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WM 2026 Tag 9: Fortsetzung 5. Spieltag und Start 6. Spieltag +++UPDATE 22:50 UHR+++

deb150 1Dieser Spieltag ist wieder gut gefüllt, in beiden Gruppen finden drei Spiele statt. Los ging es mit einem Erfolg von Lettland gegen die USA im Spiel der Gruppe A. die Partie der Gruppe B zwischen Dänemark und Slowenien ging an Dänemark. Am Nachmittag holte sich in der Gruppe A die Schweiz die Punkte gegen Ungarn, Tschechien holte sich gegen die Slowakei die Punkte des Spiels der Gruppe B. Am Abend gewann Deutschland gegen Österreich und das Spiel der Gruppe B zwischen Norwegen und Schweden ging an Norwegen.

GRUPPE A:

Letten ringen Weltmeister nieder

Zwei Punkte trennen Lettland und die USA, die USA-Boys haben fünf Punkte. Für beide ging es also um wichtige Punkte im Kampf um das Viertelfinale. Beide haben gute und durchwachsene Spielegezeigt, heute war eine gute Leistung nötig, um die Punkte zu holen.

Lettland begann gewohnt defensiv, die USA hatten zunächst Vorteile. Einer der wenigen Angriffe brachte den Letten die Führung, einen schönen Pass von hinter der Torlinie nahm Haralds Egle und sein Schuss ging in der 9. Minute an Torhüter Devin Cooley vorbei ins Tor. Lettland hatte bis zur Pause zwei Powerplays, die USA eines. Tore fielen nicht, es blieb bei einem Tor in diesem Drittel.

Viel passierte im 2. Abschnitt nicht. Die USA hatten optische Vorteile, Lettland stand diesmal wieder sehr gut und sie ließen kaum Chancen zu. Dafür bekamen die Linienrichter immer wieder Beschäftigung, denn es ging auf dem Eis hoch her. Fünf Minuten vor der Pause kamen die USA zum Ausgleich, nach einem Bullygewinn zog Matthew Tkachuk ab und Lettlands Torhüter Kristers Gudlevskis war geschlagen. Auch nach 40 Minuten stand es 1:1, für das letzte Drittel konnte noch einiges erwartet werden.

Die USA konnten auch im letzten Drittel die lettische Abwehr nur selten richtig fordern. Lettland griff mit an und sieben Minuten nach Wiederbeginn konnte Deniss Smirnovs einen Querpass zum 2:1 versenken. Da die USA einfach nicht durch kamen, zogen sie 133 Sekunden vor dem Ende den Torhüter. Die Letten bedankten sich dafür, Sandis Vilmans erkämpfte sich an der eigenen blauen Linie den Puck und der Rest war Formsache. Elf Sekunden später konnte Matthieu Oliver den Anschlusstreffer erzielen und es wurde doch noch einmal spannend. Weitere neun Sekunden später war wieder Sandis Vilmanis zur Stelle und der Puck landete wieder im leeren Tor der Amerikaner.

Durch diesen Erfolg der Letten geht es in dieser Gruppe extrem spannend zu, es können noch einige Teams einen Viertelfinalplatz erreichen.

Lettland – USA 4:2 (0:1/1:0/2:0)

Schiedsrichter: Ch. Holm (SWE), Ch. Ofner (AUT) – O. Hautamäki (FIN), J. Ondracek (CZE)
Zuschauer: 9.184
Strafen: LAT 10 (2/6/2), USA 8 (4/4/0)
Tore:
1:0 (08:47) H. Egle (M. Dzierkals);
1:1 (34:48) M. Tkachuk (O. Moore, D. Nelson);
2:1 (46:06) D. Smirnovs (S. Vilmanis, R. Balcers); 3:1 (58:58) S. Vilmanis ENG; 3:2 (59:09) M. Oliver (M. Tkachuk, J. Falk); 4:2 (59:18) S. Vilmanis ENG
Beste Spieler: Kristers Gudlevskis (LAT), Matthew Tkachuk (USA)

Schweizer gewinnen auch gegen Ungarn

Die Favoritenrolle war im Spiel der Schweiz gegen Ungarn klar verteilt, ein Erfolg der Schweiz und das auch recht deutlich konnte erwartet werden.

