Die ersten beiden Halbfinalisten wurden am Nachmittag ermittelt. Finnland setzte sich gegen Tschechien durch und Kanada gewann gegen die USA. Alles zu den anderen beiden Spielen folgt.
Finnen schlagen Tschechen
Finnland hat sicher das Viertelfinale erreicht, Tschechien musste etwas länger bangen. Zu erwarten war ein offenes Spiel. Als die Tschechen sich leichte Vorteile erspielen konnten, schlugen die Finnen zu. Sakari Manninen zog ab und Tschechiens Torhüter Josef Korenar war nach acht Minuten geschlagen. Nun hatte die Finnen Vorteile und die 15. Minute brachte ihnen das 2.0. Einen Schuss konnte Tschechiens Torhüter noch abwehren, gegen den Nachschuss von Anton Lundell war er aber machtlos. Mit diesem insgesamt verdienten Spielstand ging es erstmals in die Kabine.
95 Sekunden nach Wiederbeginn folgte eine finnische Spezialität und fast schon eine Vorentscheidung. Nach einem Konter versenkte Konsta Helinus einen Querpass und Finnland führte mit 3:0. 89 Sekunden mit zwei Spielern mehr auf dem Eis brachte den Tschechen die Chance wieder ins Spiel zu kommen und das nutzten sie aus. Filip Hronek zog ab und Finnlands Torhüter Justus Annunen war nach 31 Minuten chancenlos. Die Tschechen stürmten weiter, Finnland konterte. Die vorhandenen Chancen wurden nicht genutzt und so führte Finnland mit 40 Minuten weiter mit zwei Toren Vorsprung.
Die Tschechen versuchten im letzten Abschnitt Druck aufzubauen, die Finnen verteidigten aber gewohnt gut und ließen so nur wenig zu. Ein Powerplay brachte den Finnen sehr gute Chancen, nur die Entscheidung fiel nicht. Vier Minuten vor dem Ende sorgte Lenni Hämeenaho doch für die Entscheidung, er traf nach einem Alleingang zum 4:1 und mit diesem Ergebnis endete das Spiel.
Finnland gewann verdient, eine kompakte Abwehr ließ nicht viele Chancen der Tschechen zu.
Finnland – Tschechien 4:1 (2:0/1:1/1:0)
Schiedsrichter: Ch. Holm (SWE), S. Mac Farlane (USA) – S. Gustafson (USA), J. Rey (USA)
Zuschauer: 10.000
Strafen: FIN 6 (2/4/0), CZE 6 (2/2/2)
Tore:
1:0 (07:33) S. Manninen (J. Puljujärvi); 2:0 (14:32) A. Lundell (L. Hämeenaho, U. Vaakanainen);
3:0 (21:35) K. Helenius (A. Barkov, M. Granlund); 3:1 (30:51) F. Hronek (D. Kubalik, R. Cervenka) PP2;
4:1 (55:21) L. Hämeenaho (S. Manninen);
Beste Spieler: Sakari Manninen (FIN), Jakub Flek (CZE)
Kanada schaltet Olympiasieger und Titelverteidiger USA aus
Duelle zwischen Kanada und der USA haben es immer in sich. Die Kanadier haben sich bisher besser präsentiert, aber was hat das bei diesen Duellen schon zu bedeuten…
Die Kanadier stürmten gleich drauf los und sie kamen auch zu Torabschlüssen. Die 7. Minute brachte Aufregung, nach einem Checkgegen den Kopf- und Nackenbereich war die Partie die US-Spieler Ryan Lindgren beendet und Kanada kam zu einem Powerplay von fünf Minuten. Trotz viel Druck überstanden die USA die fünf Minuten schadlos. Kanada hatte weiter Vorteile, die USA kamen in der 15. Minute zum ersten Powerplay und damit zu einer Druckphase. Wenig später folgte das zweite Powerplay der Kanadier und da klingelte es im Tor von Devin Cooley. Macklin Calebrini kam frei zum Schuss und 89 Sekunden vor dem Ende ging Kanada in Führung.
Ausgeglichen ging es weiter, wobei die USA eine Strafe gegen Kanada nicht nutzen konnten. Die Kanadier nutzten eine ihrer Chancen, mit einem Nachschuss konnte Dylan Holloway nach 30 Minuten auf 2:0 erhöhen. Nach einem insgesamt ausgeglichenen Drittel stand es 2:0, es lief also für die Kanadier.
Angriffe der USA und Konter von Kanada bestimmten das letzte Drittel. Die USA vergaben dabei einige sehr gute Chancen oder sie scheiterten am überragenden Torhüter Jet Greaves. Die USA zogen 142 Sekunden vor dem Ende den Torhüter und 119 Sekunden vor dem Ende stand es 3:0, denn nach einem Bullygewinn kam Connor Brown an den Puck und er schoss ihn ins leere Tor. Die USA spielte weiter ohne Torhüter und Sidney Crosby konnte 79 Sekunden vor der Sirene auf 4.0 erhöhen. Jet Greaves feierte einen Shutout und Kanada den Halbfinaleinzug.
Chancen hatten beide Teams und beide Torhüter zeigten eine klasse Leistung. AM Ende setzte sich Kanada durch, weil sie zwei Chancen nutzen konnten.
Kanada – USA 4:0 (1:0/1:0/2:0)
Schiedsrichter: T. Björck (SWE), A. Schrader (GER) – O. Durmis (SVK), A. Nyqvist)
Zuschauer: 7.500
Strafen: CAN 10 (2/4/2), USA 13 + Spieldauerdisziplinarstrafe R. Lindgren (27/2/4)
Tore:
1:0 (18:31) M. Celebrini (M. Scheifele, D. Matxshuk) PP1;
2:0 (29:48) D. Holloway (M. Scheifele);
3:0 (58:01) C. Brwon (Z. Whitecloud, R. O`Reilly) ENG; 4:0 (58:41) S. Crosby (D. Cozens) ENG;
Beste Spieler: Jet Greaves (CAN), Devan Cooley (USA)
Schweiz – Schweden
Schiedsrichter:
Zuschauer: 10.000
Strafen: SUI 0 (0/0/0), SWE 0 (0/0/0)
Tore:
Beste Spieler: (SUI), (SWE)
Lettland – Norwegen
Schiedsrichter:
Zuschauer: 7.500
Strafen: LAT 0 (0/0/0), NOR 0 (0/0/0)
Tore:








