WWM 2024 Tag 7: Der letzte Gruppenspieltag +++UPDATE 07:50 UHR+++

deb150 1Zwei der letzten drei Gruppenspiele dieser WM sind absolviert. Das Spiel der Gruppe A konnte Tschechien gegen die Schweiz gewinnen, Deutschland gewann sein letzten Spiel der Gruppe B gegen China. Den Abstiegskrimi der Gruppe B konnte Japan gegen Dänemark für sich entscheiden.

GRUPPE A:

Tschechien verteidigt 3. Platz

Für beide ging es noch um den 3. Platz dieser Gruppe. Während Tschechien ein Punkt reichen würde, um de 3. Platz zu belegen, müsste die Schweiz hoch gewinnen, um sich den 3. Platz zu holen.

Doch Tschechien schockte die Schweiz, nach bereits 37 Sekunden konnte Aneta Tejralova Saskia Maurer im Tor der Schweiz nach einem Konter überwinden. In einem ausgeglichenen Drittel konnte Lara Stalder Tschechiens Torhüterin Klara Peslarova in Überzahl mit einem platzierten Schuss nach 17 Minuten zum 1:1-Pausenstand überwinden.

Das 2. Drittel ging klar an Tschechien, sie bestimmten das Spiel. Nach 35 Minuten brachten diese Vorteile auch zählbares, Tereza Vanisova traf zum 2:1. Und eine Minute später überraschte Natalie Mlynkova die Schweizer Torhüterin mit einem Rückhandschuss und es stand 3:1.

Tschechien ließ im letzten Drittel nichts mehr anbrennen. Sie kontrollierten das Spiel und nach 50 Minuten machte Daniela Pejsova den Sack zu. Sie traf in Überzahl von der blauen Linie und es stand 4:1. Vier Minuten vor dem Ende konnte Natalie Mlynkova einen Konter mit einem Schuss aus dem Bullykreis zum 5:1 abschließen und so ihren zweiten Treffer der Partie erzielen. Vier Sekunden vor dem Ende hatte Natalie Mlynkova ihren dritten Treffer auf dem Konto, in Unterzahl ging sie durch und traf mit einem Nachschuss.

Tschechien holt sich damit den 3. Platz dieser Gruppe, die Schweiz bleibt auf dem 5. Platz.

Tschechien – Schweiz 6:1 (1:1/2:0/3:0)

Schiedsrichter: C. Lieffers (CAN), Ch. Rapin (USA) – M. Gotsdiner (USA), K. Smetkova (CZE)
Zuschauer: 1.388
Strafen: CZE 8 (4/0/4), SUI 2 (2/0/0)
Tore:
1:0 (00:37) A. Tejralova (T. Vanisova); 1:1 (16:31) L. Stalder (A. Müller) PP2;
2:1 (34:03) T. Vanisova (D. Krizova, M. Pejzlova); 3:1 (35:09) N. Mlynkova (A. Sapovalivova);
4:1 (49:46) D. Pejsova (S. Cajanova, N. Mlynkova) PP1; 5:1 (55:05) N. Mlynkova (K. Hymlarova); 6:1 (59:56) N. Mlynkova (V. Pribylova) SH1;
Beste Spielerinnen: Natalie Mlynkova (CZE), Alina Müller (SUI)

GRUPPE B:

Deutschland gewinnt auch letztes Gruppenspiel

Den Gruppensieg haben sich die DEB-Frauen schon gesichert und so konnten sie ohne Druck in diese Partie gehen. Für China hingegen ging es noch um den 3. Platz und damit auch den Klassenerhalt. Deutschland ging mit kompletter Besetzung in diese Partie, nur im Tor gab es Änderungen. Lisa Hemmerle startete und Hannah Loist war Ersatztorhüterin. Auch China konnte alle Spielerinnen aufbieten, im Tor stand wieder Jiahui Zhan.

Von Beginn an bestimmte Deutschland das Spielgeschehen und nach bereits 28 Sekunden konnte Laura Kluge mit einem Nachschuss das 1:0 erzielen. Zwei Powerplays gab es im 1. Drittel für das DEB-Team und das zweite konnten sie durch Emily Nix zum 2:0 nutzen.

Erst im 2. Drittel kam China zu den ersten Torschüssen, Deutschland blieb aber Spielbestimmend. Auch als China zum Ende des Drittels zu ersten Powerplays kam, hatte Deutschland gute Chancen. Tore fielen im Mittelabschnitt aber keine.

Deutschland kontrollierte das letzte Drittel und blieb trotzdem das klar bessere Team. Nach 51 Minuten hatte Deutschland mit einem Penalty die Chance das 3:0 zu erzielen, aber Franziska Feldmeier konnte diese Chance nicht nutzen. China versuchte es 127 Sekunden vor dem Ende zog China die Torhüterin, doch Bernadette Karpf konnte 15 Sekunden später das 3:0 erzielen und bei diesem Ergebnis blieb es. Neun Torschüsse musste Lisa Hemmerle abwehren und ist nun die sechste Torhüterin dieser WM, die zu einem Shutout kam.

Deutschland schließt die Gruppenphase also ohne Punktverlust ab, China muss nun auf das Ergebnis des letzten Gruppenspiels warten. Im ungünstigsten Fall müssen die den Gang in die Division 1A antreten.

