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WWM 2026 Tag 3: Abschluss 2. Spieltag

deb150 1Vier Spiele gab es am 3. WM-Tag. In der Gruppe A gewannen die USA gegen Deutschland und nach Verlängerung die Schweiz gegen Tschechien, Schweden gegen Finnland und Kanada gegen Japan waren in der Gruppe B erfolgreich.

Gruppe A:

USA bleiben wieder ohne Gegentor

Deutschland war klarer Außenseiter, es ging vor allem darum ein achtbares Ergebnis zu erreichen. Im Vergleich zum Vortag gab es einen Wechsel, für Emilia Birka war Alexandra Boico mit von der Partie. Im Tor startete wieder Sandra Abstreiter.

Wie erwartet hatten die USA klar mehr Spielanteile und nach 14 Minuten konnte Casey O’Brien die Weltmeisterinnen in Führung bringen. 21 Sekunden vor der Pause konnte Emma Peschel auf 2:0 erhöhen.

Im 2. Drittel überstand Deutschland einige Unterzahlsituationen und es gelang lediglich Ales Carpenter (26.) einen Treffer zu erzielen.

Zwei Treffer konnten die USA im letzten Abschnitt erzielen. Abbey Murphy traf nach 50 Minuten und fünf Minuten später sorgte Joy Dunne für den Endstand.

US-Torhüterin Gwyneth Philips blieb als zweite Torhüterin des Turniers ohne Gegengtreffer.

Stimmen (Quelle DEB):

Bundestrainer Jeff MacLeod: „Wir sind gut in die Partie gestartet. Das erste Drittel war aus meiner Sicht ziemlich ausgeglichen. Gegen eine Mannschaft wie die USA darfst du ihnen allerdings nicht zu viel Zeit und Raum geben, denn sie nutzen Fehler konsequent aus. Trotzdem haben unsere Spieler hart gekämpft. Besonders im dritten Drittel haben wir noch einmal einen guten Schritt nach vorne gemacht und uns einige Möglichkeiten erarbeitet. Insgesamt haben wir uns im Laufe des Spiels gesteigert. Gegen einen solchen Gegner ist es wichtig, aus jeder Situation zu lernen und die positiven Dinge in die nächsten Spiele mitzunehmen.“

Verteidigerin Ronja Hark: „Uns war bewusst, dass uns mit den USA ein sehr starker Gegner erwartet. Wir wollten dagegenhalten, körperlich präsent sein und unser Spiel durchziehen. Das ist uns phasenweise gut gelungen, auch wenn es gegen eine Mannschaft mit dieser Qualität natürlich schwierig ist. Wir müssen aus dem Spiel lernen, die positiven Aspekte mitnehmen und uns jetzt auf die nächste Aufgabe konzentrieren. Wir wollen weiterhin von Spiel zu Spiel denken und in den verbleibenden Gruppenspielen unsere Leistung aufs Eis bringen.“

USA – Deutschland 5:0 (2:0/1:0/2:0)

Schiedsrichter: A. Hammar, S. Neary – A. Cheyroux, S. Thomson
Zuschauer: 718
Strafen: USA 8 (0/4/4), GER 10 (2/6/2)
Tore:
1:0 (13:58) C. O’Brien (C. Harvey, L. Eden); 2:0 (19:39) E. Pechel (K. Simms, C. O’Brien);
3:0 (25:45) A. Carpenter (H. Knight, K. Pannek);
4:0 (49:28) A. Murphy (H. Bilka, T. Fox); 5:0 (54:24) J. Dunne (C. Harvey, T. Janecke);
Beste Spielerinnen: Cassey O‘Brien (USA), Sandra Abstreiter (GER)

Schweiz gewinnt nach Verlängerung

Während Tschechien mit Schwierigkeiten gegen Österreich gewinnen konnte, ging die Schweiz gegen die USA unter. Beide mussten sich steigern, um diese Partie zu gewinnen.

Den ersten Aufreger des Spiels gab es nach 13 Minuten, nach einem Bandencheckkassierte Tschechiens Klara Hymlarova eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Da sich die Schweiz wenig später eine kleine Strafe abholte, war es mit dem Powerplay allerdings schnell vorbei. Dennoch kam die Schweiz zur Führung, Ivana Wey konnte Klara Peslarova im Tor von Tschechien bezwingen und die Schweiz führte.

Tschechien kam im 2. Drittel nach 24 Minuten zum Ausgleich, Linda Vocetkova war die Torschützin. Tschechien veranstaltete einen Strumlauf, erfolgreich waren sie dabei allerdings nicht, spätestens bei Torhüterin Saskia Maurer war Feierabend.

Im letzten Drittel fielen keine Tore, also folgte eine Verlängerung, die nach 109 Sekunden beendet war. Alina Müller traf für die Schweiz, die sich damit die ersten beiden WM-Punkte sichern.

