WWM 2024 Tag 3: 2. Teil vom 2. Spieltag

deb150 1Die nächste drei Spiele gab es am 3. WM-Tag. Mit Favoritensiegen von Kanada und den USA endeten die Spiele der Gruppe A, Schweden setzte sich im Spiel der Gruppe B durch.

GRUPPE A:

Kanada gewinnt mit Shutout

Ein Sieg von Kanada wurde in dieser Ansetzung erwartet. Und es hätte für die Schweizerinnen nicht schlechter beginnen können, denn Emma Maltais überwand Andrea Braendli im Tor de Schweiz nach bereits 70 Sekunden mit einem Nachschuss. Kanada blieb überlegen und sie konnten nach acht Minuten konnte Sarah Nurse aus dem Bullykreis das 0:2 erzielen. Kanada hatte weiter mehr Spielanteile, die Schweiz verkaufte sich aber gut und hielt bis zur Pause diesen Rückstand.

In der Anfangsphase des Mittelabschnitts kamen die Schweizerinnen zu einem doppelten Überzahl von 90 Sekunden, es blieb aber beim 0:2. Kanada hatte im Anschluss wider klare Vorteile, aber die Schweiz hielt das 0:2 bis zur 2. Pause.

Auch im letzten Drittel war Kanada überlegen, sie scheiterten aber immer wieder an der überragenden Andrea Braendli im Tor de Schweiz. Viele Angriffe der Schweiz gab es nicht, 128 Sekunden vor dem Ende konnten sie sich allerdings vorne festsetzen und sie zogen die Torhüterin. Es gab zwar einige Torschüsse, einen Treffer musste Kanadas Torhüterin Emerance Maschmeyer aber nicht hinnehmen, sie konnte alle 17 auf ihr Tor abgegebenen Schüsse abwehren und feierte als dritte Torhüterin einen Shutout. Und 19 Sekunden vor dem Ende machte Sarah Fillier mit dem 0:3 den Sieg für Kanada perfekt.

Die Schweiz hat sich gegen den Favoriten gut verkauft, dennoch war der Sieg für Kanada verdient.

Schweiz – Kanada 0:3 (0:2/0:0/0:1)

Schiedsrichter: C. Rapin (USA), A. Tassoni (USA) – A. Clarke (CAN), N. Suchanek (POL)
Zuschauer: 2.141
Strafen: SUI 2 (0/0/2), CAN 8 (2/4/2)
Tore:
0:1 (01:10) E. Maltais (N. Spooner, R. Fast); 0:2 (07:46) S. Nurse;
0:3 (59:41) S. Fillier (M.-P. Poulin, B. Jenner) ENG;
Beste Spielerinnen: Laura Zimmermann (SUI), Ella Shelton (CAN)

USA bleibt wieder ohne Gegentor

Auch wenn die USA Favorit waren, würde es interessant werden, wie gut Tschechien mithalten kann. Doch in diesem Spiel gelang es den Tschechinnen nicht, den Favoriten zu fordern. Alex Carpenter konnte sich einen Abpraller holen und nach sieben Minuten das 0:1 für die USA erzielen. Bis zur Pause waren die USA überlegen, aber weitere Tore ließ Klara Peslarova im Tor von Tschechien nicht zu.

Auch im 2. Drittel waren die USA überlegen, Tore fiele aber erst spät. Alex Carpenter traf wieder mit einem Nachschuss drei Minuten vor der Pause zum 0:2 und 59 Sekunden später war Tschechiens Torhüterin nach einem harrten Schuss von Laila Edwards geschlagen.

Nach 44 Minuten kam auch Laila Edwards zu ihrem zweiten Treffer, in Unterzahl konnte sie einen Konter zum 0:4 abschließen. Zwei Minuten später konnte sich Taylor Heise in die Torschützenliste eintragen, sie traf aus dem Bullykreis hoch ins kurze Eck. Nach 51 Minuten kam Alex Carpenter zu ihrem dritten Treffer des Spiels, sie fälschte einen Schuss von Caroline Harvey unhaltbar ins Tor ab. Tore gab es keine mehr, nur leider die erste Spieldauerdisziplinarstrafe. Drei Minuten vor dem Ende durfte Kirsten Sims (USA) nach einem Check von hinten vorzeitig den Gang in die Kabine antreten.

US-Torhüterin Nicole Hensley bekam 19 Schüsse auf ihr Tor, 12 davon im letzten Abschnitt. Einen Gegentreffer kassierte sie nicht und so ist sie bereits die vierte Torhüterin mit einem Shutout.

Die USA konnte diesmal noch den Angriff der Tschechinnen abwehren, aber vielleicht gibt es ja noch ein Wiedersehen in der Finalrunde.