Stimmen zum Spiel (Quelle DEB):

DEB-Sportdirektor Christian Künast: „Wir freuen uns über die starke Vorrunde und ziehen ein überaus positives Zwischenfazit. Die Mannschaft hat mit viel Einsatz und Leidenschaft die vier Siege geholt, sich so den Gruppensieg gesichert und damit auch den für uns so wichtigen Viertelfinaleinzug klargemacht. Der Coaching Staff um Jeff MacLeod und das ganze Team um die Mannschaft herum hat bislang einen hervorragenden Job abgeliefert. Diese mannschaftliche Geschlossenheit ist sicher der Schlüssel, auch in der Endrunde erfolgreich zu sein. Die Vorfreude auf Donnerstag ist bei allen groß.“

Frauen-Bundestrainer Jeff MacLeod: „Nach dem Erlebnis gestern, das ein echter Höhepunkt war, war es nicht einfach, heute das Spiel zu bestreiten. Unser Team ist fokussiert in die Partie gegangen und wir haben während des Spiels ein paar Kleinigkeiten angepasst. So haben wir die Aufgabe gegen China erledigt. Wir haben uns seit unserer Ankunft hier in den USA immer weiter steigern können und unser Selbstvertrauen ist dementsprechend gewachsen. Wir sind bereit für das Viertelfinale und freuen uns darauf.“

Kapitänin Daria Gleißner: „Wir standen defensiv gut und haben auch heute nicht viel zugelassen. Unsere Chancenverwertung hätte sicher etwas besser sein können. In der Summe können wir auch mit diesem Ergebnis zufrieden sein und sind sehr happy, dass wir vier Siege einfahren konnten. Jetzt geht es um alles im Viertelfinale und wir werden uns voll reinhauen, um weiterzukommen. Wenn wir die Kleinigkeiten richtig machen, haben wir eine gute Chance. Wir sammeln jetzt erstmal unsere Kräfte und befassen uns dann mit dem Spiel und dem Gegner am Donnerstag.“

Deutschland – China 3:0 (2.0/0:0/1:0)

Schiedsrichter: M. Doyle (USA), Z. Svobodova (CZE) – N. Suchanek (POL), J. Todd (CAN)
Zuschauer: 2.638
Strafen: GER 8 (0/6/2), CHN 6 (4/0/2)
Tore:
1:0 (00:28) L. Kluge (D. Gleissner); 2:0 (15:57); E. Nix (N. Eisenschmid, L. Kluge) PP1;
3:0 (57:22) B. Karpf (K. Jobst-Smith) ENG;
Beste Spielerinnen: Carina Strobel (GER), Baiwei Yu (CHN)

Japan schießt Dänemark in Division 1A

Die Voraussetzungen in diesem Spiel waren klar, beide haten nach der Niederlage von China noch Chancen den 3. Platz und damit neben dem Viertelfinale auch den Divisionserhalt zu schaffen. Japan benötigte dazu drei Punkte, Dänemark hätten schon zwei gereicht.

Japan ließ den Däninnen keine Chance, auch wenn sie nur wenige Chancen nutzen konnten. Nach fünf Minuten war es Remi Koyama, die Dänemarks Torhüterin Emma-Sofie Nordström mit einem Nachschuss überwinden konnte.

Im 2. Drittel folgte nach 31 Minuten das 2:0. Akane Shiga konnte ungehindert von der eigenen blauen Linie bis tief ins Drittel von Dänemark spazieren und ihren Querpass lenkte Suzuka Taka ins Tor ab.

Auch das letzte Drittel brachte Japan einen Treffer, diesmal drei Minuten vor dem Ende. Dänemark hatte vier Minuten vor dem Ende die Torhüterin gezogen und als Rui Ukita an den Puck kam, schoss sie Japan endgültig ins Viertelfinale.

Neun Schüsse musste Japans Torhüterin Riko Kawaguchi abwehren und ist nun die achte Torhüterin der WM mit einem Shutout.

Japan trifft damit im Viertelfinale auf die USA, von Dänemark kam während dieser WM zu wenig, um die Division zu halten. Dänemark und China müssen im nächsten Jahr einen neuen Anlauf nehmen, wieder in die Top Division aufzusteigen.

Japan – Dänemark 3:0 (1:0/1:0/1:0)

Schiedsrichter: V. Anselm (GER), S. Hiller (USA) – L. Ernst (GER), T. Saarimäki (FIN)
Zuschauer: 1.619
Strafen: JPN 0 (0/0/0), DEN 6 (4/0/2)
Tore:
1:0 (04:47) R. Koyama (H. Toko, A. Hitosato);
2:0 (30:17) S. Suzuka (Ak. Shiga);
3:0 (56:37) R. Ukita ENG;
Beste Spielerinnen: Haruka Toko (JPN), Silja Rasmussen (DEN)

TABELLEN:

GRUPPE A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

USA

4

16:3

13

12

2

Kanada

4

12:2

10

9

3

Tschechien

4

10:12

-2

6

4

Finnland

4

9:15

-6

3

5

Schweiz

4

3:18

-15

0

 

GRUPPE B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Deutschland

4

13:2

11

12

2

Schweden

4

17:5

12

9

3

Japan

4

8:13

-5

4

4

China

4

5:15

-10

3

5

Dänemark

4

4:12

-8

2

 

Damit kommt es am Donnerstag im Viertelfinale zu folgenden Partien:

Finnland – Schweiz 10:00 Uhr MEZ

Tschechien – Deutschland 13:30 Uhr MEZ

Kanada – Schweden 17:00 Uhr MEZ

USA – Japan 20:30 Uhr MEZ

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2024/ww/schedule

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