Tschechien – Schweiz 1:2 (0:1/1:0/0:0) n.V.

Schiedsrichter: M. Bahl, J. Berezowski – L. Fischer, A. Johnston
Zuschauer: 312
Strafen: CZE 13 + Spd K. Hymlarova (Bandencheck) (27/4/2), SUI 12 (4/8/0)
Tore:
0:1 (14:29) I. Wey (A. Müller);
1:1 (23:09) L. Vocetkova;
1:2 (61:49) A. Müller (A. Baechler, R. Enzler);
Beste Spielerinnen: Katerina Mrazova (CZE), Saskia Maurer(SUI)

Gruppe B:

Schweden gewinnt gegen Finnland

Diese Derbys haben es immer in sich und es gibt keine Favoriten. Die ersten Ausrufezeichen kamen von Schweden. Ida Karlsson überwand Finnlands Torhüterin Sanni Ahola zum 0:1. Drei Minuten später klingelte es erneut im Kasten von Finnland, Hilda Svensson traf in Überzahl zum 0:2.

Erst im letzten Drittel gab es die nächsten Tore. Zunächst sorgte Sara Hjalmarsson nach 47 Minuten mit dem 0:3 für eine Vorentscheidung. Zwei Minuten später musste Schwedens Torhüterin Ebba Svensson Traff das 1:3 von Petra Nieminen hinnehmen und damit wurde es wieder etwas spannende. Finnland zog 204 Sekunden vor dem Ende die Torhüterin, doch 122 Sekunden später kehrte sie zurück, denn Tilde Grillfors traf zum Endstand von 1:4.

Finnland – Schweden 1:4 (0:2/0:0/1:2)

Schiedsrichter: A. Martin, S. Motzko – A. Beres, K. Hajkova
Zuschauer: 615
Strafen: FIN 8 (2/2/4), SWE 4 (2/2/0)
Tore:
0:1 (04:14) I. Karlsson (H. Svensson); 0:;2 (08:21) H. Svensson (M. Jungacker, J. Rauno) PP1;
0:3 (46:14) S. Hjalmarsson (M. Jungacker, M. Loewenhelm); 1:3 (48:41) P. Nieminen (S. Yrjola, S. Vanhanen); 1:4 (58:38) T. Grillforst ENG
Beste Spielerinnen: Siri Yrjola (FIN), Lina Ljungblom (SWE)

Kanada gewinnt souverän

Die Favoritenrolle war klar vergeben, ein Sieg von Kanada wurde erwartet. Und Kanada war von Beginn an überlegen, was nach sieben Minuten zum 1:0 durch Chloe Primerano führte. Erin Ambrose konnte Torhüterin Riko Kawaguchi nach 15 Minuten zum 2:0 bezwingen und mit diesem Spielstand ging es in die Pause.

74 Sekunden waren im 2. Drittel absolviert, da konnte Daryl Watts bei doppelter Überzahl das 3:0 für Kanada erzielen. Rosalie Tremblay erhöhte nach 34 Minuten auf 4:0.

Es wurde im letzten Abschnitt doch noch eine klare Angelegenheit. Kendall Cooper (47.), Emma Maltais (52.), in Überzahl Sophie Jaquea (53.), Sarah Wozniewicz (59.) und 18 Sekunden vor dem Ende Caitlin Kraemer sorgten für ein deutliches 9:0.

Eve Gascon ist damit die dritte Torhüterin, die bei dieser WM einen Shutout erreichte.

Kanada – Japan 9:0 (2:0/2:0/5:0)

Schiedsrichter: V. Lovensko, A. Orlandini – K. Glover, N. Suchanek
Zuschauer: 205
Strafen: CAN 6 (4/2/0), JPN 8 (4/2/2)
Tore:
1:0 (26:29) Ch. Primerano; 2:0 (14:32) E. Ambrose (D. Serdachny, R. Leslie);
3:0 (21:14) D. Watts (J. Eldridge, N. Gosling) PP2; 4:0 (33:57) R. Tremblay, D. Watts);
Beste Spielerinnen: Rosalie Trembay (CAN), Riko Kawaguchi (JPN)

TABELLEN:

Gruppe A:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

USA

2

12:0

12

6

2

Tschechien

2

5:3

2

4

3

Deutschland

2

2:5

-3

3

4

Schweiz

2

2:8

-6

2

5

Österreich

2

1:6

-5

0

Gruppe B:

Pl.

Team

Sp.

Tore

Diff.

Pkt.

1

Kanada

2

14:1

13

6

2

Schweden

2

5:5

0

3

3

Finnland

2

5:5

0

3

4

Dänemark

2

4:6

-2

2

5

Japan

2

2:12

-10

1

Ausführliche Statistiken gibt es unter https://www.iihf.com/en/events/2026/ww/schedule