Das Spiel begann auch gleich mit einer Großchance der Schweizer, der Pfosten rettete für Ungarns Torhüter Adam Vay. Die Schweizer hatten weiter Vorteile, von Ungarn kamen gelegentliche Angriffe. Torjubel gab es nach 14 Torjubel gab es nach 14 Minuten, Nino Niederreiter war es, der ausgerechnet nach einem Konter das 1:0 erzielte. Ungarn zog allerdings die Challange und das Tor wurde wegen einer Abseitsstellung aberkannt. 119 Sekunden vor der Pause gingen die Schweizer doch in Führung, Roman Josi erzielten den einzigen Treffer des 1. Drittels.

29 Sekunden nach Wiederbeginn kamen die Schweizer zum zweiten Treffer. Roman Josi erkämpfte sich den Puck und er ließ Ungarns Torhüter mit einem platzierten Schuss keine Chance. Sein dritter Treffer der Partie folgte zwei Minuten später, in Überzahl hämmerte er den Puck von der blauen Linie ins Tor. Nun bestimmten die Schweizer noch deutlicher das Geschehen und Timo Meier konnte in der 32. Minute einen Alleingang mit dem 4:0 abschließen. Zwei Minuten später war Denis Malgin erfolgreich und das wieder nach einem Konter und Ungarn wechselte im Tor zu Bence Balizs. Drei Minuten nach seiner Einwechslung kassierte er den ersten Gegentreffer, Calvin Thurkauf machte das halbe Dutzend voll. 56 Sekunden vor der Sirene fiel noch das 7:0, Sven Andrighetto konnte sich in die Torschützenliste eintragen.

Es würde in diesem Abschnitt nur noch um die Höhe des Sieges gehen und ob Torhüter Leonardo Genoni seinen Shutout-Rekord ausbauen könnte. Zunächst gab es einen Schweizer Treffer, der wegen Torhüterbehinderung nicht gegeben wurde, nach 53 Minuten konnte Denis Malgin mit seinem zweiten Treffer auf 8:0 erhöhen. Es drohte ein zweistelliges Ergebnis, zumal Simon Knak nach 56 Minuten das 9:0 erzielte. Es wurde nicht mehr zweistellig und der Schweizer Torhüter durfte wieder feiern.

Es war ein ungefährdeter Sieg der Schweizer, Ungarn muss weiter um den Divisionserhalt bangen, sie haben aber gute Chancen dieses Ziel zu erreichen.

Schweiz – Ungarn 9:0 (1:0/6:0/2:0)

Schiedsrichter: A. Schrader (GER), M. Wannerstedt (NOR) – S. Gustafson (USA), L. Rampir (CZE)
Zuschauer: 10.000
Strafen: SUI 4 (0/4/0), HUN 6 (0/4/2)
Tore:
1:0 (18:09) R. Josi (K. Jöger, D. Riat);
2:0 (20:29) R. Josi; 3:0 (22:54) R. Josi (N. Hischier, S. Andrighetto) PP1; 4:0 (31:37) T. Meier (J. Moser); 5:0 (33:07) D. Malgin (C. Thurkauf, S. Andrighetto); 6:0 (35:48) C. Thurkauf (S, Andrighetto, D. Malgin); 7:0 (39:04) S., Andrighetto (J. Moser, T. Berni);
8:0 (52:58) D. Malgin (C. Thurkauf, S. Andrighetto); 9:0 (55:09) S. Knak (R. Josi);
Beste Spieler: Sven Andrighetto (SUI), Zeteny Habodas (HUN)

Deutschland wahrt Chance auf das Viertelfinale

Österreich wäre mit einem Sieg gegen Deutschland sicher im Viertelfinale, Deutschland musste gewinnen, um noch eine Chance auf einen der ersten vier Gruppenplätze zu haben. Für Spannung war in diesem Duell also gesorgt. Deutschland trat im Vergleich zum letzten Spiel in unveränderter Aufstellung an, Starttorhüter war wieder Philipp Grubauer. Atte Tolvanen war bei den Österreichern Starttorhüter.

Das erste Drittel verlief recht ausgeglichen, beide Teams hatten nur wenige Torschüsse und entsprechend wenige Chancen. Entsprechend blieb es ein torloser Abschnitt.

142 Sekunden nach Wiederbeginn wurde erstmals gejubelt. Österreich führ einen Konter, Leon Wallner hielt die Kelle in einen Querpass und der Puck landete im Tor. 78 Sekunden später konnte Deutschland antworten. Lukas Reichel bekam den Puck schön von Joshua Samanski aufgelegt und er hämmerte den Puck unter die Latte. Nun war das DEB-Team besser im Spiel und das mit Erfolg. Ein schöner Spielzug endete nach 34 Minuten mit dem 1:2 durch Joshua Samanski. Deutschland hatte das Spiel nun im Griff, ohne den Vorsprung ausbauen zu können.

