Ein spannendes Spiel inklusive Überstunden lieferten sich die Eisbären Juniors Berlin und der Hokiklub Budapest am Samstag im Welli. 2:3 (0:1/2:1/0:0) konnten die Gäste ein tolles Spiel vor 211 Zuschauern nach Penaltyschießen für sich entscheiden.
Beide Teams trafen erstmals in ihrer Geschichte aufeinander und das mit 16 Feldspielerinnen. Budapest ging leicht favorisiert ins Spiel, den Eisbären war aber durchaus zuzutrauen hier etwas zu holen. Im Tor wollten Pia Surke bei den Juniors und Zsofia Toth bei Budapest Tore verhindern.
Es dauerte ein wenig, bis es erste Torchancen gab. Zunächst konnten beide Abwehrreihen gut klären und so gab es erst nach sechs Minuten die erste große Chance und die hatten die Eisbären. Im Gegenzug folgte das 0:1, Madeline Leidt vollendete nach einem Konter und Budapest führte. Bei Vorteilen der Gäste gab es auf beiden Seiten bis zur Pause weitere Chancen, es blieb aber beim knappen 0:1.
Budapest hatte zu Beginn des 2. Drittels eine Druckphase, die von den Juniors aber durch viel Einsatz schadlos überstanden wurde. Als sie dann wieder mitspielten, kassierten sie eine Strafe und die nutzte Haylay Williams nach 32 Minuten aus. Mit einem Schuss gegen die Laufrichtung der Torhüterin traf sie zum 0:2. Doch diesmal konnten die Berlinerinnen schnell antworten. Anna-Maria Nickisch scheiterte noch mit einem Schuss, aber Anastasia Gruß erzielte mit einem Nachschuss eine Minute später das 1:2. Zwei Minuten später stand es 2:2. Die Eisbären konterten und Hanna Hoppe konnte nach Vorarbeit von Franziska Feldmeier den Ausgleich erzielen. Es war nun ein offenes Spiel, in dem jetzt die Juniors mehr Chancen hatten. Zur Pause stand es aber 2:2 und das völlig verdient.
Es ging auch im letzten Drittel nach Torchancen ausgeglichen weiter, Budapest hatte dabei spielerisch leichte Vorteile. Tore fielen im letzten Abschnitt keine mehr und so folgte eine Verlängerung.
Hier ließen die Juniors ein Powerplay von 67 Sekunden ungenutzt und sie gerieten nach 63 Minuten selbst in Unterzahl. Hier gab es gleich mehrere gute Chancen für Budapest, aber mit viel Einsatz konnten die Eisbären einen Gegentreffer verhindern. Die letzten Chancen der Overtime hatten die Juniors, dann folgte ein Penaltyschießen.
Hier konnte lediglich Madeline Leidt ihren Penalty verwandeln und so gewann Budapest am Ende mit 2:3.
Es war ein schönes und schnelles Spiel, in dem sich beide den einen Punkt verdient hatten. Der Rest ist bekanntlich auch ein wenig Glückssache.
Schiedsrichter: S. Strohmenger – A. Loosley, M. Paulick
Strafen: EJB 10 (2/2/4/2), HKB 6 (2/2/2/0)
Zuschauer: 211
Tore:
0:1 (05:25) M. Leidt (H. Williams);
0:2 (31:23) H. Williams (L. Marton) PP1; 1:2 (32:54) A. Gruß (A.-M. Nickisch); 2:2 (34:25) H. Hoppe (F. Feldmeier);
2:3 (65:00) M. Leidt PS;
erschienen bei Icehockeypage