Tschechien – USA 0:6 (0:1/0:2/0:3)

Schiedsrichter: J. Kainberger (AUT), A. Nurmi (FIN) – L. Gutauskas (USA), K. Hajkova (CZE)
Zuschauer: 3.880
Strafen: CZE 8 (0/4/4), USA 17 + Spieldauerdisziplinarstrafe K. Simms (Check von hinten) (8/2/27)
Tore:
0:1 (06:49) A. Carpenter (K. Coyne Schofield);
0:2 (36:29) A. Carpenter (C. Harvey, A. Murphy); 0:3 (37:28) L. Edwards (B. Curl);
0:4 (43:42) L. Edwards (K. Coyne Schofield) SH1; 0:5 (45:03) T. Heise); 0:6 (50:24) A. Carpenter (C. Harvey, C. Barnes) PP1;
Beste Spielerinnen: K. Peslarova (CZE), A. Carpenter (USA)

GRUPPE B:

Schweden lässt China keine Chance

Es war zwar im Eröffnungsspiel keine Glanzleistung von Schweden, dennoch gingen sie favorisiert in die Partie gegen den Aufsteiger. Dieser wiederum hat mit den zwei Punkten gegen Japan einen guten Start hingelegt und sie würden sicherlich motiviert ins Spiel gehen.

Schweden hatte von Begin an mehr Spielanteile, China spielte wieder aus einer sicheren Abwehr. Ach sieben Minuten konnte Schweden in Führung gehen, Hilda Svensson ließ Chinas Torhüterin Jiahui Zhan mit einem platzierten Schuss keine Chance. Und zwei Minuten später konnte sie auch das 2:0 erzielen, diesmal in Überzahl mit einem Schuss vom Bullypunkt. Schweden drückte weite und nach 13 Minuten traf Linna Ljungblom zum 3:0. Ein Schuss prallte von der Bande genau auf ihren Schläger und sie hatte keine Mühe das Tor zu erzielen. China stand weiter unter Druck und sie kassierten noch einen weiteren Treffer. Felizia Wikner Zienkiewicz fälschte einen Schuss von Paula Bergström unhaltbar ab und es stand zwei Minuten vor der Pause 4:0. Von den Chinesinnen kamen nur wenige Angriffe, die keinen Abschluss brachten. So endete das bisher torreichste Drittel mit einem 4:0 für Schweden.

China wechselte zum 2. Drittel die Torhüterin, Yuqing Wang kam zu ihrem ersten Einsatz. Und nach 49 Sekunden kassierte sie den erste Treffer Sofie Lundin schoss den Puck hoch ins Eck. Und 17 Sekunden später erhöhte Josefine Bouveng mit einem Schuss vom Bullykreis auf 6:0. China kam nach 22 Minuten zum ersten Torschuss, aber den konnte Schwedens Torhüterin Ida Boman halten. Und Schweden traf weiter, Hanna Olsson konnte nach 23 Minuten das 7:0 erzielen. China kam auch noch zu Torjubel, Minghui Kong kam nach 24 Minuten an der blauen Linie der Schweden an den Puck und sie ließ Schwedens Torhüterin bei ihrem Solo keine Chance. Schweden ließ aber nicht nach und drei Minuten nach dem Gegentor traf Sara Hjalmarsson zum 8:1. China kam im Anschluss zu zwei Powerplays, die aber nicht genutzt werden konnte. Schweden hatte noch weitere Chancen, es blieb aber nach 40 Minuten beim deutlichen 8:1.

Schweden war weiter klar überlegen, im Abschluss klappte es aber nicht. China hatte wieder nur wenige Angriffe, sie kassierten aber auch keinen weiteren Treffer und so gewann Schweden am Ende mit 8:1.

China konnte nicht an die Leistung vom Vortag anknüpfen, Schweden steigerte sich erheblich.

Schweden – China 8:1 (4:0/4:1/0:0)

Schiedsrichter: M. Doyle (USA), A. Marti (CAN) – L. Ernst (GER), J. Todd (CAN)
Zuschauer: 2.041
Strafen: SWE 0 (0/4/0), CHN 0 (2/0/0)
Tore:
1:0 (06:38) H. Svensson; 2:0 (08:57) H. Svensson (M. Nylen Persson) PP1; 3:0 (12:33) L. Ljungblom (L. Andersson, P. Bergström); 4:0 (17:46) F. Wikner Zienkiewicz (P. Bergström, M. Hallin);
5:0 (20:49) S. Lundin (I. Karlsson); 6:0 (21:06) J. Bouveng (S. Lundin); 7:0 (22:45) H. Olsson (P. Bergström, H. Svensson); 7:1 (23:24) M. Kong; 8:1 (26:25) S. Hjalmarsson (L. Ljungblom);
Beste Spielerinnen: Hilda Svensson (SWE), Minghui Kong CHN)

TABELLEN:

GRUPPE A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

USA

2

10:0

10

6

2

Kanada

2

7:1

6

6

3

Tschechien

2

4:6

-2

3

4

Schweiz

2

0:7

-7

0

5

Finnland

2

1:8

-7

0

 

GRUPPE B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Schweden

2

11:2

9

6

2

Deutschland

1

5:1

4

3

3

China

2

4:10

-6

2

4

Japan

1

2:3

-1

1

5

Dänemark

2

2:8

-6

0

 

 erschienen bei Icehockyepage

 

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