Leider verletzte sich Dominik Kahun im Laufe des 2. Drittels und er kam zum Schlussabschnitt nichtmehr zurück. Österreich versuchte den Druck zu erhöhen und es gab einige Schüsse. Dann holten sich die Österreicher eine Strafe ab und kurz vor Ablauf der Strafe traf Lukas Reichel in der 46. Minute zum 1:3. Österreich gab nicht auf und sie kamen auch zu guten Schüssen. Deutschland griff an, wenn es möglich war und das erfolgreich. Einen Querpass von Manuel Wiederer lenkte ein Österreicher ins Tor ab und es stand nach 49 Minuten 1:4. 34 Sekunden später kam eine Antwort von Österreich, Vinzenz Rohrer verkürzte auf 2:4. Deutschland kam wenig später zu einem langen Powerplay, darunter auch mit zwei Spielern mehr. Der Platz half, Lukas Reichel kam nach 53 Minuten zu seinem dritten Treffer und die Partie war fast entschieden. Österreich zog 5:34 den Torhüter, zehn Sekunden später lag der Puck in ihrem Tor, Alexander Ehl erzielte das 2:6.

Es war ein verdienter Sieg für Deutschland und nun sind noch minimale Chancen da den 4. Platz zu erreichen. Auch Österreich spielt weiter um einen Viertelfinalplatz mit.

Stimmen (Quelle DEB):

Bundestrainer Harold Kreis: „Unsere Mannschaft hat heute ein sehr engagiertes Spiel mit einer großen physischen und läuferischen Intensität gezeigt. Das war unser Plan und der ist über die 60 Minuten aufgegangen. Die Mannschaft hat sich den Sieg spielerisch, aber vor allem auch kämpferisch verdient. Für unsere Moral ist das ein sehr gutes Ergebnis. Wir können die anderen Gruppenspiele jetzt nicht mehr beeinflussen, sondern nur noch unsere Partie gegen Großbritannien am Montag. Da werden wir mit Vollgas reingehen.“

Verteidiger Leon Hüttl: „Heute sind wir wieder gut in das Spiel gestartet. Wir wussten, dass es intensiv wird. Auch weil es für uns ein wichtiges Spiel war, das wir unbedingt gewinnen mussten. Daher sind das wichtige drei Punkte. Wir haben wieder zur richtigen Zeit die Tore gemacht und endlich auch im Powerplay. Am Montag geht es wieder bei null los, dann müssen wir unser bestes Eishockey zeigen und werden alles geben für einen weiteren Sieg.“

Stürmer Joshua Samanski: „Es war klar, dass wir dieses Spiel gewinnen müssen. Wir waren über 60 Minuten die spielbestimmende Mannschaft. Nach dem Rückstand sind wir sofort zurückgekommen, das ist uns gut gelungen. Unsere Powerplay-Tore waren außerdem wichtig für unser Selbstbewusstsein. Es hat heute viel Spaß gemacht, auf dem Eis mit der Mannschaft und in unserer Formation. Wir drei haben uns in jedem Spiel Chancen erarbeitet und heute sind die Scheiben auch reingegangen.“

Österreich – Deutschland 2:6 (0:0/1:2/1:4)

Schiedsrichter: C. Borga (SUI), R. Brandner (FIN) – R. Davidonis (LAT), D. Schlegel (SUI)
Zuschauer: 9.685
Strafen: AUT 10 (0/2/8), GER 2 (2/0/0)
Tore:
0:1 (22:22) L. Wallner (T. Harnisch, P. Stapelfeldt): 1:1 (23:28) L. Reichel, J. Samanski, F: Tiffels); 1:2 (33:07) J. Samanski (F. Tiffels, L. Reichel);
1:3 (45:47) L. Reichel (M. Seider, J. Samanski) PP1; 1:4 (48:25) M. Wiederer (M. Seider); 2:4 (48:59) V. Rohrer (S. Schwinger, T. Nickl); 2:5 (51:45) L. Reichel (F. Tiffels, M. Michaelis) PP2; 2:6 (54:44) A. Ehl (M. Michaelis, S. Dove-McFalls) ENG;
Beste Spieler: Vinzenz Rohrer (AUT), Lukas Reichel (GER)

GRUPPE B:

Dänemark holt ersten WM-Sieg

Die noch punktlosen Dänen standen gegen das Überraschungsteam Slowenien gehörig unter Druck, sonst würde es schwer werden, die Division zu halten.

