, denn Lettland hatte noch die Chance diesen Platz zu erreichen.

Kanada – Tschechien 3:1 (1:0/0:1/2:0)

Schiedsrichter: A. Ansons (LAT), M. Stolc (SUI) – S. Synek (SVK), D. Zunde (LAT)
Zuschauer: 6.420
Strafen: CAN 4 (0/2/2), CZE 4 (4/0/0)
Tore:
1:0 (19:12) P. Krebs (C. Glass, B. Hunt) PP1;
1:1 (22:06) M. Kaut (J. Flek, T. Dvorak);
2:1 (44:09) T. Myers (J. Quinn, S. Laughton);
Beste Spieler: Peyton Krebs (CAN), Karel Vejmelka (CZE)

Lettland holt sich letzten Viertelfinalplatz

Die Schweizer standen schon vor diesem WM-Tag als Gruppensieger fest und sie konnten ohne Druck in diese Partie gehen. Lettland musste noch einen Punkt holen, um das Viertelfinale zu erreichen. Ansonsten wäre die WM vorzeitig beendet.

Beide Teams kamen im 1. Drittel zu guten Torchancen. Erst legten die Letten vor, dann kamen die Schweizer. Genutzt werden konnten die Chancen aber nicht. So blieb es ein torloses 1. Drittel.

103 waren im 2. Drittel gespielt, da gab es erstmals Jubel in der Arena von Riga, allerdings gab es eine Coach`s Challange. Ralfs Freibergs zog von der blauen Linie ab und es schlug im Tor von Joren van Pottelberghe ein. Allerdings stand ein Lette sehr nah am Torhüter und das führte zur Überprüfung. Der Treffer zählte, es war der 300. Der WM und die Schweiz kassierte eine Strafe. Eine weitere Strafe sorgte für ein längeres Powerplay mit einigen guten Schüssen. Es blieb jedoch beim 0:1. Kaum komplett, kamen die Schweizer zu guten Chancen. Und nach 27 Minuten gelang der Ausgleich. Nach einem Bullygewinn zog Kevin Fiala ab und der gute lettische Torhüter Artus Silvos war geschlagen. Doch vom Bully weg kam ein Angriff der Letten und Rodrigo Abols spitzelte den Puck ins Tor. So führte Lettland 32 Sekunden späte wieder. Beide Teams hatten bis zur Serene weitere sehr gute Chancen, es blieb aber beim knappen 1:2.

Während die Schweizer versuchten zum Ausgleich zu kommen, griffen die Letten weiter mit an. Mit Ablauf eines Powerplays konnten die Schweizer den Ausgleich erzielen, Marco Miranda fälschte nach 48 Minuten einen Schuss ab und es stand 2.2. Lettlands Antwort war ein Lattenschuss, sie spielten also weiter mit. Im Laufe des Drittels wurden die Schweizer immer überlegener und nach 54 Minuten konnte Rekordspieler Andres Ambühl mit einem Hammer das 3:2 erzielen. Nun mussten die Letten kommen, sie benötigten ja einen Punkt. Und sie kamen auch zum Ausgleich. 70 Sekunden nach dem Rückstand konnte Kaspers Daugavins einen Konter zum 3:3 abschließen. Mit viel Einsatz hielt Lettland dieses Ergebnis und kann sich damit auf das Viertelfinale freuen.

Mit einem weiteren Punkt würde Lettland sogar noch an Tschechien vorbeiziehen. Und mach 79 Sekunden gab es noch ein Powerplay für die Letten. Und sie holten sich den Punkt, denn Rudolfs Balcers hämmerte den Puck nach 145 Sekunden der Verlängerung ins Tor.

Lettland hat hart gekämpft und sich diesen Sieg verdient. Die Schweizer hätten das Spiel aber auch gewinnen können, beide Teams hatten über die gesamte Spielzeit gute Chancen.

Schweiz – Lettland 3:4 (0:0/1:2/2:1) n.V.

Schiedsrichter: M. Kaukokari (FIN), S. MacFarlane (USA) – B. MacKey (CAN), J. Ondracek (CZE)
Strafen: SUI 12 (0/8/2/2), LAT 8 (0/4/4/0)
Tore: 9.178
0:1 (21:43) R. Freibergs (M. Indrasis); 1:1 (26:02) K Fiala (E. Corvi); 1:2 (26:34) R. Abols (R. Balcers, R. Freibergs);
2:2 (47:03) M. Miranda (D. Riat, E. Corvi); 3:2 (53:46) A. Ambühl (K. Fiala); 3:3 (54:56) K. Daugavins (R. Abols, R. Balcers);
3:4 (62:25) R. Balcers (U. Balinskis, J. Jaks) Pp1;
Beste Spieler: Kevin Fiala (SUI), Rodrigo Abols (LAT)

Den genauen Ablauf des Viertelfinaltages gibt die IIHF erst später bekannt, es kommt aber (theoretisch) zu folgenden Begegnungen:

USA (1A) – Tschechien (4B)

Schweiz (1B) – Deutschland (4A)

Kanada (2B) – Finnland (3A)

Schweden (2A) – Lettland (3B)

Tabellen:

Gruppe A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

USA

7

34:8

26

20

2

Schweden

7

26:7

19

18

3

Finnland

7

28:15

13

16

4

Deutschland

7

27:16

11

12

5

Dänemark

7

19:26

-1

8

6

Frankreich

7

10:31

-21

4

7

Österreich

7

11:27

-16

3

8

Ungarn

7

12:37

-25

3

 

Gruppe B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Schweiz

7

29:10

20

19

2

Kanada

7

25:11

14

15

3

Lettland

7

21:17

4

13

4

Tschechien

7

22:16

6

13

5

Slowakei

7

15:15

0

11

6

Kasachstan

7

14:31

-17

7

7

Norwegen

7

9:17

-8

6

8

Slowenien

7

9:27

-18

0

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2023/wm/news

erschienen bei Icehockeypage

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