WM 2023 Tag 6: Start in den 4. Spieltag

deb150 1Der 4. Spieltag ist gestartet, vier Spiele fanden heute statt. Mit Siegen für die USA und Finnland endeten die Spiele der Gruppe A, Lettland und Kanada waren in der Gruppe B erfolgreich.

Gruppe A:

US-Boys siegen weiter

Die USA steht nach drei Siegen aus den ersten drei Spielen an der Spitze der Tabelle und mit einem Sieg wäre die Viertelfinalteilnahme so gut wie gesichert. Österreich hat einen Punkt auf dem Konto und muss weiter um den Verbleib in der Top-Division bangen. Somit ist hier auch die Favoritenrolle klar verteilt.

Doch den USA gelang es nicht sich Vorteile zu erspielen und auch zwei Powerplays verpufften im 1. Drittel wirkungslos. Österreich hielt gut mit und das Team hatte auch die besseren Torchancen. Einen Treffer konnten aber beide nicht bejubeln und so ging es torlos in die erste Pause.

Auch im 2. Drittel hielt Österreich gut mit, auch wenn nun die USA zunächst die besseren Chancen hatte. Nach 28 Minuten konnte die USA den Führungstreffer erzielen, Rocco Grimaldi ließ Österreichs Torhüter Bernhard Starkbaum keine Chance und es stand 1:0. Aber Österreich war noch nicht geschlagen und sie kamen zwei Minuten vor der Pause zum Ausgleich. Wieder nutzte Österreich eine Strafe des Gegners, Thomas Raffl vollendete einen schönen Spielzug zum 1:1 und Torhüter Cal Petersen hatte dabei nicht den Hauch einer Chance. Doch 57 Sekunden später führten die USA wieder, Carter Mazur konnte einen Schuss im Tor der Österreicher unterbringen und der Favorit führte 2:1. Mit einer guten Chance für Österreich endete dieses Drittel, es blieb aber beim 2:1.

Nach 44 Minuten konnten die USA für die Vorentscheidung in dieser Partie sorgen. Lane Hutson ging alleine durch und stocherte den Puck an den österreichischen Goalie vorbei ins Tor. Österreich gab nicht auf und so gab es gute >Torchancen auf beiden Seiten. Nach 52 Minuten kam Österreich zu einem Penalty, aber Dominik Zwerger scheiterte am US-Goalie. Österreich versuchte es 165 Sekunden vor dem Ende ohne Torhüter, doch die USA kam an den Puck und Nick Perbix konnte wenige Sekunden später das 4:1 erzielen.

Der Sieg der USA war verdient, Österreich hat sich aber wieder gut verkauft. Und bei einer besseren Chancenverwertung wäre eventuell eine Überraschung möglich gewesen. So können sich die USA für das Viertelfinale planen, rechnerisch fehlt noch zwei Punkte aus den letzten Spielen, um dabei zu sein. Österreich spielt um den Divisionsverbleib.

USA – Österreich 4:1 (0:0/2:1/2:0)

Schiedsrichter: A. Ansons (LAT), M. Kaukokari (FIN) – O. Hautamäki (FIN), S. Synek (SVK)
Zuschauer: 7.676
Strafen: USA 2 (0/2/0), AUT 4 (4/0/0)
Tore:
1:0 (27:16) R. Grimaldi (N. Bonino, C. MacKey); 1:1 (37:23) T. Raffl (P. Schneider, M. Rossi) PP1; 2:1 )38:20) C. Mazur (TJ Tynan, L. Hutson);
3:1 (43:24) L. Hutson (N. Perbix, M. Coronato); 4:1 (57:27) N. Perbix (P. Brown, S. Farrell) ENG;
Beste Spieler: Lane Hutson (USA), Bernhard Starkbaum (AUT)

Finnland quält sich zum Sieg

Beide haben nach drei Spielen vier Punkte auf dem Konto, es war also ein wichtiges Spiel um den Viertelfinaleinzug. Vor allem Titelverteidiger und Gastgeber Finnland stand nach den bisherigen Leistungen unter Druck.

Die Finnen wurden in dieser Partie kalt erwischt, denn nach 64 Sekunden konnte Frankreich in Führung gehen. Florian Chakiachvili zog aus spitzem Winkel ab und der Puck ging an Torhüter Emil Larmi vorbei ins Tor. Die Finnen wirkten geschockt und so kamen die Franzosen zu weiteren guten Angriffen. Doch mit dem ersten guten Angriff konnte Finnland den Ausgleich erzielen. Harri Pesonen konnte einen Querpass an Torhüter Julian Junca vorbei ins Tor schießen und es stand nach fünf Minuten 1:1. Nun waren die Finnen besser im Spiel, aber Frankreich hielt weiterhin dagegen. Doch auch aus zwei Strafen gegen die Franzosen konnte nichts Zählbares geholt werden. So blieb es bis zur Pause beim 1:1.