Die Dänen ergriffen auch gleich die Initiative, die Slowenen wurden unter Druck gesetzt. Dänemark konnte die Vorteile nicht nutzen, die Slowenen jubelten dafür in der 15. Minute. Allerdings lag eine Torhüterbehinderung vor und so wurde der Treffer nach Videobeweis nicht gegeben. Beide Teams konnten die wenigen Chancen in diesem Abschnitt nicht nutzen, es blieb beim 0:0.

Torchancen blieben auch im zweiten Drittel eher Mangelware. Dänemark hatte optische Vorteile, die Slowenen konterten. Dänemark konnte sein erstes Powerplay nutzen,. Joachim Blichfeld sorgte mit einem für Torhüter Lukas Horak verdeckten Schuss in der 35. Minute für Jubel im dänischen Lager. 77 Sekunden vor der Pause legten die Dänen nach, Patrick Russel fälschte einen Schuss von Phillip Bruggieser unhaltbar zum 2:0 ab und mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

Slowenien kam nach 44 Minuten zu einem Powerplay, sie agierten aber zu harmlos. So ging es auch im letzten Abschnitt weiter, dien Slowenen gelang nicht viel und 107 Sekunden vor dem Ende machte Dänemark den Sack zu. Patrick Russel konnte nach einem Konter per Nachschuss auf 3:0 erhöhen und das Spiel entscheiden. 15 Sekunden vor der Sirene konnte Mikkel Aagaard den Puck ins leere Tor der Slowenen schießen und so endete das Spiel 4:0.

Mads Sogaard ist damit der 10. Torhütermit einem Shutout.

Damit hat sich Dänemark die ersten Punkte bei dieser WM gesichert. Beide treffen noch auf Italien und hier fällt die Entscheidung welches Teamabsteigen muss.

Dänemark – Slowenien 4:0 (0:0/2:0/2:0)

Schiedsrichter: T. Björck (SWE), T. Hronsky (SVK) – T. Niittyla (FIN), N. Sostumoen (NOR
Zuschauer: 4.604
Strafen: DEN 6 (2/2/2), SLO 2 (0/2/0)
Tore:
1:0 (34:11) J. Blichfeld (M. Aagaard, N. Olesen) PP1; 2:0 (34:43) P. Russel (P. Bruggisser, M. Aagaard);
3:0 (58:13) P. Russel (M. Aagaard, N. Olesen);
Beste Spieler: Mads Sogaard (DEN), Aljosa Crnovic (SLO)

Tschechien sichert sich Viertelfinaleinzug

Ein Punkt trennen die Slowakei und Tschechien, der Gewinner des Nachbarschaftsduell wäre also sicher im Viertelfinale. Diese Duelle haben es immer in sich, ein packendes Spiel wäre keine Überraschung.

Es ging auch abwechslungsreich los, beide Teams erspielten sich gleich Chancen. Zählbares gab es nach neun Minuten, Daniel Vozenilek überwand den slowakischen Torhüter Samuel Hlavaj mit einem leicht verdeckten Schuss über die Fanghand. Es blieb ein ausgeglichenes Drittel, in dem keine weiteren Tore mehr fielen.

Tschechen hatte zunächst im 2. Drittel Vorteile, dann wurde es etwas härter und beide holten sich Strafen ab. Die Slowaken nutzten diese Phase, Marek Hrivik überwand Tschechiens Torhüter Josef Korenar nach 32 Minuten zum Ausgleich. Die Antwort von Tschechien kam drei Minuten später, in Überzahl traf Martin Kaut zum 1:2. Das war es aber noch nicht in diesem Abschnitt, denn nach einem Gewühle vor dem tschechischen Tor konnte Martin Chromiak 130 Sekunden vor der Pause den Ausgleich erzielen und mit diesem Spielstand ging es in die 2. Pause.

Die Slowaken konnten sich im letzten Drittel Vorteile erspielen, ohne erfolgreich zu sein. Tschechien war effektiver, die 53. Minute brachte ihnen das 2:3 durch Roman Cervenka, der einen Schuss abfälschte. Die Schiedsrichter überprüften den Treffer ob der Torschütze nicht die Sportart verwechselt hatte und gaben den Treffer. Die Slowaken drängten auf den Ausgleich und 155 Sekunden vor dem Ende ging der Torhüter vom Eis. Beide Teams hatten auch Torchancen, aber die Slowaken scheiterten am Torhüter, die Tschechen trafen das Tor nicht oder sie wurden rechtzeitig gestört. So blieb es am Ende beim knappen 2:3.