Mit mehr Druck kam Finnland aus der Kabine und es gab einige Torchancen. Die 24. Minute brachte dem Titelverteidiger die Führung, wieder landete ein Schuss aus spitzem Winkel im Tor, diesmal traf Ahti Oksanen. Die Finnen setzten nach und nun geriet Frankreich unter Druck. Doch wie im 1. Drittel die Finnen, konnten auch die Franzosen ihren ersten Torschuss des Drittels im Tor unterbringen. Justin Addamo konnte einen Querpass verwerten und so stand es nach 29 Minuten 2:2. Drei Minuten später kam die Antwort der Finnen, Marko Anttila traf mit einem haten Schuss und die Finnen führten wieder. Finnland hatte weiter Vorteile, Tore konnten aber nicht mehr erzielt werden und so blieb es beim 3:2.

Ausgeglichen ging es in den ersten Minuten weiter, bis Frankreich nach 46 Minuten eine Strafe kassierte. 18 Sekunden dauerte es, dann traf Teemu Hartikainen nahm einen Pass im Bullykreis direkt und da gab es nichts zu halten. Die Franzosen gaben aber nicht auf und nach 50 Minuten konnte Charles Bertrand konnte kurz nach einem Powerplay einen Pass ins Tor lenken und die Franzosen waren wieder dran. Es blieb ein umkämpftes und ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Frankreich nahm 101 Sekunden vor dem Ende den Torhüter vom Eis, schließlich war hier ein Punkt durchaus drin. Doch die Finnen nutzten einen Puckgewinn, um durch Sakari Manninen 62 Sekunden vor dem Ende für die Entscheidung zu sorgen.

Wieder hatte Finnland große Mühe seiner Favoritenrolle gerecht zu werden. Die Franzosen haben wieder eine starke Partie abgeliefert und können immer noch das Viertelfinale erreichen.

Finnland – Frankreich 5:3 (1:1/2:1/2:1)

Schiedsrichter: T. Bjork (SWE), S Fernandez (USA) – B. MacKey (CAN), D. Zunde (LAT)
Zuschauer: 11.638
Strafen: FIN 4 (0/2/2), FRA 6 (4/0/2)
Tore:
0:1 (01:04) F. Chakiachvili (T. Bozon, A. Tessier); 1:1 (04:37) H. Pesonen (V. Pokka, J. Lammikko);
2:1 (23:35) A. Oksanen (M. Anttila, N. Friman); 2:2 (28:31) J. Addamo (H. Gallet, G. Leclerc); 3:2 (31:36) M. Anttila (N. Matinpalo);
4:2 (45:22) T. Hartikainen (S. Manninen, M. Rantanen) PP1; 4:3 (49:08) Ch. Bertrand (F. Chakiachvili, T. Bozon); 5:3 (58:58) S. Manninen (M. Rantanen, O. Maata) ENG;
Beste Spieler: Marko Anttila (FIN), Tim Bozon (FRA)

Gruppe B:

Erster Dreier für Lettland

Es ging intensiv zur Sache und so gab es im 1. Drittel einige Strafen. Doch es gelang den Norwegern auch trotz dreier Powerplays nicht, sich Vorteile zu erspielen oder gar ein Tor zu erzielen. Die Letten ließen ebenfalls eine Überzahlsituation liegen und so gab es im 1. Drittel nur wenige gute Torchancen. Diese konnten nicht genutzt werden und so endete das Drittel torlos.

Mit einer Druckphase der Letten startete der Mittelabschnitt und eine Strafe gegen die Norweger verstärkte diesen Druck. Kurz vor Ablauf dieser Strafe konnte Lettland den ersten Treffer der Partie erzielen. Rodrigo Abols überwand Norwegens Torhüter Henrik Haukeland mit einem platzierten Schuss aus der Mitte. 39 Sekunden später legten die Letten nach, Tons Andersons konnte einen Querpass ins Tor hämmern. Nach 31 Minuten kam Lettland zu einem langen Powerplay, gleich zwei Norweger ruhten sich auf der Strafbank aus und so gab es 102 Sekunden eine doppelte Überzahl. Norwegen überstand diese Situation schadlos, stand aber weiter schwer unter Druck. Quasi aus dem Nichts kamen die Skandinavier zum Anschlusstreffer. Ludvig Hoff konnte fünf Minuten vor der Pause nach einem Konter den ersten norwegischen Torschuss des Drittels im Tor unterbringen und Arturs Silovs im Tor der Letten war gegen diesen Schuss ins lange Eck chancenlos. Die Norweger konnten sich nach 40 Minuten bei ihrem Torhüter bedanken, dass sie „nur“ mit 2:1 zurücklagen. 17:1 Torschüsse gab es in diesem Drittel für die Letten, die ihre Chancen einfach nicht nutzen konnten.

Norwegen versuchte im letzten Drittel mehr und sie hatten die ersten guten Möglichkeiten. Die Letten spielten aber weiter mit und so war es ein offeneres Drittel mit Vorteilen für die Skandinavier. Da aber kein Treffer fallen wollte, musste Norwegen 117 Sekunden vor dem Ende den Torhüter ziehen. Es blieb aber beim insgesamt verdienten Sieg der Letten.