Tschechien hat sich damit den Platz im Viertelfinale gesichert, die Slowaken haben trotz der Niederlage noch gute Chancen auf einen der ersten vier Plätze.

Slowakei – Tschechien 2:3 (0:1/2:1/0:1)

Schiedsrichter: T. Burzminski (CAN), J. Gour (CAN) – B. Birkhoff (CAN), A. Nyqvist (SWE)
Zuschauer: 6.811
Strafen: SVK 8 (0/8/0), CZE 4 (0/4/0)
Tore:
0:1 (08:09) D. Vozenilek (T. Cibulka, M. Kempny);
1:1 (31:30) M. Hrivik (S. Knazko, O. Okuliar); 1:2 (34:04) M. Kaut (L. Sedlak, R. Cervenka) PP1; 2:2 (37:50) M. Chromiak; 2:2 (52:02) R. Cervenka (M. Kaut);
Beste Spieler: Martin Chromiak (SVK), Josef Korenar (CZE)

Norwegen gewinnt in Unterzahl

Schweden war zwar im skandinavischem Duell gegen Norwegen Favorit, die Norweger haben aber auch schon überrascht und so sollten die Schweden gewarnt sein.

Und die Norweger konnten auch die Schweden ärgern. Zunächst vergab Luca Raymond in der 9. Minute für Schweden einen Penalty, dann schlugen die Norweger zu. In Überzahl konnte Noah Stehen Schwedens Torhüter Arvid Söderholm überwinden und Norwegen führte nach zehn Minuten und auch nach 20 Minuten stand es 1:0 für den Außenseiter.

Schweden kam zu Beginn des 2. Drittels zu einem Powerplay und das können sie bekanntlich. Ivar Stenberg war es, der Henrik Haukeland im Tor der Norweger nach 23 Minuten zum 1:1 überwinden konnte. Nun hatten die Schweden Vorteile und sie kamen auch zu Powerplays. Eines führte zum nächsten Treffer des Spiels, Noah Steen ging in Unterzahl durch und er brachte Norwegen nach 34 Minuten mit 2:1 in Führung. Schweden war im Mittelabschnitt überlegen, Norwegen führte.

Schweden blieb am Drücker und die 44. Minute  brachte nach einer Druckphase den Ausgleich. Lucas Raymond traf mit einem Schuss in den Winkel. Norwegen war in dieser Partie vor allem in Unterzahl stark, denn Erik Salsten konnte in der 50. Minute wieder in Unterzahl das 3:2 erzielen. Schweden kam einfach nicht durch und so ging 160 Sekunden vor dem Ende der Torhüter vom Eis. Norwegen verteidigte den knappen Vorsprung und holte sich am Ende verdient die Punkte.

Norwegen und Schweden tauschen nun die Plätze und die auf dem 5. Platz liegenden Schweden haben nur noch ein Spiel zu bestreiten.

Norwegen – Schweden 3:2 (1:0/1:1/1:1)

Schiedsrichter: M. Kaukokari (FIN), J. Ondracek (CZE) – M. Gibbs (CAN), P. Laguzov (GER)
Zuschauer: 5.417
Strafen: NOR 14 (0/6/8), SWE 10 (2/4/4)
Tore:
1:0 (09:32) N. Steen (E. Bakke Olsen, P. Vesterheim) PP1;
1:1 (22:23) I. Stenberg (J. Berglund, V. Björck) PP1;2:1 (33:15) N. Stehen (H. Östrem Salsten) SH1;
2:2 (43:10) L. Raymond; 3:2 (49:11) E. Salsten (M. Ronnild) SH1;
Beste Spieler: Noah Steen (NOR), Oskar Sundqvist (SWE)

TABELLEN

GRUPPE A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Schweiz

6

35:5

30

18

2

Finnland

5

24:5

19

15

3

Österreich

5

14:20

-6

9

4

Deutschland

6

17:19

-2

7

5

Lettland

5

10:16

-6

6

6

USA

5

14:17

-3

5

7

Ungarn

5

10:23

-13

3

8

Großbritannien

5

4:23

-19

0

GRUPPE B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Kanada

5

25:10

15

14

2

Tschechien

5

16:10

6

13

3

Slowakei

5

18:10

8

11

4

Norwegen

5

17:10

7

10

5

Schweden

6

23:14

9

9

6

Dänemark

5

9:20

-11

3

7

Slowenien

6

8:24

-16

3

8

Italien

5

2:20

-18

0

 

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2026/wm/schedule

erschienen bei Icehockeypage