Lettland holt damit den ersten Sieg nach regulärer Spielzeit und bleibt im Rennen um einen Viertelfinalplatz. Norwegen kann das Viertelfinale auch noch erreichen. Allerdings ist für beide der Divisionsverbleib noch nicht ganz gesichert.

Lettland – Norwegen 2:1 (0:0/2:1/0:0)

Schiedsrichter: A, Bloski (CAN), A. Schrader (GER) – J. Davis (USA), T. Niittyla (FIN)
Zuschauer: 6.872
Strafen: LAT 14 (8/2/4), NOR 16 (4/8/4)
Tore:
1:0 (23:14) R. Abols (R. Balcers, K. Daugavins) PP1; 2:0 (23:53) T. Andersons (R. Kenins); 2:1 (34:20) L. Hoff (H. Salsten);
Beste Spieler: Rodrigo Abols (LAT), Max Krogdahl (NOR)

Souveräner Erfolg für Kanada

Kanada ging als klarer Favorit in diese Partie, Kasachstan musste vor allem hinten aufpassen. Und um eine Chance zu haben, mussten die wenigen Chancen genutzt werden, die es geben wird.

Gleich mit dem ersten Angriff konnten die Kanadier ein Tor erzielen MacKenzie Weegar zog von der blauen Linie ab und nach 19 Sekunden war Kasachstans Torhüter Nikita Boyarkin erstmals geschlagen. Kanada blieb wie erwartet das überlegene Team, von den Kasachen kamen nur wenige Angriffe. Nach sechs Minuten folgte das 2:0, Lawson Crouse profitierte von einer schönen Vorarbeit und konnte das 2.0 erzielen. Und weiter ging es in Richtung kasachisches Gehäuse mit der Folge, dass Lawson Crouse mach acht Minuten auf 3:0 erhöhen konnte. Einer der wenigen Angriffe der Kasachen brachten ihnen den Anschlusstreffer, Adil Beketayev traf ebenfalls aus spitzem Winkel und Torhüter Joel Hofer war nach zehn Minuten geschlagen. Beide Teams hatten bis zur Pause weitere Chancen und eine nutzte Joe Veleno 38 Sekunden vor der Sirene zum 4:1.

Kasachstan stand im 2. Drittel besser und so hatte die Kanadier Schwierigkeiten sich Chancen zu erspielen. Sie drückten aber auch nicht mehr so, wie noch im 1. Drittel. Kasachstan kam neben einem Powerplay zu weiteren Offensivaktionen, ohne diese nutzen zu können. Kanada hatte weiter Vorteile, aber auch sie erzielten in diesem Abschnitt kein Tor.

Kanada ließ auch im letzten Drittel nichts anbrennen und nach 155 Sekunden konnte Samuel Blais mit einem Abstauber das 5:1 erzielen. Die Kanadier blieben das bessere Team, es gab aber auch wieder Angriffe der Kasachen. So gab es bis zum Ende der Partie Chancen auf beiden Seiten, es blieb aber beim 5:1.

Es wurde der erwartet souveräne Erfolg, aber wieder zeigten die Kanadier auch kleinere Schwächen. Dennoch können die Kanadier vorrübergehend mit elf Punkten die Tabellenspitze übernehmen, Kasachstan bleibt mit zwei Punkten auf dem 7. Platz.

Kanada – Kasachstan 5:1 (4:1/0:0/1:0)

Schiedsrichter: L. Heikkinen (FIN), S. Huerlimann (SUI) – D. Hynek (CZE), D. Nothegger (AUT)
Zuschauer: 3.411
Strafen: CAN 0 (0/2/0), KAZ 0 (0/0/0)
Tore:
1:0 (00:19) M. Weegar (S. Blais, J. Veleno); 2:0 (05:05) L. Crouse (M. Weegar, J. Quinn); 3:0 (07:50) L. Crouse (S. Laughton); 3:1 (09:55) A. Beketayev (S. Daniyar, Y. Rymarev); 4:1 (19:22) E: Veleno (S. Blais);
5:1 (41:55) S. Blais (J. Veleno, M. Lucic);

Beste Spieler: Lawson Crouse (CAN), Adil Beketayev (KAZ)

Tabellen:

Gruppe A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

USA

4

18:5

13

12

2

Dänemark

3

13:6

7

8

3

Schweden

3

8:1

7

8

4

Finnland

4

11:12

-1

7

5

Frankreich

4

10:13

-3

4

6

Ungarn

3

5:12

-7

2

7

Österreich

4

4:17

-13

1

8

Deutschland

3

5:8

-3

0

 

Gruppe B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Kanada

4

18:4

14

11

2

Schweiz

3

15:0

15

9

3

Tschechien

3

11:7

4

7

4

Lettland

4

7:12

-5

5

5

Slowakei

3

5:6

-1

4

6

Norwegen

4

5:9

-4

4

7

Kasachstan

4

6:18

-12

2

8

Slowenien

3

2:13

-11

0

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2023/wm/news

erschienen bei Icehockeypage

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